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Alternative und ergaenzende Finanzierungsleistungen - Реферат

ihrer besseren Verwertungsmoglichkeiten bcreit smd, cine 100%ige Fremd-

finanzierung zu gcwahrcn. Leasing, das im Untcrschicd znm cigcn- (icier Ircnidl'i-nanzicrtcn Kaufim Anschaffungszcitpunkt keinen eigenen Kapitalcinsatz crf'or-dcrt, wird dahcr zu cincr immcr wichtigcrcn FinanzicrLingsaltcriiativc. Dicser Um-stand kann in Verbindung mit den wcitcren Vortcilcn dicscr Fin.inzierungsfurm, z.B. den Serviceleistungen des Leasing-Gcbcrs, Leasing auch fur Untcrnchmcn attraktiv erschcinen lassen, die den Kaufcines Invcstitionsobjekts durch Eigcnkapital odcr Bankkrcdite finanzicren konntcn.

Neben dor Verbcsscrung der Liquiditat crmoglicht Leasing cine Kapitalfreiset-zung und die Mobilisierung eventuell vorhandener stiller Reserven. Beim 1 sogcnannten Sale-and-Lease-Back-Verfahren wcrdcn vom zukunftigcn Lca-sing-Nchmcr Aniagcgiitcr aus scincm Vcrmogcn an cine Lensing-GcscIlschaft vcr-kauft und glcichzcitig zum AbschluB eincs Leasing-Vcrtragcs zuruckgcmictct. Durch den Verkauf werden die im Aniagevermogen in Hohe dcr Diffcrcnz zwi-schen Buchwcrt und Verkehrswert cnthaltcncn stillcn Rcscrvcn aufgelost. !. Leasing-Nehmers sprechen vor allem folgcnde "Argumente fur Leasing als Alternative und Erganzung herkommlichcr Finanzie-^ rungsformcn:

- Erhaltung der Liquiditat

- Schonung des Eigenkapitals

- umfangreiche Serviceleistungen des Lcasing-Gcbers (z.B. tcchnischcr Kundcn-dienst, Ubcrnahme der gesamtcn Bauherrcnpflichten)

- sichere Kalkulationsbasis des Leasing-Nehmers durch feste Mictratcn

- Aufbringung dcr Leasingraten aus den Ertragen des Lcasing-Objektcs

- steuerliche Abzugsfahigkeit der Leasingraten

- Moglichkeit der Kapitalfrcisetzung und Mobilisierung stiller Rcscrvcn durch das Sale-and-Lease-Back-Verfahren.

L- Die standige Ausweitung der Angebotspalette der Leasing-Gcsellschaften hat dazu gefuhrt, daB heute eine Vielzahl beweglicher und unbeweglicher Wirtschafts-giiter im Leasing-Verfahren zur Verfugung steht, d.h. leasingfahig ist. Nach der Art der Leasing-Objekte wird zwischen Mobilien- und Immobilien-Leasing unter-schicden. Trotz des breiten Spektrums prinzipiell Icasingfahigcr Objekte cntfallt der groBte Teil der Leasinginvestitionen im Mobilienbereich auf Fahrzeuge und Biiro-maschinen einschlieBlich EDV-Anlagen sowie Produktions- und Versorgungsanla-gen. Beim Immobilienleasing stehen Produktions- und Lagerhallen an der Spitze, gefolgt von Geschafts- und Burogebauden. Allerdings laBt sich die Frage nach der Leasingfahigkeit eines Objektes nichfunabhangig von der vom Leasing-Neh-mer gewiinschten Mietdauer und damit von der Art des Leasing-Vertrages beant-worten. .

