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Entstehen und Entwicklung der deutschen Sprache - Реферат

Rother " und "Herzog Ernst "setzen die Traditionen der alten epischen Volksdichtung fort. Sie wurden von fahrenden Spielleuten vorgetragen. Die ritterliche Dichtung, die im XII-XIII Jh. aufbl?hte, starb bis zum XIV Jh. fast g?nzlich aus. An ihre Stelle tritt allm?hlich die st?dtische oder b?rgerliche Literatur, die wachsende Aktivit?t des werdenden B?rgertums verk?ndet. Die b?rgerliche Literatur des XIII Jh. ist durch folgende Gattungen vertreten : a) Schw?nke., d.h. komische Kurzgeschichten, z.B. " Pfaffe Amis " des fahrenden Dichters Stricker - eine Sammlung von Schw?nken ?ber den lustigen Pfaffen Amis; b) didaktische Dichtung - gereimte Spr?che mit belehrendem Inhalt, z.B. das Lehrgedicht
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des fahrenden Dichters Freidank " Bescheidenheit "; c) Versnovellen, z.B. die Verserz?hliung " Meier Helmbrecht "des ?sterreichischen Dichters Wernere der G?rtner ( um 1275 ).
3. Die mitteldeutschen Territorialdialekte.
Im XII und XIII Jh. hat sich der deutsche Sprachraum infolge der Expansion nach Osten und der Eroberung slawischer und baltischer Gebiete stark erweitert.
Die westslawischen Gebiete zwischen Oder, Havel, Spree, Elbe, Saale und dem Erzgebirge wurden erobert und kolonisiert, d.h. in diesen Gebieten wurden Marken und Herzogt?mer gegr?ndet, z. B. die Mark Lausitz, die Mark Mei?en ( sp?teres Obersachsen ) - noch im X Jh., im XII Jh. : die Markgrafschaft Brandenburg ( 1150 ), das Herzogtum Mecklenburg ( 1170 ), das Herzogtum Pommern ( 1180 ). Viele slawische Ortsnamen wurden eingedeutscht : z. B. Brandenburg ( Бранный бор ), Leipzig ( Липецк ), L?beck ( Любеч ) , Dazig ( Гданьск ), Breslau ( Вроцлав ) , Pommern ( Поморье ) , die Havel ( Гавела ) , Dresden ( дрездане - люди болот) u.a. Die slawische Bev?lkerung wurde massenweise vernichtet, die ?berbleibenden wurden unterjocht und eingedeutscht. Auf slawischem Boden entstanden reiche Kl?ster Grundbesitze geistlicher und weltlicher Feudalherren. Aus Sachsen, Hessen, aus den Niederlanden und aus Burgunden str?mten deutsche Ansiedler herbei, angelockt vom fruchtbaren Boden und von Privilegien. Das hatte seine Folgen in der Entstehung von Kolonialdialekten in den besetzten und kolonisierten ?stlichen Gebieten. Hier entwickelten sich neue Dialekte der deutschen Sprache, die sich von den altererbten Dialekten unterscheiden. Die Eigenart der neuen Dialekte ist dadurch bedingt, da? die Ansiedler aus verschiedenen Gegenden des Landes kamen, das f?hrte zur Intergration der Dialekte ( d.h. Mischung und Verschmelzung der Dialekte ). Auf dem neugewonnenen Territorium entwickelten sich neue Dialekte: Ostniederdeutsch und Ostmitteldeutsch.
Man gliedert die mhd. Territorialdialekte ( f?r das XIII - XIV Jh. folgenderweise : )
I. Niederdeutsche Dialekte:
1. Niederfr?nkisch
2. Nieders?chsisch
3. Ostniederdeutsch ( Meklenburgisch, Brandenburgisch ( M?rkisch ), Pommersch,
Preu?isch )
II. Mitteldeutsche Dialekte :
1. Rheinfr?nkisch
2. Mittelfr?nkisch : Moselfr?nkisch, Ripuarisch
3. Hessisch
4. Ostmitteldeutsch : Mei?nisch oder Obers?chsisch, Th?ringisch, Schlesisch.
III. Oberdeutsche Dialekte :
1. Schw?bisch - Alemannisch
2. Bairisch - ?sterreichisch
3. S?dfr?nkisch
4. Ostfr?nkisch
F?r die Entwicklung der mhd. Dialekte sind zwei Tendenzen charakteristisch : 1. die Tendenz zur Integration ( besonders im ?stlichen Sprachraum ), 2. die Tendenz zur Differenzierung ( besonders im westlichen Sprachraum ). Die Differenzierung f?hrte zur Vertiefung zwischen den Dialekten. Beide Tendenzen sind aufs engste mit den
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Besonderheiten der gesellschaftlichen Entwicklung des hoch - und sp?tmittelalterlichen Deutschland verbunden. Obwohl in Deutschland in dieser Zeit eine rasche Entwicklung der Produktivkr?fte vor sich ging, zahlreiche St?dte entstanden, Handel und Gewerbe aufbl?hten, blieb es ( Deutschland ) doch wirtschaftlich und politisch zersplittert ( ?ber 300 Herzogt?mer, Grafschaften u.a.m. ) und uneinig.
