WWW.REFERATCENTRAL.ORG.UA - Я ТУТ НАВЧАЮСЬ

... відкритий, безкоштовний архів рефератів, курсових, дипломних робіт

ГоловнаІноземна мова - Англійська, Німецька та інші → Die Esskultur - Реферат

Die Esskultur - Реферат

Die Geschichte wird vor allem von zwei Arten des Messers bestimmt: dem Unbeweglichen und dem Zusammenklappbaren.

Auerdem teilt man sie nach ihrer Verwendungsweise und Ntzlichkeit ein. So spricht man dann von Taschenmessern, Jagdmessern, Kchenmesser, Tischmesser,...

Kunst und Symbolgehalt

Das erste Auftreten der menschlichen Kultur hat uns ein einziges materielles Zeugnis hinterlassen: abgebrochene Steine (im allgemeinen auch Messer).

Das Messer ist also das erste und hauptschliche Instrument der gesamten Menschheit.

Man knnte annehmen, dass der Gebrauch des Messers, da es notwendig zum berleben war, die Evolution der gesamten Spezies beeinflusst hat und zur gleichen Zeit die Vernunft entwickelte und stndige Anpassungen oder sogar Selektionen vonnten machte.

Der bergang von der dekorativen zur knstlerischen Form vollzog sich zumindest in europischen Gegenden nicht aufgrund einer Entwicklung in der Verwendung des Gebrauchsgegenstandes, sondern aufgrund der Einsicht, dass auch er Zeugnis von Prunk, Reichtum und Besitzkultur ablegen konnte. Und so wurde das Messer zu einer Art Statussymbol, das mit knstlerischen werten beladen wurden, auch wenn sein Gebrauch und seine Form es nicht verlangten.

Das Messer wird nur sehr selten in der Literatur gefunden, das Konzept ist folgendes: so wie das Messer das Brot schneiden kann, ist es auch in der Lage, das Bse zu teilen, Verbindungen – gut oder schlecht – zu trennen. Es ist ein Symbol der Gewalt und reprsentiert den mnnlichen Teil der Erde, des huslichen Wohlstandes, der Frau und in Fruchtbarkeitsriten.

Im 17. Jahrhundert. Erscheint das Messer manchmal als Symbol botanischer Veredelung auf Abbildungen in alchemistischen Bchern. Als Emblem bezeichnet Cesare Ripa in der "Iconologia" die Verleumdung mit einem Messer in der rechten Hand (Er hlt das Messer in der rechten Hand, und deshalb ist der Verleumder furchtbar), die Zwietracht und ebenfalls die Verzweiflung dagegen mit einem Messer in der Brust. Die Niedertracht wird mit dem Messer in der rechten Hand symbolisiert. (Er hlt das Messer in der rechten Hand, um die Natur des Niedertrchtigen als bsartig darzustellen. Er ist grausam, da die hauptschliche Bedeutung des Messers als hieroglyphisches Zeichen von der Grausamkeit abstammt. Es waren die gypter, die Ocho, den Knig der Perser mit diesem Zeichen benannten. Er herrschte grausam ber alle und veranstaltete in jedem Teil gyptens, in dem er auftauchte, Mordgelage. (So wird es von Pietro Valeriano in seinem 42. Buch der Hieroglyphen erzhlt.)

Aber auch Sigmund Freud erwhnt das Messer nur einmal, im Zusammenhang mit Waffen.

Die Szenographie von Banketten

Viele Vlker kannten den Genuss des Essens, der sich in prunkvollen Banketten manifestierte und viele verschiedene Formen der Kunst hervorbrachte. Seit Griechenland und Rom waren sie prunkvoll, im hohen Mittelalter gengsam, in der Renaissance prunkvoll, ppig, unnachahmbar. Die Messer wiesen vor allem in der byzantinischen und islamischen Welt je nach Verwendung immer mehr Charakteristiken auf.

Berhmtheit erlangte das Bankett, das Papst Johannes XXII 1324 in Avignon gab. Bekannt wurde das von Kardinal Hannibal von Ceccano fr Klemens VI ausgerichtete Bankett. Noch bedeutungsvoller wurden die Gedecke des 15. Und 16. Jahrhunderts in Europa. Wie schon gesagt, erreichten die Tischausstattungen mit der Renaissance ihren grten Hhepunkt. Das vielleicht prunkvollste Bankett dieser Zeit, auch "Fasanenbankett" genannt, war das Essen, welches von Philippe dem Guten, Herzog von Burgund, fr Lilla am 14. Februar 1454 ausgerichtet wurde. Das Essen umfasste 400 Gnge, und die Tische waren mit kolossalen Skulpturen, Kompositionen, Allegorien, triumphalen Aufstzen und wertvollen Geschirr geschmckt. Natrlich fanden sich auch die notwendigen Gegenstnde fr die Truchsesse (=Hofangestellter), die damit beauftragt waren, das Fleisch zu schneiden und zu tranchieren. Auerdem gab es auch persnliche Messer fr geladene Gste.

Eine wiederkehrende Sensibilisierung fr Antikes bereichert die Messer im 17. Jahrhundert mit symbolischen Werten. Die Messergriffe wurden mit Edelsteinen und wertvollen Glasuren verziert. Dieser Geschmack des Adels wurde dann vom Brgertum imitiert, das im 13. Jahrhundert entstand und sich immer mehr Macht und Einfluss eroberte und das sich mit der Franzsischen Revolution endgltig etabliert hatte.