Leasing kannJe nach Vertragsgestaltung, in Form eincs "Operate-Leasing-Vertra- Wyt1- C ges" oder eines "Financial-Leasing- Vertrages" erfolgen. Operate-Leasing-Ver- ~^'':A^ trage sind durch eine im Verhaltnis zur betriebsgewohnlichcn Nutzungsdauer des Objektes kurzfristige Mietdauer gckennzeichnct. In der Regel ist der Vertrag jederzeit kiindbar. Diese Variance bietet dem Leasing-Nehmer daher die Moglichkeit, ein voriibergehend benotigtes Wirtschaftsgut durch Leasing zu nutzen, ohne eine langfristige Investition tatigen oder cine langfristige Bindung eingchen zu

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miisscn. Allcrdings ist das Angcbut an Mictobjcktcn ini Opi.T.iti.'-l r.isnii;- A/i.-rl.ilirrii wesentlich gcringer .il.s heim Fiii.nicinl-l.i.'.isini.';. Dk- Amoi-tis.uion der l.c.isini';-Gcgenstandc crfolgt hicr im Verlaut mchrcrer Mictverhaltmssc inid sct/l d.ilicr einen besonders hohen Grad an Fungibilitat inid cincn tri.limsi.licii Si.nii.l voi-aus, der das Risiko cincr Verwaltung weitgehend .iiissi.'l'ilk'Bt. F,s Ik'gt ,nit drr H.ind, daB damit die Zahl der leasingfahigen Guter stark cingeschrankt wird. Hinzu kommt, daB nur cine gcringc Anpassungsinoglichkcit an die individiicllcii IScdiirt-nissc des Leasing-Nclimcrs bestclit, da die Objcktc dcii Aiitori.lci'iiiigi.'ii i.'iiicr Vicl-zahl potcntieller Lcasing-Nchmer entsprechcn musscn. Typischc Ucispicle sind Mietwagen, Buroraumc in-id Lagcrhallcn.

Diesc Einschrankungcn gcltcn bci Financial-Leasing- Vcrtragcn in wcit gerin-gcrem MaBc. Dabci handelt es sicli urn langfristige, wahrend der Grundmiet-zeit unkiindbare Vertrage, die dadurch charaktcnsiert sind, da(5 das Lcasing-Objekt durch die Zahlungen eines cinzigen Mietcrs amortisicrt wird. Gcgcnstand eines Financial-Leasing-Vertragcs konncn dcshalb samtlichc Mobilicn und Immobi-lien sein, die wirtschaftlich sclbstandig nutzbar und vcrwcrtbar sind. Andcrs als bcim Operate-Leasing tragt beim Financial-Leasing, in jcdcm Fall der Leasing-Nchmer das Investitionsrisiko.

Als Leasing-Nehmcr komincn Unternehmen sarntlicher Branchen, private ?.(,i?i"i;-Haushalte und die offentliche Hand in Bctracht. Die Nutzung von Leasii-ig 'cliincr konzentriert sich jcdoch in der Praxis auf den Unternehmensscktor und zwar in folgcnden Bereichcn:

- verarbeitendes Gcwerbc

- Handel

— Energiewirtschaft

— Bauwirtschaft.

Insbesondcrc scit 1983 trctcn auch privates Haushaltc als Lcasing-Nchmcr-Gruppe, insbcsondcrc durch private Auto-Leasing, in Erschcinung.

Zur Befriedigung seines Leasingbedarfes stehen dem potcntiellen Leasing-Neh- /,cin"^-C'rte mer verschiedene Leasing-Geber zur Vcrfugung. Als solchc kommcn grundsatzlich Hersteller oder spezielle Finanzierungs-Leasing-Gesellschaften in Frage.

Hersteller-Leasing dicnt als Bcstandteil dcs absatzpolitischcn Instrumentariums desjeweiligen Produzenten der Absatzfbrdcrung bcstimmtcr Erzcugnissc. Das Lca-sing-Angebot beschrankt sich deshalb auf die Produkte des bctreffcndcn Herstcllcrs (z.B. Kraftfahrzeuge, Datenverarbeitungsanlagen). Finanzierungs-Lcasing zielt da-gegen daraufab, die Nutzung eines beliebigcn Leasing-Gegcnstandcs aus der breitcn Palette leasingfahiger Wirtschaftsgiiter verschiedener Hersteller zu finanzicrcn.

