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Der Herzinfarkt - Реферат

den letzten Jahren bekannt. Dieser Erreger kann durch bestimmte Mechanismen im sauren Magensaft ?berleben, die Schleimhautwand passieren und sowohl eine akute, wie auch eine chronische Gastritis ausl?sen. Die Infektionsquelle ist unklar. Es ist jedoch erwiesen, dass dieser Erreger w?hrend der Schwangerschaft von der Mutter auf das Kind ?bertragen werden kann.
Besonders ausgepr?gt kann die Magenschleimhautentz?ndung nach schweren und komplizierten Operationen oder bei Verbrennungsopfern sein. In beiden Situationen entsteht f?r den K?rper ein maximaler Stress und der Magen ist f?r eine Reizung der Magenschleimhaut besonders empf?nglich.
Chronische Gastritis
Typ-A-Gastritis: Bei der Typ-A-Gastritis handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Dabei werden sogenannte Autoantik?rper gegen die magens?ureproduzierenden Zellen der Magenschleimhaut (Belegzellen) gebildet. Die Belegzellen der Magenschleimhaut produzieren Magens?ure, die f?r die Verdauung unerl?sslich ist. Gleichzeitig stellen sie den sogenannten Intrinsic Factor her. Nur mit diesem Intrinsic Factor ist die Aufnahme von Vitamin B12 aus dem Darm m?glich. Autoantik?rper, die gegen die Belegzellen gerichtet sind, verhindern damit sowohl die Herstellung der Magens?ure als auch die Aufnahme von Vitamin B12. Die Folgen der Typ-A-Gastritis sind Verminderung der Magens?ure (Achlorhydrie) und Blutarmut (An?mie) als Folge des Vitamin B12-Mangels. Vitamin B12 ist f?r die Bildung des Blutfarbstoffes zwingend notwendig.
Diese Form der Gastritis ist mit einem Anteil von drei bis sechs Prozent relativ selten. Allerdings kann die autoimmune Gastritis mit anderen Autoimmunkrankheiten einhergehen. Die autoimmune Gastritis beg?nstigt ausserdem die Entstehung von Magenkrebs.
Typ B-Gastritis: Die h?ufigste Ursache f?r eine chronische bakterielle Magenschleimhautentz?ndung ist eine Infektion mit dem Erreger Helicobacter pylori. Etwa 60 Prozent der Weltbev?lkerung tragen den Helicobacter pylori Erreger in der Magenschleimhaut. Es handelt sich um ein Bakteri um, das Enzyme bildet, die an der Zellsch?digung der Magenschleimhaut beteiligt sind. Dieser Erreger kann durch bestimmte Mechanismen im sauren Magensaft ?berleben und die Schleimhautwand passieren.
Die Infektionsquelle ist unklar. Es ist jedoch erwiesen, d?ss dieser Erreger w?hrend der Schwangerschaft von der Mutter auf das Kind ?bertragen werden kann. Da jetzt der Erreger der Magenschleimhautentz?ndung bekannt ist, kann die Gastritis wie jede andere durch Bakterien hervorgerufene Entz?ndung mit Antibiotika behandelt werden.
Typ-C-Gastritis: Diese Form der Magenschleimhautentz?ndung tritt wie die Typ-A-Gastritis ebenfalls relativ selten auf. Nur zirka 10 Prozent der Patienten mit einer Magenschleimhautentz?ndung haben eine Typ-C-Gastritis. Bei dieser Form der Magenschleimhautentz?ndung fliessen f?lschlicherweise die Gallens?fte in den Magen und nicht in den D?nndarm. Der R?ckfluss der Gallens?fte tritt besonders h?ufig nach Magenoperationen auf. Die Gallens?fte ver?ndern das saure Milieu des Magens und greifen die Schutzschicht der Schleimhaut an. Als Folge dieser Verletzung kann sich die Magenschleimhaut entz?nden. Bestimmte Medikamente zur Behandlung von Schmerzen und entz?ndlichen Prozessen wie zum Beispiel Acetylsalicyls?ure oder bestimmte Rheumamittel greifen die Schutzschicht der Magenschleimhaut an und l?sen somit eine Sch?digung aus.
Diagnose - Chronische Gastritis
Typ-A-Gastritis: Bei der autoimmunen Magenschleimhautentz?ndung sieht die Schleimhaut verk?mmert aus.