4. Die Existenzformen der Spache in der mhd. Zeit.
Die vorherrschende Existenzform der deutschen Sprache blieben auch in der mhd. Zeit die Territorialdialekte.
Das Kennzeichen der mittelhochdeutschen Sprachperiode ist aber, da? sich neben den Territorialdialekten neue Existenzformen der deutschen Sprache zu entwickeln beginnen. Einen bedeutenden Ansto? dazu gibt das Aufbl?hen der weltlichen Dichtung und die Entwicklung verschiedener Gattungen der Prosa.
Die Dichter der mhd. Zeit sind bestrebt, die auff?lligsten Dialektismen, die komisch wirken, zu vermeiden, aber ihre Sprache weist noch einen gro?en Einflu? der heimatlichen Mundart des Verfassers auf.
Um die Mitte dieser Sprachperiode kommt auch ein erster Ansatz zu einer gemeindeutschen Literatursprache auf. Es ist das sogenannte klassische Mitteldeutsche, das sich Ende des XII Jh. in Verbindung mit der h?fischen Literatur S?d-und Mitteldeutschlands herausbildet und bis ins XIV Jh. hinein fortlebt.
Thema VI
Fr?hneuhochdeutsch ( 1350 - 1650 )
Plan
1. Die zeitlichen Grenzen der fnhd. Periode.
2. Sprachliche Einigungstendenzen in der fnhd. Zeit
3. Die Verbreitung der Sprache Luthers in der fnhd. Zeit.
1. Die fnhd. Sprachperiode ist ?bergangszeit vom mittelalterlichenDeutsch zum eigentlichen neuzeutlichen Deutsch. Sie dauerte von etwa 1350 bis 1650. Im Laufe dieser Periode wurden die ersten Voraussetzungen f?r die Entwicklung der gemeindeutschen nationalen Literatursprache geschaffen.
In der fnhd. Zeit entwickelte sich eine reiche Literatur. Die Herausbildung der regionalen ( landschaftlichen ) Literatursprachen ist das Hauptkennzeichen der fnhd. Sprachperiode.
2. Sprachliche Einigungstendenzen in der fnhd. Zeit.
Bereits in der fnhd Zeit wirkten sprachliche Einigungstendenzen, die ?ber den Rahmen einzelner sprachlicher Landschaften hinausreichten. Eine davon ist die Tendenz zur sog." Verhochdeutschung " aller Gattungen des Schrifttums in Mittel - und Norddeutschland.
Im XIV -XV Jh. ?u?erte sich die andauernde Tendenz zur " Verhochdeutschung " vornehmlich in der Verschmelzung mitteldeutscher und s?ddeutscher Elemente in der ostmitteldeutschen Literatursprache, was sie zu einer Ausgleichsprache gestaltete.
Die Einigungstendenzen kommen in der fnhd. Zeit auch darin zum Ausdruck, da? sowohl das Gemeine Deutsch als auch das Ostmitteldeutsche sich ?ber die urspr?nglichen Grenzen hinaus verbreiteten. Das Gemeine Deutsch ist die s?d?stliche landschaftliche Variante der Literatursprache.
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Das Ostmitteldeutsche ist eine ostmitteldeutsche Variante der Literatursprache, die
sich seit um XVII Jh. im mei?nisch-obers?chsischen Gebiet entwickelte. Das Ostmitteldeutsche gewann bereits in der fnhd. Zeit den niederdeutschen und einen Teil des westmitteldeutschen Sprachraums.
Im XVI Jh. nehmen die sprachlichen Einigungstendenzen den Charakter eines bewu?ten Ringens um eine gemeindeutsche Sprache an. Die Entwicklung des Nationalbewu?tseins, der Drang nach politischer Einigung, nach Konsolidierung der Nation, der die fr?hkapitalistische Epoche kennzeichnet, ruft auch das Streben nach politischer Einigung und nach bewu?ter Pflege der Muttersprache hervor, deren Wert und W?rde nun erkannt und eifrig unterst?tzt werden. Dieses Streben kommt auch in
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