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Ostern - Реферат

den 24. April, und zwar in den Jahren 1639, 1707, 1791 und 1859. Das n?chste Mal wird Ostern wieder im Jahre 2011 auf dieses Datum fallen.
In allen orthodoxen Kirchen wird bei der Berechnung des Osterdatums am julianischen Kalender festgehalten. Nach diesem findet der 21. M?rz (im 20. und 21. Jahrhundert) 13 Tage sp?ter statt als im gregorianischen Kalender und entfernt sich immer weiter vom astronomischen Fr?hlingsbeginn. (?brigens war das Zusammenlegen des "liturgischen" mit dem "astronomischen" Fr?hlingsbeginn einer der Hauptgr?nde f?r die Einf?hrung des gregorianischen Kalenders). Daher findet das orthodoxe Osterfest manchmal eine Mondphase sp?ter statt. Au?erdem berechnet die orthodoxe Kirche das Osterdatum nach einer bereits in der Antike festgelegten Rechenvorschrift, eben dem oben beschriebenen Metonischen Zyklus. Die L?nge des 19-j?hrigen Mondzyklus wurde damals um ca. 2 Stunden zu lang angenommen, was sich im Laufe von 17 Jahrhunderten zu einigen Tagen addiert hat. Dies ist ein weiterer Effekt, der dazu f?hren kann, dass das orthodoxe Osterfest eine Woche oder im Extremfall, wenn er sich mit dem obigen Effekt addiert (z. B. 2005), f?nf Wochen sp?ter stattfindet als das lateinische. Von diesem letzteren Effekt ist ?brigens auch der J?dische Kalender betroffen. Bei der Berechnung des orthodoxen Osterfestes gibt es des Weiteren die Regel, dass es um eine Woche verschoben wird, wenn es mit dem j?dischen Pessachfest zusammenf?llt (wie beispielsweise im Jahr 2006) oder sogar davor liegt. Diese letzte Regel ist der Hauptgrund, der von den Ostkirchen f?r die Ablehnung einer neuen, rein astronomischen Osterformel angef?hrt wird, denn diese f?hrt relativ oft zu einem Ostertermin vor dem j?dischen Passah.
Ostern und Pessach
Das Fest der Auferstehung Jesu Christi leitet sich von dem j?dischen Pessachfest ab und f?llt daher zeitlich in die N?he zum j?dischen Pessach- oder Passah-Fest. Es enth?lt daher auch heute noch Elemente des j?dischen Pessach, mit dem die j?dischen Gemeinden die Befreiung der Israeliten (den Auszug aus ?gypten) aus der ?gyptischen Gefangenschaft begehen. Das Pessachfest beginnt (theoretisch) am Abend des ersten Fr?hlingsvollmonds und dauert eine Woche; siehe J?discher Kalender f?r n?here Details.
Etymologie des Wortes Ostern
In den meisten Sprachen kommt die Bezeichnung des Osterfests vom j?dischen Pessach: Auf Italienisch hei?t Ostern pasqua, auf Spanisch pascua, auf Franz?sisch p?ques, auf Griechisch ????? (= Pas'cha), auf Russisch пасха (= paskha), auf Esperanto pasko, auf Schwedisch p?skdagen, auf Niederl?ndisch pasen, auf Niederdeutsch Pa(a)schen und auf Isl?ndisch p?skar. In den meisten slawischen Sprachen wird Ostern Gro?e Nacht (N?chte) oder Gro?er Tag oder Auferstehung genannt.
Verwandt mit dem deutschen Ostern ist das englische Easter. Die beiden W?rter d?rften den selben Ursprung haben, aber in beiden Sprachen ist die Etymologie nicht gekl?rt. So gibt es zum Ursprung von Ostern mehrere Theorien.
" Da im Mittelalter die ?sterliche Taufe zur Zeit der Morgenr?te erteilt wurde, wurde das entsprechende Wort im germanischen Sprachgebiet verwendet. Honorius Augustodunensis (12. Jh.) leitet Ostern von Osten ab, der Himmelsrichtung des Sonnenaufgangs als Symbol der Auferstehung. Somit leite sich Ostern von dem lateinischen alba, in albis (im Sinn von bei Sonnenaufgang, althochdeutsch zu den ostarun) ab - wohl auf dem Hintergrund von (Mk 16,2 EU).
" Nach Knobloch steht das Wort Ostern im Zusammenhang mit der christlichen Benennung der Osterwoche als albae paschales (?sterlich wei?e Kleider der Neugetauften). Die Kurzform albae wird als Plural von alba - "Morgenr?te" - verstanden und mit dem althochdeutschen Wort eostarum ?bersetzt.
