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Hetman Mazepa in westeuropäischen quellen, 1687—1709 - Реферат

Da diese schwedischen Generale es versumten, ihre Auftrge auszufhren, da der Winter 1708—1709 extrem hart war, da die russische Armee sich ber die Ukraine ausgedehnt und Mazepas Anhnger hart bestraft hatte und denen mit Rache drohte, die die Schweden untersttzten, und da die Schweden wegen ihrer schlechten Behandlung der ukrainischen Bevlkerung nicht deren Untersttzung gewannen, war das Ergebnis die Katastrophe bei Poltava (7. Juli 1709), wo Karl XII. und Mazepa vllig geschlagen wurden. Nach der Schlacht bei Poltawa flohen beide, der schwedische Knig und der ukrainische Hetman, nach Bender unter trkische Protektion. Nachdem der alternde Mazepa (70 Jahre alt) in Bender angekommen war, wurde er sehr krank und starb am 2. Oktober 1709 (neuer Kalender). Am 18. Mrz 1710 wurde seine Leiche berfhrt und in der St. Georgs-Kathedrale in Galatz begraben.

Es ist eine groe Menge ber Mazepa geschrieben worden. Es war Voltaire, der gnstig ber Mazepa schrieb und seinen Namen in ganz Europa mit seiner Geschichte Karls XII. bekanntmanchte.

Heute ist es berflssig, Mazepas Politik zu verteidigen. Schon die Zeitgenossen, wie z.B. der oben erwhnte schwedische Augenzeuge und Historiker G. Adlerfelt, der preuische Gesandte in Moskau, Georg Johann Freiherr von Kayserling, der englische Gesandte in Moskau, Charles Lord Whitworth, sowie der deutsche Augenzeuge und Historiker, Johann Wendel Bardili, und auch andere haben ihn nicht verurteilt, sondern sich positiv ber ihn geuert. Sogar Alexander D. Menšikov, ein Intrigant von niedriger Moral, erfate gleich die politische Bedeutung von Mazepas bertritt zu den Schweden, als er in seinem Briefe an den Zaren vorn 27. Oktober 1708 schrieb: „... wenn er [Mazepa] dieses tat, so tat er es nicht wegen seiner Person allein, sondern fr das Wohl der ganzen Ukraine".

Mazepa war dem Zaren gegenber sehr loyal. „Kein Hetman hatte in Moskau so groes Ansehen gehabt wie dieser. Nicht ohne Grund galt er fr auerordentlich begabt; viel weniger Veranlassung gab er seine Treue zu preisen, wie dies oft geschah", schreibt der russische Historiker deutscher Abstammung, Alexander Brckner (1834—1896) in seinem Werk ber Peter I. Aber als der Hetman erfahren hatte, da Peter I. die vllige Einverleibung der Ukraine in das russische Reich beabsichtigte, betrachtete Mazepa sein Vasallenverhltnis gegenber dem Zaren als gebrochen und fhlte sich frei, das schwedische Protektorat zu whlen. 61 Schweden war der Todfeind Moskaus, unter dem die Ukraine unterdrckt war, und es ist verstndlich, da Mazepa Hilfe von dem damals starken und siegreichen schwedischen Knig suchte. Schweden war weit entfernt und hatte keine territorialen Ansprche an die Ukraine.

Man kann Mazepa mit Recht vorwerfen, da er seine Plne ausschlielich auf den schwedischen Sieg baute und erhoffte, da der schwedische Knig, den der ukrainische Historiker Stefan Tomašivskyj nicht ohne Grund den „verhngnisvollen Engel der Ukraine" nannte, die Ukraine befreien wrde.

Letzten Endes urteilte A. Brckner sehr richtig ber Mazepas Politik, als er schrieb: „Wer vermochte damals vorauszusehen, da die Schlacht bei Poltawa Peters Schpfung sicherstellen wrde...", und „... bei entgegengesetztem Ausgange der Schlacht von Poltawa" wre [Mazepas] Schwenkung „hchstwahrscheinlich als ein Meisterstck der Politik, als ein heroischer Akt der Emanzipation Kleinrulands von dem damals eine niedrigere Kulturstufe einnehmenden moskowitischen Reiche angesehen worden... Der besonnene Staatsmann, gro in der Kunst des Lavierens zwischen Polen, der Pforte und den verschiedenen revolutionren Elementen in Kleinruland, wagte sich Mazepa mit seinem kleinen Staatsschiffe auf die offene See der hohen Politik".

Mazepa war keineswegs der einzige, der in dieser Zeit (1. Hlfte des 18. Jahrhunderts) die Rechte seines Landes im Sinne einer Unabhngigkeitspolitik verfocht. Andere Beispiele dafr sind: der Fhrer des livlndischen Adels Johann Reinhold v. Patkul, der mit Hilfe des polnischen Knigs August II. und des Zaren Peter I. gegen Schweden rebellierte (1697), der transsilvanische Frst Ferenc Rakoczy II. kmpfte mit Untersttzung Ludwigs XIV. von Frankreich (1703—1711) gegen Habsburg um die Freiheit seines Landes, ferner stritt Stanislaus Leszczynski als Vertreter der polnischen republikanischen Szlachta gegen den autoritren August II., Demetrius Kantemir, der Hospodar der Moldau, schlo mit dem Zaren ein Bndnis gegen die Trkei, das, wie Brckner bemerkte, „im brigen nicht unmoralischer war" als das Mazepas mit dem schwedischen Knig. Im Unterschiede zu Mazepa wurde keiner dieser Staatsmnner von den Historikern als „Verrter" gebrandmarkt.

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