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Ludwig van Beethoven - Реферат

Am 20. November 1805 fand die Premiere von Leonore wirklich statt; es folgten zwei weitere Auffhrungen. Beethoven war jedoch mit dem Werk nicht zufrieden. Er berarbeitete das Stck mehrmals, und auch der Text wurde immer wieder abgendert - damit befate sich unter anderem sein Bonner Freund Stephan von Breuning (1774-1827). Die endgltige Fassung wurde erst acht Jahre spter, am 23. Mai 1814, mit neuer Ouvertre und unter demTitel Fidelio im Krntnertortheater zum ersten Mal aufgefhrt; sie sollte trotz anderer Opernplne des Komponisten seine einzige vollendete Oper bleiben.

Beethoven in Wien III (1812 - 1827)

Im Herbst 1812 verbrachte Beethoven einige Wochen bei seinem Bruder Nikolaus Johann, der in Linz als Apotheker lebte. Whrend dieses Aufenthalts schrieb er seine achte Sinfonie op. 93 nieder. Dass sein Bruder mit seiner Haushlterin Therese Obermeyer in wilder Ehe lebte, war ihm ein Dorn im Auge, er wandte sich in dieser Angelegenheit sogar an den zustndigen Bischof. Nikolaus und Therese heirateten am 8. November, und nach dieser Lsung des Problems reiste Beethoven nach Wien zurck.

Im Juni 1813 siegte der Herzog von Wellington ber Napoleon. Auf Anregung des Erfinders Johann Nepomuk Mlzels (1772-1838) schrieb Beethoven die „Schlachtensinfonie" op. 91, „Wellingtons Sieg". Ursprnglich war das Stck fr Mlzels „Panharmonicon", ein mechanisches Musikinstrument gedacht. In der Orchesterbearbeitung wurde es am 8. Dezember zusammen mit der siebenten Sinfonie bei einem Wohlttigkeitskonzert uraufgefhrt und erregte ungeheures Aufsehen. Im Orchester, das fr die „Schlachtensinfonie" eine ungewhnlich groe Besetzung erforderte, saen die berhmtesten Musiker Wiens, unter anderem die Komponisten Johann Nepomuk Hummel und Antonio Salieri. Das Konzert wurde vier Tage spter wiederholt; der Reinerls der beiden Vorstellungen von insgesamt 4000 Gulden kam den Kriegsopfern zugute.

Die groen Erfolge der letzten Jahre

Nun folgte eine Reihe von glanzvollen Konzerten. Im Februar 1814 erklang erstmals die achte Sinfonie op. 93, im April das „Erzherzogtrio" op. 97. Fidelio wurde von Grund auf berarbeitet und ging am 23. Mai im Krntnertortheater unter Beethovens Leitung ber die Bhne; die zweite Auffhrung am 26. Mai erffnete eine neue, die jetzige Fidelio-Ouvertre (die drei vorher entstandenen werden als Leonoren-Ouvertren bezeichnet). Fr die Erffnung des Wiener Kongresses 1814 schrieb Beethoven die Kantate „Der glorreiche Augenblick" op. 136, die am 29. November im Rahmen einer Akademie im Groen Redoutensaal erstmals gegeben wurde; auf dem Programm stand neben „Wellingtons Sieg" auch die siebente Sinfonie. Die Kaiserinnen von sterreich und Ruland, der Knig von Preuen und fast alle der frstlichen Teilnehmer des Wiener Kongresses wohnten dem Konzert bei, im Orchester wirkten wieder die berhmtesten Musiker Wiens mit.

Der Streit um die Vormundschaft

Am 15. November dieses Jahres starb sein Bruder Caspar Carl. Beethoven fhlte sich fr dessen einzigen Sohn verantwortlich und bemhte sich um die alleinige Vormundschaft, was langwierige Steitigkeiten mit der Mutter des Knaben zur Folge hatte. Nach aufreibenden Prozessen durch verschiedene Instanzen wurde ihm schlielich im April 1820 das alleinige Sorgerecht zugesprochen. Ein umfangreiches Schreiben Beethovens vom Februar 1820 an den Wiener Magistrat zeugt von seinen Anstrengungen in diesen Auseinandersetzungen und beleuchtet die kompromilosen Erziehungsprinzipien des Komponisten.

Beethoven um 1818

Beethoven hatte den Jungen 1816 fr zwei Jahre in ein privates Erziehungsinstitut gegeben; nach seinem Schulabschlu hatte Karl die Universitt besucht, dann wechselte er an das Polytechnikum. Zermrbt durch die andauernden emotionalen Belastungen, machte er am 30. Juli 1826 einen Selbstmordversuch, den er glcklicherweise berlebte. Beethoven war dadurch zutiefst getroffen. Er gab nun dem Wunsch seines Neffen nach und erlaubte ihm, ins Militr einzutreten.