Das Messer in verschiedenen Kulturen

Zunchst eine allgemeine und ntzliche Vorbemerkung: der ferne Osten hat auch hinsichtlich des Messers von denen des Westens sehr unterschiedliche Gewohnheiten. Fleisch und Gemse werden immer in der Kche zugeschnitten, bevor sie auf den Tisch gebracht werden. Daher fallen die Tischmesser in dieser Kultur weg. Es werden Stbchen zum, Essen benutzt.

China

Es wurden eine Reihe von Ritualmessern aus Jade, deren Ursprung in Turkestan ist, aus der neolithischen Periode und in der gesamten Periode Shang (17. Jahrhundert – 1025 v. Chr.) gefunden. Die Verwendungsweise ist ungewiss, sie ist aber aufgrund des verwendeten Materials und der wesentlichen Linienfhrung von groer Schnheit. Man meint er sei Grabbeigabe oder Zeichen der Macht des Standes. In einer typischen Form weist das Ritualmesser aus Jade auf seinem Rcken eine Reihe von Lchern auf, in die verschiedene Griffe aus Leder oder Holz gesteckt werden knnen. Noch heute ist diese Typologie, jetzt allerdings aus Eisen, weit unter den Bauern dieser groen Republik fr den Hausgebrauch oder zum Mhen verbreitet.

Schwarzafrika:

Allerdings wird das Messer nicht nur in China um die Jahrhundertwende als Tauschmnze genutzt. Auch eine von China recht entfernte und sehr verschiedene Gegend hat die Messer zu diesem Zweck genutzt: Schwarzafrika. Neben den Kaurimuscheln und anderem Muschelgeld, neben allen Gegenstnden mit Tauschcharakter oder wertvollen Materialien wie zum Beispiel Salz erscheinen auch die Messer. Typische Geldfunktion haben aber auch die Wurfmesser im Gabun in Angola oder die zeremoniellen Messer uns Zeichen der Macht in Benin und Nigeria.

Die Periode Tang (618-907 v. Chr.) war hier vielleicht die wichtigste hinsichtlich der Silberbearbeitung. Das Silber wurde mit groer Fhigkeit und groem Geschmack fr die Ausfhrung der Messergriffe (Messer die nur als Zeichen der Macht oder fr Zeremonien dienten, niemals jedoch fr den alltglichen Gebrauch) genutzt.

Japan

Die Metallverarbeitung, die von China nach Japan kam, gibt es erst seit dem 3. Jahrtausend v. Chr. Es wird Bronze als auch Eisen verarbeitet. In Japan erreicht jedoch Stahl beachtenswerte technische Qualitten, und das Wesen der Linie erreicht den Gipfel einer unnachahmlichen Kunst.

In Japan erreichte die Kunst des Schwertes und der Messer Werte, die schwerlich in anderen Lndern zu finden sind. Zu bemerken ist, dass das Schwert in Japan wie der Trger selbst verehrt werden. Mit dem Schwert wurde sehr sorgsam umgegangen, das Eisen durfte nie berhrt werden. Es wurde zwischen Seidentcher gelegt und dann im heiligsten Teil des Hauses an eigens dafr gedachten Schwertrgern angebracht. Fr die Kaste der Samurai stellte es das hchste Gut dar, es stand fr das Sein selbst. Es erklrt sich von selbst, dass das Schwert mit besonders religisen Ritualen hergestellt und wertvollen Kunstformen verziert wurde.

Mit der Periode Muromachi (1338-1573) wird das Schwert nicht mehr an den Grtel angebracht, sondern in ihn hineingesteckt, und das fhrte zu einer Vernderung der Accessoires. In die feste, lackierte Holzhlle des Schwertes wird ein schmchtiges, fast zerbrechliches Messer gesteckt, das die Form eines kleinen Dolches hat. Es gehrte zu jedem mittleren Schwert. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass diese Messerchen zum kmpfen gedacht waren.

Die Kchenmesser hatten eigene Charakteristiken. Es gibt je nach Zubereitung der Speisen verschiedene Typen, und fr jede Speise gibt es eine spezielle Klinge, ohne dass es einen Austausch in den Formen geben knnte. Man knnte sagen, dass jede japanische Stadt ihre eigenen Kchenmesser hat. Dem ist hinzuzufgen, dass jeder spezialisierte Koch beim Meister der Messerhersteller Werkzeuge bestellt, die seiner eigenen Hand und seinem eigenen Gewicht angepasst sind. Aus diesen Grnden finden wir in diesem Land eine grere Vielfalt als in anderen Lndern.

Indien

In Indien hat das Messer wie auch andere Gebrauchsgegenstnde knstlerischen Wert aufgrund der eleganten Form und der reichhaltigen Verzierung, die in harmonischen Proportionen zueinander standen.

Die Verzierung des Griffs mit Edelsteinen, Lackierungen, berzgen oder Zisilierung ist nicht selten. Eine besondere Verfahrensweise Indiens stellt die eigene Herstellung des Damaszenerstahls, genannt Bidri, dar. Hierbei wird das Silber mit einer Legierung aus Blei, Zink und Zinn berzogen und dann chemisch geschwrzt. Die Messer wiesen schmchtige Griffe aus Jade auf und waren mit Edelsteinen und Zeichnungen aus Goldfden verziert. Wichtig fr diese traditionelle Fhigkeit waren auch die Elfenbein- oder Knochengriffe. Gewhnlicher, aber nicht weniger bearbeitet waren auch die Holzgriffe mit Elfenbeinintarsien. Besonders in Kashemir wird noch heute Sandelholz verarbeitet.

Loading...

 
 

Цікаве