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Die Esskultur - Реферат

Der Lffel

Die Geschichte

Mindesten ebenso alt wie das Messer, wenn gar nicht lter, ist der Lffel. Der lteste Lffel und wohl das ursprngliche Schpfungsgert ist die hohle Hand, mit der man in grauer Vorzeit aus der Quelle schpfte. Schon bald traten dann an Stelle der Hand natrliche Schpfgerte wie Muschel, Schneckengehuse, Krbisschlchen oder auch die Gelenkpfannen eines groen Tieres. Aus Holz und Bein wurde mit dem Feuersteinmesser zunchst die ltesten knstlichen Lffel geschnitzt. Diese Schpfgerte fhrte man wie die hohle Hand an den Mund, um sie mit den Lippen, den Laffen, auszuschlrfen (auszulaffen). So bertrug sich die Bezeichnung >>Laffe<< auf den Schpfteil des Gerts. Unsere Bezeichnung "Lffel" ist aus dem Althochdeutschen entlehnt, wo er >>leffil<< heit. Dieses Wort leitet sich vom althochdeutschen Wort Verb >>laffan<< ab, was >>lecken<< bedeutet. Whrend der Begriff "Lffel" aus der Funktion entwickelt hat, verweist das englische Wort >>spoon<<, verwandt mit dem deutschen Span, noch auf das Holz als ursprngliches Material zur Lffelherstellung.

Als da ber lange Zeit hauptschlichste Essgert – vor allem im buerlichen Haushalt – ist es auf vielfltige Weise in Brauchtum und Sprache eingedrungen. Neben der Verwendung als Schimpfwort (Laffel), ursprnglich als Metapher fr die "unartig" Essenden, die schlrfenden und laffen den Leute, taucht der Lffel in vielen, heute vergessenen Redensarten auf. >>Mit einem Lffel zwei Suppen versuchen<< steht gleichbedeutend fr >>sich zwischen zwei Sthle setzten<<. Hinter der Wendung >>einen Lffel aufheben und die Schssel zerbrechen<< steht das Bild des Holzlffels als wertlose Kleinigkeit (1471) betrug der Preis von 100 Lffel 15 Groschen). Bekannter ist hingegen noch >>der Lffel, ber den ,man balbiert* wird<<. Diese Redensart zeugt von einem sehr ungewhnlichen Gebrauch des Lffels, nmlich der Praxis der Barbiere, beim Rasieren der Wangen lterer Kunden mit erschlaffter Gesichtsmuskulatur mit einem in den Mund gesteckten Lffel zu spannen. Man macht sich also viel Umstnde, versucht die Natur zu berlisten, woraus verschrft die Bedeutung dieser Redensart fr >>bervorteilen, betrgen<< herrhrt. Und die Redensart man >>htte die Weisheit mit Lffeln geschluckt<<, bedeutet, man >>dnkt sich sehr weise<<.

Im Laufe der Geschichte wurde der Lffel aus den unterschiedlichen Materialien angefertigt und hat dabei die verschiedensten Formen angenommen. Die ltesten Lffel in Syrien und Palstina bestanden aus einer Muschelschale mit angenietetem Stiel. Die jngere Steinzeit kannte neben Holzlffel auch solche mit einer Laffe aus Ton, die mit einer Tlle zum Einstecken eines hlzernen Stiels versehen war. Spt, zum Teil erst in hellenistischer Zeit, treten Lffel und Bronze, Silber oder Elfenbein in Erscheinung. Whrend die rmischen Lffel eine ovale Laffe besitzen, bevorzugte man im Mittelalter eine runde Form. Der Stiel variiert in seiner Lnge, ebenso der Winkel, in dem er von der Laffe abbiegt. Whrend die knopffrmige Verdickung am Ende de Stiels zunchst als Eichel, Granatapfel oder Pinienzapfen gestaltet wurde, verwendete man in der Folgezeit auch winzige Ganzfiguren als Abschluss, die oft der religisen Vorstellungswelt entstammten. Bekanntestes Beispiel hierfr sind die sogenannten Apostellffel. Ende des 17 Jahrhunderts wurde der Stiel breiter, da man durch vernderte Tischsitten ihn nur zwischen drei Fingern griff und nicht mehr wie bisher mit der Faust umfasste. Die Achse verlief nun in einer geschwungenen Form, die sich harmonisch der genderten Handhabung anpasste. Damit war in der Entwicklung die heutige Grundform erreicht.

Bestandteile des Lffels

Einteilung

Es gibt verschieden Arten von Lffeln. Am gebruchlichsten sind vor allem der Suppen- bzw. der Boullion- und der Kaffeelffel. Den Zweck der Lffel verrt schon ihren Namen. Zum Beispiel: Zuckerstreu- oder Zuckerwasserlffel, Salz-, Senf-, Sodawasserlffel, Grog-, Mark-, Marmelade- und Kompottlffel, Mokkalffel, Rahmlffel. Weiters die oft reichverzierten Oliven-, Thunfisch- und Eierschpflffel. Fr den Gebrach in der Kche: Schpflffel in verschiedenen Formen und fr vielerlei Verwendung.

