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Der Herzinfarkt - Реферат

der Regel Sauerstoff (O2) ?ber eine Nasensonde oder Maske, Nitroglyzerin-Spray oder -Kapseln sublingual und Morphinpr?parate, Acetylsalicyls?ure sowie Heparin intraven?s.
In speziellen Situationen und bei Komplikationen k?nnen weitere Medikamente erforderlich sein. Zur Beruhigung (Sedierung) beispielsweise Benzodiazepin wie Diazepam (beispielsweise Valium®) oder Midazolam (beispielsweise Dormicum®), bei vagaler Reaktion Atropin, bei ?belkeit oder Erbrechen Antiemetika (beispielsweise Metoclopramid), bei Tachykardie trotz Schmerzfreiheit und fehlenden Zeichen der Linksherzinsuffizienz Betablocker (beispielsweise Metoprolol) und bei kardiogenem Schock die Gabe von Katecholaminen.
Weitere Behandlung
Im Krankenhaus werden Infarktpatienten wegen m?glicher Herzrhythmusst?rungen in der Akutphase auf einer Intensiv- oder ?berwachungsstation behandelt, wo eine kontinuierliche EKG-?berwachung (Monitoring) m?glich ist. Bei einem unkompliziertem Verlauf k?nnen sie oft bereits am Folgetag Schritt f?r Schritt mobilisiert und nach f?nf bis acht Tagen entlassen werden. Patienten mit gro?en Infarkten, die zu einer Pumpschw?che (Herzinsuffizienz) des Herzmuskels gef?hrt haben, ben?tigen manchmal bis zu drei Wochen, um die gewohnten Alltagsaktivit?ten wieder aufnehmen zu k?nnen.
Im Anschluss an die Krankenhausbehandlung wird in Deutschland oft eine ambulante oder station?re Anschlussheilbehandlung empfohlen. Diese meist drei Wochen dauernde Ma?nahme soll durch Krankengymnastik (Physiotherapie), dosiertes k?rperliches Training, Schulungsma?nahmen und psychosoziale Betreuung eine m?glichst gute und vollst?ndige Wiedereingliederung in den Alltag erm?glichen.
Nach einem Herzinfarkt ist bei den meisten Patienten eine lebenslange medikament?se Therapie sinnvoll, die Komplikationen wie Herzrhythmusst?rungen und Herzmuskelschw?che sowie erneuten Herzinfarkten vorbeugt. Dazu z?hlt die Therapie mit Betablockern, ASS, Statinen, ACE-Hemmern und bei einigen Patienten Clopidogrel (Plavix® oder Iscover®).
Nach dem Auftreten von gro?en Vorderwandinfarkten kann es (<50%) zur Thrombenbildung in der linken Schlagkammer kommen, die die Gefahr eines Hirninfarktes nach sich ziehen k?nnen. Sollten sich echokardiografisch Thromben nachweisen lassen wird meist eine mehrmonatige Antikoagulanientherapie (Marcumar®) durchgef?hrt.
Besondere Aufmerksamkeit erfordern die Risikofaktoren, die die Lebenserwartung der Infarktpatienten erheblich beeintr?chtigen k?nnen. Vorteilhaft sind strikter Nikotinverzicht und eine optimale Einstellung von Blutdruck, Blutzucker und Blutfettwerten. Neben der Normalisierung des Lebenswandels, dem Stressabbau und der Gewichtsnormalisierung spielen eine gesunde Ern?hrung und regelm??iges k?rperliches Ausdauertraining nach ?rztlicher Empfehlung dabei eine wesentliche Rolle.
Seit den 1990er-Jahren werden Versuche unternommen, die Pumpfunktion des Herzmuskels nach einem Herzinfarkt durch Stammzellen positiv zu beeinflussen. Dabei werden verschiedene Techniken eingesetzt, unter anderem die Injektion von Stammzellen, die aus Blut oder Knochenmark gewonnen werden, in das betroffene Herzkranzgef?? (intrakoronar, mittels Herzkatheter). Auch die subkutane Injektion von granulocyte-colony stimulating factor (G-CSF), der die Stammzellproduktion f?rdert, wird untersucht. Mehrere in den Jahren 2004 bis 2006 ver?ffentlichte Studien weisen daraufhin, dass die intrakoronare Anwendung von Knochenmarks-Stammzellen die Pumpfunktion tats?chlich verbessern kann,1'31 die alleinige Gabe von G-CSF hingegen keinen Vorteil bringt.[141[15]
Ein weiterer, in j?ngerer Zeit in pr?klinischen Studien verfolgter Therapieansatz ist der Einsatz von Wachstumsfaktoren, wie Fibroblast-like Growth Factor (FGF-1), Insuline-like Growth Factors (IGFs) und Vascular Endothelial Growth Factor (VGEF), die die Gef??neubildung (Angiogenese) anregen.
