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Funktionalstile der deutschen Sprache - Лекція

Im wissenschaftlichen Stil hat sich die Tradition herausgebildet, zur Wahrung der Objektivitt un der Bescheidenheit die Ich-Form auf allerlei Weise zu meiden:

Der Verfasser dieses Artikels ist der Meinung...

Wie dem Verfasser scheint...

„Ich" wird durch sog. „Plural der Bescheidenheit" – „wir" ersetzt. Wenn aber ein Wissenschaftler seiene eigene Meinung, zum Unterschied von der Meinung anderer, darlegen will, gebraucht er „Ich-Form". Eine „Ich-Meinung" mu in der Ich-Form ausgedrckt werden. Wir-Form bedeutet, da der Leser oder Hrer gemeinsam mit dem Autor alles durchdenken und miterleben mu.

Wissenschaftliche Texte haben ihre architektonische Struktur: Gliederung auf Abstze und Kapitel, Teile... Architektonische Funktion erfllen spezielle „Gliederungswrter": erstens, zweitens, drittens...; spezielle Wendungen – sprachliche Klischees:

Was diese Frage betrifft...

Es mu besonders betont werden...

Fr den Stil ist auch Verwendung auersprachlichen Hilfsmittel typisch: Tabellen, Strichbilder, statistische Diagrammen, Skitzen u.s.w.

Stil der Presse und Publizistik

Dieser Stil stellt sprachliche Gestaltung im Bereich der Politik, des Gesellschaftslebens und der Wissenschaft, der Kunst und Literatur dar. Seine Aufgabe ist, die gesellscheftliche Wahrheit aufzudecken. Um seine Aufgabe erfolgreich durchzufhren, mu der publizistische Stil sowohl sachlich als auch emotionale berzeugungskraft besitzen.

Wesentliche Stilzge:

1. Konkretheit;

2. Sachlichkeit;

3. Emotionale berzeugungskraft;

4. Aktualitt;

5. Appel an den Leser.

Stil der Publizistik gebraucht man in Reportagen und Agetationsschriften aller Art, in Zeitschriften und Zeitungen, im Radio und Fernsehen, in publizistischen Debaten...

Man gebraucht Tatsachen und Beweismaterial, vermittelt durch aktuelle Realienbezeichnungen (Namen von Zeitgenossen, Orts- und Zeitangaben, Titel von Organisationen, Ziffern, Daten, Zitate u.a.), deutsche und fremdsprachige Termini, Professionalismen, neue Schlagwrter aller Art. Dazu noch Mittel der rationalen Einwirkung auf grammatischem und architektonischem Weg: reiche Verwendung von Parallelismus und Antithese, Metapher und Metonymie, Wiederholungen ud Aufzhlungen.

Der Stil ist reich an anschaulich-expressive Wortschatz, emotional gefrbte Phraseologie, zahlreiche Tropen und Vergleiche, Periphrasen, Epiteta, die verschiedensten Mittel der Satire (darunter auch charakterologische Mittel der Koloritzeichnung), emotionale Wortfolge, Ausrufe- und Frageintonation, Abbrche und Einschaltungen.

Einen wichtigen Platz bei der intellektuellen Beweisfhrung nehmen die Zitate aus den verschiedensten Quellen ein: Aussprche bekannter Staatsmnner und Gelehrter, Stellen aus Zeitungsartikeln oder Bchern. Bei dieser Rededarstellung werden sowohl direkte Rede, als auch indirekte Rede verwendet.

Auf grammatischem Gebiet werden Parallelismus und Antithese gebraucht. Um das jeweilige Stck der Wirklichkeit eindringlich-berzeugend darzustellen, knnen – wo es der Inhalterfordert – Sonderlexik und Sonderphraseologie, Dialektismen, familire Ausdrcke herangezogen werden.

Charakteristisch fr Lexik und Phraseologie des publiz. Stils ist das berwiegen der literarisch-umgangsprachlichen Stilfrbung, gerade sie bewirkt – im Ramen des literarisch zulssigen – eine emotionale Auflockerung. Eine groe Rolle dabei spielt die Phaseologie.

Jeder Stil bildet seine Normen heraus, denen zufolge die Verwendung bestimmter sprachlicher Mittel in Lexik, Phraseologie, Grammatik und Phonetik geregelt wird. Wer sich eines bestimmten Stils bedient, mu sich daher auch seinen Gesetzen folgen. Mit anderen Worten: der Individualstil des Menschen ist auf jedem beliebigen Gebiet gesellschaftlicher Ttigkeit diesem oder jenem funktionalen Stil unterordnet. Alle Stilnormen sind relevant und bei aller Relevanz erschpfen sich nicht in deren Befolgung die Ansprche hoher Sprachkultur.

Also, stilistisches „Typisieren"( Normeinhaltung) und stilistisches „Mischung" (Variationen) stehen in Wechselbeziehung. Die Literatur ffnet ein weites Feld fr Variationen. Ihre Mglichkeiten darin sind unbegrenzt. Ja noch mehr, der Stil der schnen Literatur begrenzt sich nicht nur an den literarischen Texten, sondern oft den Medien zu Dienste steht. Viele moderne Stilforscher sprechen deshalb ber den Stil der literarisch-kstlerischen Kommunikation.