Der Streit um die Vormundschaft hatte Beethoven nicht nur groe finanzielle Einbuen gebracht, sondern ihn auch fr lngere Zeit in seiner Schaffenskraft nahezu gelhmt. Seine Ertaubung war nun so weit fortgeschritten, dass er sich nur noch schriftlich mit seiner Umgebung verstndigen konnte.

Die Konversationshefte

Beethovens Schwerhrigkeit hatte etwa 1818 einen Grad erreicht, der den Komponisten zwang, mit seinen Gesprchspartnern schriftlich zu kommunizieren. Zu diesem Zweck trug er stndig ein Notizbuch bei sich; an die 400 soll er im Laufe der Zeit vollgeschrieben haben.

Heute sind 137 dieser sogenannten Konversationshefte erhalten, sie stellen eine aufschlureiche Quelle fr Beethovens Lebensjahre von 1818 bis 1827 dar. Dabei liegt die Bedeutung des Materials in erster Linie darin, dass es uns eine Vorstellung von der Lebensweise Beethovens vermittelt, eingehende Erklrungen ber seine kompositorische Arbeitsweise sind eher selten. Unter anderem geben ausfhrliche Aufzeichnungen Aufschlu ber die Vorbereitungen zur Urauffhrung der neunten Sinfonie op. 125 am 7. Mai 1824, doch werden auch familire Begebenheiten, etwa Karls Selbstmordversuch, errtert.

Eine Vielzahl persnlicher Notizen, Einkaufslisten, Briefskizzen, Abschriften von Zeitungsannoncen und sogar Kompositionsskizzen finden sich unter den Eintragungen.

Die ungeheure Flle an Informationen muss allerdings mit gewisser Vorsicht behandelt werden. Einerseits geben die Aufzeichnungen fast ausschlielich die uerungen der Gesprchspartner wieder, andererseits haben lngst nicht alle Konversationen Beethovens schriftliche Spuren hinterlassen, da sich einige seiner Freunde und Bekannten (etwa Erzherzog Rudolf) trotz seines Gebrechens nach wie vor mndlich mit ihm unterhielten.

Dazu kommt, dass die Hefte nach dem Tod des Komponisten in den Besitz Anton Schindlers (1795-1864) gelangten, der seit 1819 sein Adlatus war und spter die erste Beethoven-Biographie verfate. Schindler fgte nachtrglich zahlreiche Eintragungen ein, um den Anschein zu erwecken, er habe in engem Kontakt zu Beethoven gestanden. Whrend der letzten drei Jahrzehnte gelang es der Forschung jedoch, die geflschten Textstellen Schindlers zu identifizieren. Seit den sechziger Jahren arbeitet ein Team der Deutschen Staatsbibliothek, wo sich die meisten Konversationshefte befinden, an einer wissenschaftlich fundierten zehnbndigen Ausgabe des umfangreichen Materials.

Beethovens Wohnorte

Allein die Anzahl der Wiener Wohnungen des Komponisten beluft sich ohne die Quartiere, die er whrend der Sommermonate bewohnte, auf mindestens dreiig.

Beethoven galt als schwieriger Mieter. Einerseits fhrte sein ungestmes Wesen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den benachbarten Mietern, andererseits hatte er oft Sonderwnsche. So bevorzugte er vor allem sdseitig gelegene Wohnungen, die eine gute Aussicht hatten und sich in ruhiger Lage befanden; in Wien war es ihm wichtig, in der Nhe der Innenstadt zu wohnen. Oft hatte er bald nach seinem Einzug an der Wohnung etwas auszusetzen und suchte sofort eine neue Bleibe.

Seine erste Unterkunft in Wien befand sich im Stadtpalais des Frsten Lichnowsky (heute Alserstrae 30), der ihn seit seiner Ankunft in Wien untersttzte und frderte. Dort wohnte er zunchst in der Mansarde, dann im Erdgescho und schlielich im ersten Stock als Gast des Hauses.

Lange Zeit lebte er im vierten Stock des Hauses eines anderen adeligen Gnners, des Barons Johann Baptist von Pasqualati (1777-1830), in der heutigen Mlkerbastei Nr. 8.

Das Wappen am Pasqualatihaus

Manchmal hatte er auch gleichzeitig zwei Wohnungen, z.B. die Unterkunft in der Mlkerbastei und eine Dienstwohnung im Theater an der Wien (heute Linke Wienzeile 6).

Die Sommermonate verbrachte er oft auerhalb der Stadt. Bevorzugte Orte in der Umgebung Wiens waren Mdling und Baden.

Beethovenhaus in Mdling

Eine besonders schwierige Zeit seines Lebens verbrachte er in Heiligenstadt (von Mai bis Oktober 1802), das damals ein Dorf auerhalb Wiens war. Dort schrieb er in der heutigen Probusgasse Nr. 6 das "Heiligenstdter Testament" nieder.

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