Krankheitsverlauf und Prognose
Die ersten beiden Stunden nach Eintritt eines Herzinfarktes sind zumindest bei einem ST-Hebungsinfarkt (STEMI) f?r den weiteren Verlauf und die ?berlebenschance des Patienten von entscheidender Bedeutung, weil
o sich die Mehrzahl der Todesf?lle, die in der Regel durch Kammerflimmern verursacht sind, in diesem kurzen Zeitraum ereignet[5] und
o eine w?hrend dieser Zeit eingeleitete Reperfusionstherapie die Prognose ma?geblich beeinflusst.
Die Akutsterblichkeit jener Patienten, die im Krankenhaus aufgenommen werden, betr?gt heute in verschiedenen Untersuchungen zwischen weniger als 10 % und knapp 12 %. Weiterhin stirbt aber fast ein Drittel aller Patienten vor Aufnahme in einer Klinik, so dass die Einjahressterblichkeit aller Infarktpatienten in den letzten 30 Jahren nahezu unver?ndert bei etwa 50 % verblieben ist.
Die Sterblichkeit im Zusammenhang mit einem Herzinfarkt wird vom Alter des Patienten stark beeinflusst. Aus dem Berliner Herzinfarktregister wurde f?r die Jahre 1999 bis 2003 bei ?ber 75-j?hrigen eine Krankenhaussterblichkeit von 23,9 %, bei j?ngeren Patienten von 7,3 % ermittelt.[16]
Komplikationen
Fast immer kommt es zur Ausbildung von Herzrhythmusst?rungen, auch bei kleinen Infarkten. Ventrikul?re Tachykardien bis hin zum Kammerflimmern sind die h?ufigste Todesursache beim Herzinfarkt, deshalb wird in der Akutphase eine st?ndige ?berwachung und Defibrillationsbereitschaft auf einer Intensivstation gesichert. In Einzelf?llen ist eine Behandlung mit einem Antiarrhythmikum n?tig. Besonders Hinterwandinfarkte k?nnen ?ber eine Isch?mie des AV-Knotens zum AV-Block fuhren, was gelegentlich vor?bergehend (oder dauerhaft) den Einsatz eines Herzschrittmachers erfordert.
Wenn der Infarktgro?e Areale des Herzens (mehr als 30 % der Muskulatur) betrifft, kann es zur Ausbildung eines kardiogenen Schocks kommen, bei dem das Herz durch die Herzmuskelsch?digung nicht mehr in der Lage ist, eine ausreichende Kreislauffunktion aufrecht zu erhalten. Diese Patienten haben eine deutlich schlechtere Prognose, der kardiogene Schock ist die zweith?ufigste Todesursache im Rahmen eines akuten Herzinfarktes.
Ein Herzwandaneurysma kann sich aufgrund der Wandschw?che nach einem Herzinfarkt ausbilden. Hierbei entwickelt sich eine Ausw?lbung der gesch?digten Herzwand, was zu einer verschlechterten Herzfunktion, der Bildung eines Thrombus durch gest?rten Blutfluss, arteriellen Embolien oder im schlimmsten Fall zu einer Ruptur (Platzen) der Ausw?lbung f?hren kann. Bei einer Ruptur kommt es zu einer akuten Herzbeuteltamponade, welche sofort entlastet werden muss. Auch kann sich im weiteren Verlauf eine Entz?ndung des Herzbeutels entwickeln.
Hierbei k?nnen auch Autoimmunph?nomene eine Rolle spielen, so dass eine nicht-infekti?se Entz?ndung des Herzbeutels auftritt (sog. Dressler-Syndrom, nach William Dressler, amerikan. Arzt, 1890-1969). Die Perikarditis tritt einige Tage bis ca. 8 Wochen nach dem Herzinfarkt auf und ist klinisch durch Fieber und Brustschmerzen gekennzeichnet.
Durch Nekrose kann auch eine Ruptur der Herzscheidewand entstehen (Septumperforation).
Insbesondere bei Hinterwandinfarkten kann eine akute Insuffizienz der Mitralklappe durch Isch?mie oder Nekrose der Papillarmuskeln auftreten. Der R?ckfluss von Blut in den linken Vorhof kann zu einer akuten Herzinsuffizienz f?hren und eine schnelle Herzoperation notwendig machen. Ein neu auftretendes systolisches Herzger?usch kann zu dieser Verdachtsdiagnose f?hren, daher sollen Patienten nach Herzinfarkt regelm??ig abgeh?rt (auskultiert) werden.
Myokardinfarkt bei Tieren
Anders als beim Menschen wird der Herzmuskelinfarkt
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