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TCG/(TCPA) – Die (sinnvolle?) Zukunft des Computers? - Реферат

Auch Musik und Filmproduzenten knnen ihre Audio und Video-Dateien digital signieren, sodass sie nur mit einem bestimmten Schlssel wiedergegeben werden knnen und somit fest an einen einzelnen Rechner gebunden sind. Kopiert man also so eine geschtzte Audio-Datei auf einen anderen Rechner, kann man sie einfach nicht wiedergeben.

Softwareseitig soll das Ganze bereits in Microsofts nchsten Betriebsystemen integriert sein. In Microsofts XP-Nachfolger „Longhorn", der voraussichtlich 2005 auf den Markt kommt, wird eine Vorstufe enthalten sein, die Microsoft als Palladium oder neuerdings Next-Generation Secure Computing Base (NGSCB) vermarktet.

Fr jede „sichere Anwendung" wird ein so genannter Nexus-Kernel(Begriff 6) gestartet. Dieser nutzt einen physikalisch isolierten und geschtzten Bereich im Arbeitsspeicher und auf der Festplatte. Wird in diesen Prozess in irgendeiner Form eingegriffen, blockiert der Nexus-Kernel die Anwendung sofort. Der Einsatz des Nexus-Kernels wird laut Microsoft/PCWelt optional sein, das heit, man kann den Nexus Kernel deaktivieren. Sicherheitsfunktionen, wie die Sicherung von Anwenderdaten, die Verifizierung der Herkunft von E-Mails und das aufbewahren von schtzenswerten Inhalten wie Passwrtern, die der Nexus-Kernel ebenfalls mit sich bringt, wrden dann aber ebenfalls deaktiviert werden.

John Manferdellis ist General Manager des NGSCB-Geschftsbereichs. Seinen Aussagen zu Folge, wird die neue Technologie die Gefahr vor Viren, Spyware(Begriff 7) und Hackerangriffen stark reduzieren. (Mein Kommentar: Stimmt!, aber das kann man auch mit gngigen Antivirenprogrammen und Firewalls.)

Damit ein Programm als sicher eingestuft wird, muss der Autor es von Microsoft kostenlos prfen lassen. Nicht geprfte Programme sind auf dem Rechner ebenfalls lauffhig. Softwareautoren knnen, wie bereits erwhnt, jedoch festlegen, dass ihre Software nur mit dem Nexus-Kernel lauffhig ist, das heit man knnte das Programm nicht im deaktivierten Modus oder auf lteren Rechnern ohne Nexus laufen lassen.

Gedacht ist diese Funktion fr Zwecke, die eine hohe Sicherheit erfordern, wie Online-Banking, Antiviren-Software oder Internet-Einkufe.

Allerdings knnten auch andere Softwarehersteller diese Funktion nutzen, alle mglichen Dateien knnen per digitale Signatur(Begriff 8) an einen Rechner gebunden werden. Tauschen von Dateien ber Tauschbrsen wren also nutzlos, da die Dateien nur auf jeweils einem Rechner lauffhig sind. hnlich wrde das auch bei DVDs funktionieren – es soll sogar eine Funktion integriert werden, mit der man bestimmen kann, wie lange eine Datei lauffhig ist. Man knnte also sagen, diese Word-Datei soll man die nchsten 10 Tage ffnen knnen, danach nicht mehr. Oder verliehene DVDs knnten 24h anschaubar sein und danach verfallen.

Dass andere Branchen, wie die Musik und Filmindustrie, diese Funktionen nutzen werden, gilt als wahrscheinlich und ist auch verstndlich, um die erwhnten Miliardenverluste durch Piraterie zu verhindern. Mit dieser Funktion knnte die Piraterie zumindest eingedmmt werden. MP3s, die es momentan schon gibt, werden davon aber nicht betroffen sein, da sie keinen digitalen Schlssel besitzen. Meiner Meinung nach, kann man diese Sicherheitsfunktion aber vorerst ganz leicht umgehen, indem man die Audio-Files nicht von einer CD rippt, also von einer Musik-CD ins MP3-Format auf den Computer kopiert, sondern ber VIVA oder MTV mit einer TV-Karte aufnimmt, denn dann fehlt dieser Schlssel, es sei denn, die TCG lsst sich noch etwas raffiniertes einfallen. DVDs auf den Rechner zu rippen wre aber nicht mehr mglich.

Langfristig soll der TPM-Chip in Verbindung mit Microsofts Betriebssystemen und „sicheren Anwendungen" Standard werden. Microsoft knnte auch die Richtlinien verschrfen, sodass nur noch „sichere Programme" im „Trusted Modus", also wenn der Nexus-Kernel aktiviert ist, lauffhig sind.

TCPA und die Abkrzungen

Warum eigentlich „Against-TCPA"?

Im Internet begegnen einem sehr oft Against-TCPA-Logos. Mit einem Klick landet man auf riesigen Protest-Webseiten – aber gegen TCPA - und nicht gegen TCG!?