Er stellt eine ganz besondere, einzig dastehende Verwendungsweise der Sprache dar, gekennzeichnet durch die Verbindung von

 kommunikativer

 expressiver

 stetischer Funktion

in hohem Grade, wie sie keinem anderen Stil eigen ist.

Allerdings mu das Ausdruckssystem der literarisch- knstlerischen Kommunikationssphre insofern den Ausdruckssystemen der brigen funktionalen Stile gegenbergestellt werden, weil hier die sthetisch-kommunikative Funktion der Sprache in den Vordergrund rckt und dabei die sprachlichen Elemente selbst in sthetische Werte verwandelt werden.

Die sprachliche Spezifik des Stils der schnen Literatur besteht eben darin, dass alle Quellen sprachlichen Ausdrucks, alle Elemente der verschiedensten funktionalen Stile herangezogen werden knnen. Dadurch erreicht man eine hohe Stufe knstlerischer Bildhaftigkeit und Eindringlichkeit. In Rahmen dieses Stils verwendet man alle stilistische Mittel. Als Baumaterial, mit dessen Hilfe die verschiedenen Erscheinungen des Gesellschaftlichen Lebens dem Leser zu Bewutsein gebracht werden, dient der gesamte Reichtum der Nationalsprache (ihre sozialen und territoriale Dialekte miteinbegriffen), alle funktionalen Besonderheiten der einzelnen Sprachstile, alle unbersehbaren Schattierungen der stilistisch-expressiven Synonyme in Lexik, Phraseologie, Grammatik, alle phonetischen, lexischen und grammatischen Arhaismen und Neologismen. Diesem Stil ist auch die Auflockerung auf der syntaktischen Ebene gekennzeichnet ( Eliptische Stze, Absonderungen ...)

Kreatives Sachverhalten ist durch souvernen und individuellen Umgang mit den Normen geprgt. Dennoch sind sie oft auch an bestimmte System von Gestzmssigkeiten gebunden. Innerhalb des Stils der schnen Literatur haben die drei historischen Grundformen der Dichtung – Epos, Lyrik und Drama - die Bedeutung von literarischen Genrestilen erlangt. Whrend in den vergangenen Jahrhunderten die Genrestile der deutschen Literatur durch strenge Gesetze der Poetik geregelt und gegeneinander abgegrenzt wurden, sind in der modernen Literatur ihre Konturen wesentlich verwischt. Wenn wir epische Genre betrachten werden, so darf man nicht auer Acht lassen, dass sie doch eine konventionelle Textgestaltung behalten: Handlungsschema, Konfliktlsung, Figurentyp, Typ des Schauplatzes... Demmentsprechend unterscheidet man solche literarische Genre, wie Roman, Erzhlung, Kurzgeschichte, Novelle, Parabel, Essey, Mrchen, Anekdote u.s.w.

Wegen groer Flle und Weite von Ausdrucksmglichkeiten, die der Dichtung in all ihren Erscheinungsarten eigen sind, weigern sich manche Forscher, den Stil der schnen Literatur als einheitlichen Stiltyp anzusehen. Demnach drfte man in der Literatur dieser oder jener Nationalsprache von knstlerischen Individualstilen sprechen. Die Durchbrechung des Konventionellen, das Streben nach individueller sprachlicher Gestaltung schafft den Individualstil des Schriftstellers.

Unter dem Individualstil verstehen wir individuelle Verwendung allgemeiner und besonderer Gesetzmigkeiten des Stils. Im Vergleich zu nichtliterarischen Textsorten mit ihren Stilnormen lsst das literarische Werk der individuellen Gestaltung den grten Spilraum.

Wenn wir ber den Individualstil sprechen, so mssen wir zwei Erscheinungen voneinander abgrenzen: „Sprache und Stil des Schriftstellers „ und „ literarisch- knstlerischer Stil des Schriftstellers".

Unter der Sprache des Schriftstellers verstehen wir das „Baumaterial", dass der Verfasser aus dem gesammten Sprachmaterial der Nationalsprache mit all ihren territorialen und sozialen Dialekten auswhlt: einzelne Wrter und Wendungen, morphologische Formen, syntaktische Konstruktionen, phonetische Gegebenheiten verschiedener Art. Dazu gehren auch unterschiedliche Neubildungen.

Literarisch-knstlerischer Stil schliet die Gesamtheit weltanschaulicher und stetischer Ansichten. Er offenbart die Methode des gesamten Schaffens und umfasst folgende Einzelfaktoren: Sujet, Komposition, Charakteristik der handelnden Personen, Wahl und Verwendung der sprachlichen Ausdrucksmittel. Mit anderen Worten, Sprache und sprachlicher Individualstil sind komponente des literarisch- knstlerischen Stil.

Література

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