WWW.REFERATCENTRAL.ORG.UA - Я ТУТ НАВЧАЮСЬ

... відкритий, безкоштовний архів рефератів, курсових, дипломних робіт

ГоловнаІноземна мова - Англійська, Німецька та інші → Ludwig van Beethoven - Реферат

Ludwig van Beethoven - Реферат

Beethoven starb 1827 im zweiten Stock des Alten Schwarzspanier-hauses (heute Schwarzspanierstrae 15).

Beethovens finanzielle Verhltnisse

Als einer der ersten Knstler konnte Ludwig van Beethoven von den Ertrgen aus Konzerten, Verffentlichungen seiner Werke und immer wieder grozgigen finanziellen Zuwendungen seiner Gnner seinen Lebensunterhalt bestreiten.

Beethoven wuchs in Bonn in bescheidenen finanziellen Verhltnissen auf. Als 1789 sein Vater in den Ruhestand trat, bernahm er es, fr den Unterhalt seiner Brder zu sorgen. Er erreichte, dass ihm die Hlfte der vterlichen Pension fr diese Aufgabe zugesprochen wurde. An der Entscheidung, fr die beiden jngeren Brder zu sorgen, hielt er auch nach seinem Umzug nach Wien fest. Im Mrz 1794 stellte der Bonner Hof die Zahlungen an Beethoven ein. Er hatte seinen Unterhalt in der Zwischenzeit durch Unterrichtsstunden, Auffhrungen und Verffentlichungen gesichert. Auerdem konnte er mit der Untersttzung des Wiener Adels rechnen. Einflureiche Familien wie die Lichnowsky und die Lobkowitz frderten ihn immer wieder durch finanzielle Zuwendungen.

Von 1800 an bezahlte Frst Karl Lichnowsky Beethoven ein jhrliches Gehalt von 600 Gulden. Im Sommer des Jahres 1806 kam es zu einer groen Auseinandersetzung zwischen den beiden Mnnern, und wir wissen nicht, ob Beethoven dieses Gehalt noch weiter bezog.

Immerhin verfgte er damals ber ein jhrliches Einkommen von mindestens 600 Gulden, im Vergleich dazu hatte sich sein Bruder Caspar Anton, der mittlerweile nach Wien gezogen war und im ffentlichen Dienst stand, mit einem jhrlichen Lohn von 250 Gulden zu begngen.

Beethoven war sich der unsicheren Lage bewut, in der sich ein freischaffender, von der Gunst der Mzene abhngiger Knstler befand. Deshalb unterzog er Angebote einer hfischen Anstellung einer sorgfltigen Prfung. Ein solches Angebot verhalf ihm auf indirektem Wege zu einem lebenslangen "Stipendium". Ende 1808 wurde die Stelle des zustndigen Generaldirektors fr Theater und Orchester am Kasseler Hof frei. Der angesehene Komponist Johann Friedrich Reichardt (1752-1814), der sie innegehabt hatte, war beim Knig in Ungnade gefallen, und man sah in Beethoven einen geeigneten Kandidaten fr die Neubesetzung. Im Januar 1809 sandte Beethoven seine Zusicherung nach Kassel, er schien entschlossen zu sein, Wien den Rcken zu kehren. Angesichts dieser Mglichkeit setzten sich nun einige seiner Freunde fr sein Verbleiben ein. Sie versuchten von einflureichen und zahlungskrftigen Mitgliedern des sterreichischen Hochadels die Zusage fr eine grozgige Untersttzung zu erlangen, die den Komponisten endgltig an Wien binden wrde.

Erzherzog Rudolf,Beethovens Schler und Gnner

Erzherzog Rudolf (1788-1833), der Bruder des Kaisers, Frst Franz Joseph Maximilian Lobkowitz (1772-1816) und Frst Ferdinand Kinsky (1781-1812) verpflichteten sich, Beethoven auf Lebenszeit eine Jahresrente in der Hhe von 4000 Gulden zukommen zu lassen, mit der einzigen Bedingung, dass der Komponist sich weiterhin die meiste Zeit des Jahres in Wien aufzuhalten hatte. Der Erzherzog zahlte 1500 Gulden, Frst Kinsky 1800 Gulden und Frst Lobkowitz 700 Gulden.

Nach anfnglichen Verzgerungen - Frst Kinsky war nach der Zusage nach Prag abgereist und hatte keine Anordnungen fr die Auszahlung des Betrages in Wien hinterlassen - bezog Beethoven seine Jahresrente vorerst regelmig.

In diesen Jahren erhielt er auerdem erhebliche Betrge vom Verleger Breitkopf & Hrtel; trotzdem soll er sich immer wieder darber beklagt haben, zuwenig Geld zur Verfgung zu haben. 1811 kam es in der Monarchie zu einer drastischen Abwertung des Guldens, und Beethoven musste bei seinen Gnnern um die Anhebung der Jahresrente ansuchen. Erzherzog Rudolf erklrte sich sofort dazu bereit, und auch Frst Kinsky war damit einverstanden, doch starb er 1812 an den Folgen eines Reitunfalls, und erst 1815 wurde die Frage der Zahlungen mit seinen Erben geklrt. Frst Lobkowitz war durch seinen aufwendigen Lebensstil 1813 an den Rand des Bankrotts geraten - er war einer der bedeutendsten privaten Mzene und hatte 1811 auch die Leitung des Hoftheaters bernommen, was mit finanziellen Verpflichtungen verbunden war. ber den Rest seines Vermgens konnte er nicht mehr frei verfgen, und Beethoven erhielt erst 1815 nach langwierigen Verhandlungen mit den Vermgensverwaltern die ausstndigen Zahlungen von Frst Lobkowitz; danach bezog er die jhrlichen Betrge anstandslos bis zu seinem Tod.