Der Unterschied zwischen TCG und TCPA:

TCPA (Trusted Computing Platform Alliance) ist der Vorgnger der TCG (Trusted Computing Group). Die TCPA wurde im April 2003 aufgelst, da die Regeln besagten, dass alle Entscheidungen einstimmig getroffen werden mssen. Ein Veto hatte also gereicht, um einen Vorschlag abzulehnen. Bei 200 Mitgliedern was das folglich derart hufig, dass die TCPA Spezifikation 1.2 ber Monate nicht zur Verabschiedung kam. AMD, HP, IBM, Intel und Microsoft grndeten also die Trusted Computing Group, bei der laut Regeln eine Zweidrittelmehrheit der Mitglieder ausreicht um ein Vorschlag zu akzeptieren. Fast alle ehemaligen TCPA-Mitglieder sind mittlerweile zur TCG bergelaufen.(siehe Anhang 1)

Im Internet gibt es in groem Mastab organisieren Widerstand gegen die Vorhaben der TCG/TCPA. Webseiten, wie againsttcpa.com haben die ffentlichkeit ber ihre Bedenken aufgeklrt, sodass viele Internetuser auf TCPA ablehnend reagieren. Positiver Nebeneffekt der Namensumbenennung ist also, dass unter TCG noch fast niemand etwas versteht, und das „TCPA-Feindbild" an Bedeutung verliert. Die Webseiten mssen sich nun wohl neue Domainnamen suchen, neue Plakate drucken, und neue Banner entwerfen. Die TCPA/TCG-Gegner selbst, interpretieren die Umbenennung als Verschleierungstaktik. Dafr spricht auch die Umbenennung von Microsofts Palladium (ein imposanter Name) in NGSCB (nichts sagend).

Teilweise haben die Akteure sicherlich Recht, denn wollte die TCG ihre Plne unters Volk bringen, wrden sie sich sicher prgnantere Namen berlegen und sich nicht hinter irgendwelchen Abkrzungen verstecken. Die Listen der Mitglieder sind eigentlich geheim, wurden aber zufllig auf dem Webserver(Begriff 9) der TCPA ungeschtzt entdeckt, heruntergeladen und verbreitet.

Warum versteckt sich die TCG? Wer steckt dahinter?

Warum prsentiert die Computerindustrie nicht – wie sonst so oft – ihr Projekt in Werbeslogans und im groen Stil auf Messen? Die TCG rckt Informationen nur sehr sprlich heraus, sogar die PCWelt, Deutschlands zweitgrtes PC-Magazin, erhielt erst ein Interview, nachdem sie einen sehr kritischen Artikel ber die TCG geschrieben hat. Wer zieht bei dem ganzen Projekt die Fden?

Die Antwort ist eindeutig – Microsoft!

Microsoft(Begriff 10) erhofft sich durch die Initiative, sein Monopole bei den Betriebssystemen und Office-Anwendungen zu sichern und Raubkopieren nicht unmglich zu machen. Sehr anschaulich finde ich dazu die jhrliche Bilanz von Microsoft. Microsoft hat nur 2 Sparten, indem es Gewinn macht, das sind Windows und Office. In allen anderen Sparten macht Microsoft Verluste. Bestes Beispiel ist die X-Box – Microsoft verkauft die X-Box weit unter dem Herstellungspreis, nur um Sony eins auszuwischen und sich auf dem Spielkonsolen-Markt auch zu Wort zu melden.

Microsoft macht das aber finanziell nichts, denn Geld hat die Firma momentan genug – aus den Windows- und Office-Sektoren. Die Gewinnspanne bei Windows betrgt ca. 85% - bei Office sogar 95%. Das heit, pro fnf investierten Euros fr die Entwicklung der Programme, verdient Microsoft 100 Euro durch den Verkauf. Derart berhhte Preise fr die Leistungen sind nur mglich, solange es keine Konkurrenz gibt.

Mgliche Konkurrenten wren Linux und Star-Office.

Wird Linux auf Rechnern mit TPM-Chip lauffhig sein?

Zumindest zunchst ja, aber Linux(Begriff 11) wird den TPM-Chip voraussichtlich nicht untersttzen, das heit, die Sicherheitsfunktionen des Chips werden nur mit Windows ausgeschpft werden knnen. Fr Star-Office(Begriff 12) wird es im ersten Schritt (mit Palladium) keine Probleme geben. Auerdem wre es durch die Verschlsselung nicht mehr mglich, .doc-Dokumente von zuknftigen Microsoft Word Versionen unter Linux zu ffnen.

Wenn Microsoft so toll damit Gewinne machen kann – warum sind dann die 199 anderen Firmen dabei, und wie profitieren Hardwarehersteller?

Softwarehersteller sind der TCG meist in der Hoffnung beigetreten, dass die Softwarepiraterie reduziert wird und ihre Software zuknftig gut auf den TCM-Chip abgestimmt ist, da ihnen so die Bauplan-Daten bereitgestellt werden.

Hardwarehersteller profitieren dagegen nicht von weniger Softwarepiraterie. Sie erhoffen sich Gewinne, wenn sich jeder neue Hardware mit TCM-Chip kaufen muss, damit der Microsofts neue Betriebssysteme zum laufen bringt. Auerdem ist fr die Hardwarehersteller der Druck seitens Microsoft ein fast noch wichtigerer Grund, denn so gut wie jeder Hardwarehersteller ist auf Microsoft angewiesen. Sollte sich beispielsweise AMD der TCG widersetzen, bruchte Microsoft nur AMDs CPUs(Begriff 13) in zuknftigen Windows-Versionen nicht mehr untersttzen – was den Untergang von AMD bedeuten wrde. hnlich ist es auch bei Grafikkarten-Herstellern wie NVidia. Microsofts Macht in der Computerindustrie ist sehr gro, gestoppt wird die Firma, wie in dem Kartellprozess vor 2 Jahren in Amerika zu beobachten, voraussichtlich nicht werden.

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