Eine Leasinggeschaft kommt zustande, indem der Nehmer zunachst einen Lea- Trclwisclu' sing-Antrag an eine Leasing-Gesellschaft stellt. Diese erteilt einem Lieferanten einen Ahwickliin^ entsprechenden Kaufauftrag oder tritt in die bereits laufcnde Bestellung dcs Kunden ein. Der Leasing-Nehmer wird die Beschaffung des Leasing-Gegenstandes haufig von vornherein der Leasing-Gesellschaft uberlassen, um sich deren Marktstellung und "Know-how" zunutze zu machen. Nach Ubernahme dcs Objcktcs durch den Leasing-Nehmer bezahit die Leasing-Gesellschaft die Lieferantenrcchnung und bc-rechnet dem Mieter in der Folgczeit die vereinbarten Mietraten.

Der Leasing-Geber nimmt den Antrag dcs Kunden allcrdings nur an, wcnn er

aufgrund eincr Bonitatspriifung zu deni Ergcbnis kommt, d,)C> tier Lr.ismg-NcI zur Erfullung seiner Zahlungsvcrpflichtungcn in dcr Lagc scin wird. Lcasing-Gcsell-schaften stellen dabci prinzipiell die glcichcn Bonitatsanfordcrungcn an ihrc Kunden wic Krcditinstitutc.

Der AbschluB cincs Financial-Leasing-Vcrtragcs stellt fur den Lcasing-Nchmcr cine mittcl- bis langfristige Belastung mit relariv hohen Fixkostcn dar. Beim sog. Vollamortisationsleasing sind die Leasingraten so bemessen, daB die wahrcnd dcr Grundmietzeit geleisteten Zahlungen dcs Lcasing-Nehmers die gesamten Kosten und die Gewinnspanne des Leasing-Gcbers dccken. Danach stcht dem Leasing-Nchmer entwcdcr cine Kauf- odcr Mictvcrlangerungsoption zu odcr cr ist zur Ruckgabe des Objektcs verpflichtet.

Der Teilamortisationsvertrag, auch Rcstwcrtmodcll gcnannt, ist so gcstaltct, daB das Lcasing-Objckt nach Ablaut dcr Grundmietzeit erst bis zu einen-i im vor-aus festgelegten Restwert amortisiert ist. Dcr vcrblcibende Betrag ist durch den bisherigen Leasing-Nehmer'oder durch Vcrkaufbzw. Vcrmictung an cinen Drittcn aufzubringen. Falls kein Kaufer oder Nachmieter gefundcn wird, ist der Leasing-Nehmer in der Regel zur-Ubernahme der Deckungslucke vertraglich verpflichtet. Da diese Zahlungsverpflichtungen bei der Kreditwiirdigkeitsprufung durch Banken berucksichtigt werden, bewirkt Leasing kaum eine "Schonung der Kreditlinicn". Vielmehr fuhrt der hohe Aufwand fur Mietzahlungen tendenziell zu einer Ein-schrankung der Verschuldungskapazitat des Lcasing-Nchmcrs bci potcntiellen Krc-ditgebern.

Injedem Fall ist Leasing unter Kostenaspekten gegeniiber dem Kaufeines Invcsti-tionsobjektes nur dann vertretbar, wenn durch eine entsprechende Vertragsgestal-tung sichergestellt ist, daB die Leasingraten als laufendc Betriebsausgaben den Ge-winn und damit die gewinnabhangigen Steuern des Lcasing-Nehmers bilanzie-rungspflichtig ist. Die Kernfrage dcr steuerlichen Zuordnung ist durch ein Grundsatzurteil des Bundesfinanzhofes und mehrcre Eriasse des Finanzmi-nisters geklart worden. Nach dem BFH-Grundsatzurteil zur steuerlichen Behand-lung von Leasingvertragen vom 26. 1. 1970 sind Lcasing-Gegenstandc dem Lea-sing-Gebcr zuzurechnen, wenn

(1) die Grundmietzeit zwischen 40% und 90% der betriebsgewohnlichen Nut-zungsdauer des Objektes liegt und bei cinem eventuellcn Optionsrecht des Leasing-Nehmers ein angemessener Preis vereinbart wird,

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