Typ-B-Gastritis: Bei dieser Form der Magenschleimhautentz?ndung zeigt die Spiegelung vereinzelte fleckige R?tungen oder kleine knotige Schleimhauterhebungen. Bei der Helicobacter pylori Gastritis kann neben der Magenschleimhautentz?ndung ein Magengeschw?r (Ulkus ventrikuli) vorliegen. Die Entnahme einer Gewebeprobe ist f?r den Urease-Schnelltest unerl?sslich. Dazu wird die Schleimhautprobe in eine Testfl?ssigkeit gegeben, die einen Farbindikator und Harnstoff enth?lt. Helicobacter pylori produziert das Enzym Urease und ist in der Lage, Harnstoff zu spalten. Wenn in der Gewebeprobe Helicobacter pylori enthalten ist, wird sich durch die Spaltung des Harnstoffs die Testfl?ssigkeit rot verf?rben. Das Testergebnis wird als positiv angesehen, wenn die Verf?rbung nach 24 Stunden eingetreten ist. Bei hoher Keimbesiedlungerfolgt die Verf?rbung bereits nach 15 Minuten.
Ein weitere M?glichkeit der Diagnose ist der Atemtest. Er dient dem Nachweis von Helicobacter pylori. Da bei dieser Untersuchungsmethode eine Magenspiegelung umgangen werden kann, wird dieser Test bevorzugt bei Kindern eingesetzt. Eine Beurteilung der Magenschleimhaut ist aber mit dem Atemtest nicht m?glich.
Typ-C-Gastritis: Bei der Typ-C-Gastritis ist die Magenschleimhaut angeschwollen und mit blutdurchsetzten dunklen Flecken ?bers?t. Dieses Erscheinungsbild findet man haupts?chlich bei Entz?ndungen, die durch Schmerzmedikamente verursacht wurden. Ist die Erkrankung seh on weit fortgeschritten, kann schon die Ber?hrung dieser Bezirke mit dem Endoskop eine Blutung ausl?sen.
Bei bekannter Magenschleimhautentz?ndung geh?rt der sogenannte Schillingtest dazu. Bei dieser Untersuchung wird dem Patienten radioaktives markiertes Vitamin B12 zum Schlucken gegeben. Wie schon geschrieben wurde, kann das Vitamin B12 nur im Beisein des Intrinsic Factor im Endst?ck des D?nndarms aufgenommen. Liegt eine autoimmune Gastritis vor, sind die Belegzellen nicht in der Lage, den Intrinsic Factor freizugeben. Dadurch kann das Vitamin B12 nicht aufgenommen werden. Die Folge ist eine Verminderung der Vitamin B12-Ausscheidung im Urin. Im zweiten Schritt des Schillingtests wird dem Patienten das radioaktive Vitamin B12 und der Intrinsic Factor gleichzeitig verabreicht. Wird das radioaktive Vitamin B12 im Urin nachgewiesen, ist dies die Best?tigung einer autoimmunen Gastritis mit den Folgen einer pernizi?sen An?mie (Vitamin-B12-Blutarmut). Zus?tzlich wird Blut abgenommen, um eine m?gliche Blutarmut nachzuweisen. Die Blutarmut kann die Folge einer Blutung der Magenschleimhaut oder eines Vitamin-B12-Mangels sein. Ausserdem empfiehlt sich die Bestimmung von Antik?rpern gegen die Belegzellen der Magenschleimhaut zum Nachweis einer autoimmunen Gastritis (Typ-A-Gastritis).
Komplikationen
Die autoimmune Gastritis beg?nstigt die Entstehung von Magenkrebs. Weiterhin kann es zu starken Blutungen aus der Magenschleimhaut kommen. Als Folge kann es zu einer chronischen Blutarmut mit M?digkeit, Abgeschlagenheit, Schlappheit etc. kommen. Im schlimmsten Fall kann die Magenblutung zum Kreislaufschock fuhren. In dieser Situation muss die Blutung sofort ?ber eine Magenspiegelung gestoppt werden. Gelingt dies nicht, kann der Betroffene verbluten!
Eine weitere Komplikationsm?glichkeit ist die Entstehung von Magen- oder Zw?lffingerdarmgeschw?ren (Ulkus ventrikuli und Ulkus duodeni). Beide Ulkus Arten sind durch krampfartige, dr?ckende, kneifende oder stechende Schmerzen im Oberbauch gekennzeichnet. Beim Magengeschw?r treten die Schmerzen und das Druckgef?hl meist kurz nach dem Essen, beim Zw?lffingerdarmgeschw?r dagegen vorwiegend bei n?chternem Magen auf. Nach dem Essen verschwinden hier die Schmerzen f?r ein paar Stunden. Dies muss aber nicht immer so sein. H?ufig sind auch Schmerzen w?hrend der Nacht. Bei manchen Ulkuspatienten fehlen diese typischen Symptome; es bestehen lediglich uncharakteristische Verdauungsbeschwerden, Aufstossen und Sodbrennen, manchmal auch ?belkeit mit Erbrechen.
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