Der Lffel in verschiedenen Kulturen

In gypten

-waren Lffel aus Stein, Holz oder Elfenbein bereits 5000 v. Chr. bekannt. dass diese auch der Nahrungsaufnahme dienten, ist durchaus anzunehmen. Wie spter bildlich Darstellung zum Beispiel in Grbern oder an Tempelwnden zeigen, dient besonders reich verzierte Lffel – brigens oft in Form einer verlngerten Hand – auch als Opferspender bei rituellen religisen Riten.

In China und Japan

Wie in den meisten anderen Kulturen waren auch hier die Lffel aus Holz und Stein. Spter aus Porzellan.Dieses Essgert wurde jedoch ausschlielich zum austeilen der Nahrung verwendet.

Die Gabel

Die Geschichte

Die Gabel ist da jngste Glied des Bestecks. Dennoch hat auch sie sehr alte Ursprnge. Ein Vorlufer von ihr ist zweifellos der Bratspie, mit dem man ein Stck Fleisch ber dem Feuer braten, aber auch zum Mund fhren konnte, als einzinkige Gabel gewissermaen. Diese zwei- oder mehrzinkigig zu machen, ergab sich dann aus praktischen Erfahrungen mit diesem Gert. Der Weg zur Essgabel wird wohl vom Bratspie ber die zweizinkige Fleisch- und Kchengabel, weiter ber die Tranchier– und Vorlegegabel gefhrt haben. Im einzelnen ist es fr ltere Zeit sehr schwierig zu sagen, welche Phase diese Entwicklungslinie man eine aus dieser Zeit erhaltene Gabel zurechnen muss. Bereits in Babylon kannte man Gabel, wie Ausgrabungen zeigen, doch wei man auch, dass hier beim Essen gewhnlich die Finger benutzt wurden.

In Rom gab es jedenfalls neben der Gabel zum Zerlegen des Bratens bereits kleine Tischgabeln, und in Byzanz scheinen Essgabeln dann bereits zum Gebrauch der vornehmen Leute gehrt zu haben. Im allgemeinen blieb die Gabel aber bei Tisch und in der Kche Tranchier– und Vorlegegabel und konnte sich als Essgabel nur schwer und langsam durchsetzen. Erst am Ende des Mittelalters verbreitete sie sich in Frankreich und Brachte noch mehr als ein Jahrhundert, um auch in Deutschland Eingang zu finden. So ereiferte sich auch Martin Luther gegen ihren Gebrauch. Im Jahre 1518 soll er einmal gesagt haben:

>>Gott behte mich vor Gbelchen!<< Als fremdlndische Modenarrheit verspottete sie Hans Michael Moscherosch in seiner >>Geschichte Philanders von Sittewald<< nach whrend des Dreiigjhrigen Krieges. Im 17 Jahrhundert begann ein Wandel in der Ausgestaltung der Gabel. Sie verlor ihre geradlinige Form, hinter der sich der ursprngliche Bratspie als Idee noch immer verbarg, und nahm nun, hnlich wie der Lffel eine geschwungene Form an . Die Zinken, es sind meist vier, bekamen einen schaufelartigen Schwung und zeigten einen Wandel des Gebrauchs an, nmlich nicht nur aufzuspieen, sondern auch aufzugabeln. Speiseteile wurden mit dem Messer auf die Gabel geschoben.

Bestandteile der Gabel

Einteilung

Die vierzinkige Gabel ist Bestandteil des Fischbestecks, wobei Dreizinkige als Hauptspeis- oder Fleischgabel bevorzugt werden. Des Weiteren bekannt sind die etwas kleineren Kuchen-, Frchte- und die lnglich geformte Konfektgabel. Am Hofe sehr beliebt waren die Brtchengabeln, Sardinen-, Mixed-pickles*- und Gurkengabeln.

Kunst und Symbolgehalt

Ab dem 16. Jahrhundert war die Gabel zwar schon im heutigen Sinn in Verwendung, aber ihr Gebrauch galt in der Gesellschaft als "unsittlich und lcherlich". Besonders von der Kirche wurde sie verpnt. Nicht nur, weil die vornehmen Damen zweifelhaften Rufs sie zum Essen von Konfekt benutzten. Nein sie verkrperte das "Bse". Die Zinken werden mit dem Teufel in Verbindung gebracht.

Die Gabel in verschiedenen Kulturen

China und Japan

In diesen Lndern werden die Speisen anstatt mit Gabel und Messer mit Stbchen zum Mund gefhrt. Diese Stbchen bestehen meist aus Bambus, Holz, Elfenbein oder Edelmetallen, von denen manche mit Gravuren und Einlegearbeiten verziert sind. Die frhesten bekannten, dieser Essgerte stammen aus der chinesischen Shang-Dynastie (um 1766-1122 v. Chr.) von wo sie sich wahrscheinlich auf die anderen ostasiatischen Lnder ausgebreitet haben. Bis heute isst man im fernen Osten mit Stbchen. Der Unterschied zwischen chinesischen und japanischen Stbchen: Die Chinesischen sind lnger und haben eine rundere Spitze als die Japanischen.

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