" Nach dem Namensforscher J?rgen Udolph kennen die nordgermanischen Sprachen eine Wortfamilie, die zu Ostern passt: n?mlich ausa - Wasser gie?en, und austr - Begie?en. Ein heidnischer Wasserritus wurde als vatni ausa - mit Wasser begie?en bezeichnet. Das Wort Ostern beziehe sich somit eher auf die Taufe, die das zentrale Ereignis der Osternacht ist.
" Eine Theorie nach der Ostern sich von dem althochdeutschen Ostara (Osten), Eostre oder Eoastrae ableite, dem angels?chsischen Namen der teutonischen G?ttin der Morgenr?te, des Fr?hlings und der Fruchtbarkeit, der Braut des jungen Maigrafen (Freyr - Freyja), geht auf Beda Venerabilis (de temporum ratione 15) (8. Jh.) zur?ck und wurde von Jacob Grimm weitgehend ?bernommen und best?rkt. Es ist jedoch bis heute umstritten, ob eine G?ttin dieses Namens tats?chlich in der germanischen Mythologie vorkam. Etymologisch weisen die litauische G?ttin Au?rine, die lettische Auseklis, die r?mische Aurora, die griechische Eos und die hinduistische Usha auf eine indogermanische G?ttin der Morgend?mmerung mit ?hnlichem Namen hin.
Ostern als heidnisches Fr?hlingsfest
In vielen nichtchristlichen Religionen wird die Sonne als Lichtspenderin und g?ttliche Fruchtbarkeitsquelle verehrt und bei Fr?hlingsfesten gefeiert.
Einige Osterbr?uche werden daher auf den germanischen respektive keltischen Sonnenkult zur?ckgef?hrt. Dazu geh?ren Fr?hlings- und Osterfeuer, aber auch die Osterr?der, die vermutlich ?ber zweitausend Jahre alt sind. Selbst eine Verbindung zwischen dem nordischen Sonnengott Baldur und Christus wird manchmal hergestellt.
Die Neuheiden feiern Ostern unter dem Namen Ostara-Fest nach einer altgermanischen G?ttin Ostara, deren Symbole dem neuzeitlichen Mythos nach Hase und Ei sein sollen. Ostereier und Osterhasen (oft deswegen als heidnische Fruchtbarkeitssymbole bezeichnet) sind im deutschen Sprachraum erst seit dem 17. Jahrhundert belegt. Im Bereich des orthodoxen Christentums von ?gypten ?ber Griechenland bis Russland ist diese Tradition schon l?nger belegt. Beim Hasen spricht die reiche ?berlieferung christlicher Hasensymbolik seit der Sp?tantike in der Literatur wie auch in der gestaltenden Kunst auch nicht f?r eine (unbelegte) Ableitung von einer G?ttin Eostre/Ostara; auch wenn es Belege f?r einen Zusammenhang von Hasensymbolik und Auferstehungsthema gibt (so z.B. im Baptisterium zu Pisa und in St.Andreas zu Pisoia im 13. Jahrhundert) ist der ?bergang zur volkst?mlichen Osterhasenlegende noch nicht belegt. Bemerkenswert ist, dass die deutschsprachigen Quellen f?r den Osterhasen als Eierbringer (neben regional belegten anderen Eierbringern) alle auf protestantische Urspr?nge zur?ckf?hren.
Die neuere Forschung ist sich allerdings darin einig, dass es eine G?ttin Ostara oder Ostera bei den Germanen nicht gegeben hat - in der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch davor, war es insbesondere im Deutschen Reiche en vogue, christliche Traditionen und Br?uche auf vermeintlich germanische bzw. heidnische Urspr?nge zur?ckzuf?hren. Sehr oft wurde es dabei mit der Wahrheit nicht so genau genommen, durch eine gewisse kritische Distanz gegen?ber den christlichen Kirchen, einer gewissen Affinit?t gegen?ber der bequemen Heidendeutung und durch das gleichgeschaltete, im Sinne des Nationalsozialismus effiziente Erziehungssystem, halten sich viele popul?re Irrt?mer ?ber das angeblich heidnische Ostern bis heute sehr hartn?ckig.
Ostern in der Kunst
Da Ostern nach dem Neuen Testament am fr?hen Morgen mit der Entdeckung des leeren Grabes Jesu begann (Mt 28,1-10; Mk 16,1-8; Lk 24,1-12; Joh 20,1-18), finden viele christliche Ostergottesdienste bereits am fr?hen Morgen des Ostersonntags oder am sp?ten Abend des vorangehenden Ostersamstags statt. Der Morgen, die Morgenr?te, das Erscheinen des Lichts nach finsterer Nacht ist in vielen Kirchenliedern, literarischen Werken und k?nstlerischen Darstellungen feststehendes Symbol f?r die Auferstehung Jesu und die kommende Auferweckung aller Menschen.
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