1815 brachten seine Auftritte whrend des Wiener Kongresses neben dem Ruhm auch hohe finanzielle Gewinne, die er unter anderem in Aktien anlegte. In dasselbe Jahr fllt der Tod seines Bruders Caspar. In einem langwierigen Rechtsstreit kmpfte Beethoven um die Vormundschaft von Caspars Sohn Karl. Allein die Gerichtskosten stellten eine erhebliche finanzielle Belastung dar, und das zeitweilige Nachlassen seiner Kompositionsttigkeit whrend dieser Zeit machte sich auch in materieller Hinsicht bemerkbar. Das Gericht sprach ihm letztendlich die Vormundschaft ber Karl zu, und Beethoven hatte nun auch fr den Unterhalt und die hohen Schulkosten seines Neffen zu sorgen.

Beethoven im Jahre 1823

Zu Beginn der zwanziger Jahre hatte er groe Schulden, so dass er gezwungen war, ein Darlehen aufzunehmen, dessen Rckzahlung er durch den gleichzeitigen Verkauf seiner Kompositionen an verschiedene Verleger sichern wollte. Da ihm dies nicht gelang, musste er schlielich einen Teil seiner Aktien verkaufen.

Die letzten Jahre seines Lebens lebte Beethoven im Glauben, dass er arm sei. Nach seinem Tod stellte es sich jedoch heraus, dass er nach der Liquidation seiner Aktien und der Einforderung offenstehender Zahlungen seinen Erben fast 10.000 Gulden hinterlie.

Personen aus Beethovens Freundeskreis

Brentano, Antonie (1780-1869)

Gute Freundin Beethovens und mglicherweise die beabsichtigte Empfngerin seines berhmten Briefs an die „Unsterbliche Geliebte" vom Juli 1812. Verheiratet mit Franz Brentano (23. Juli 1798). 1823 widmete ihr Beethoven die „Diabelli-Variationen".

Erddy, Grfin Anna Marie (1778-1837)

Ungarische Musikliebhaberin, verheiratet mit Graf Peter Erddy. Im Jahre 1808 lebte Beethoven fr kurze Zeit in ihrem Haus (heute Beethoven-Gedenksttte Florisdorf). Beethoven widmete ihr seine Trios op. 70 und die Wiener Ausgabe der Cellosonaten op. 102.

Galitzin, Frst Nikolaus Borissovich (1794-1866)

Russischer Frst und groer Bewunderer von Beethovens. Gab drei Streichquartette (op. 127. 132 und 130) bei Beethoven in Auftrag. Diese Werke sowie die Ouvertre „Die Weihe des Hauses" hat der Komponist ihm gewidmet. Frst Galitzin organisierte die erste Auffhrung der „Missa solemnis"in St. Petersburg.

Lichnowsky, Frst Karl (1756-1814)

Bedeutender Mzen, der Beethoven vor allem whrend der ersten Wiener Jahre frderte. 1793 bis 1795 wohnte Beethoven in seinem Palais in der Alserstrae. Lichnowsky sind die Trios op. 1, die Klaviersonaten op. 13 und 26, eine Variationsreihe und die zweite Sinfonie gewidmet.

Lobkowitz, Frst Franz Joseph Maximilian von (1772-1815)

Auch Frst Lobkowitz zhlt zu den bedeutenden Frderern Beethovens. Er stellte ihm sein privates Orchester fr Proben und nichtffentliche Auffhrungen zur Verfgung. Beethoven probte etwa die Eroica vor ihrer Erstauffhrung mehrmals mit diesem Orchester. Dem Frsten Lobkowitz sind die Quartette op. 18, das Tripelkonzert, das Quartett op. 74, der Liederzyklus „An die ferne Geliebte" sowie die Sinfonien Nr. 3, Nr. 5 und Nr. 6 gewidmet.

Rasumovsky, Graf Andreas Kirillovich (1752-1836)

In Wien lebender russischer Gesandter, Musikliebhaber und Kunstsammler; er unterhielt ein eigenes Streichquartett, welches als Rasumovsky-Quartett in die Wiener Musikgeschichte einging. Als Dank fr die Grozgigkeit des Grafen ihm gegenber widmete ihm Beethoven seine drei Quartette op. 59 und, neben dem Frsten Lobkowitz, die fnfte und die sechste Sinfonie.

Rudolf, Erzherzog von sterreich (1788-1831)

Bruder von Kaiser Franz. Er trat 1805 in den geistlichen Stand und wurde 1819 zum Erzbischof von Olmtz gewhlt. Er war ein hervorragender Pianist und Gelegenheitskomponist und lange Jahre Beethovens Schler, der in im Klavierspiel, in Musiktheorie und in Komposition unterrichtete. Um Beethoven in Wien zu halten, unterzeichnete er 1809 zusammen mit den Frsten Lobkowitz und Kinsky einen Pensionsvertrag, der dem Komponisten als lebenslange Rente jhrlich 4000 Gulden zusicherte. Beethoven hat Erzherzog Rudolf weitaus mehrKompositionen als irgend jemand anderem gewidmet: das vierte und das fnfte Klavierkonzert, die Klaviersonate „Les Adieux", die Missa solemnis und die Groe Fuge op. 133 - um nur einige zu nennen.

Loading...

 
 

Цікаве