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Myokardinfarkt - Реферат

(Perikarderguss) zuverl?ssig zu beurteilen.
Die Gef??darstellung (Angiografie) der Herzkranzgef??e im Rahmen einer Herzkatheteruntersuchung erlaubt den direkten Nachweis von Verschl?ssen und Verengungen. Sie wird entweder so fr?h wie m?glich als Notfall-Untersuchung zur Vorbereitung einer PTCA (vgl. Reperfusionstherapie) oder im weiteren Verlauf bei Hinweisen auf fortbestehende Durchblutungsst?rungen des Herzmuskels durchgef?hrt.
Diagnostik
Die Diagnose Herzinfarkt wird gestellt, wenn einer der so genannten "Biomarker" (vorzugshalber kardiales Troponin, ersatzweise CK-MB) im Blut erh?ht und mindestens eines der folgenden Kriterien erf?llt ist:
" typische EKG-Ver?nderungen oder
" typische Brustschmerzen oder
" unl?ngst durchgef?hrte Intervention an einem Herzkranzgef?? (beispielsweise eine PTCA).
Die Blutkonzentration der Biomarker Troponin und CK-MB steigt allerdings erst nach drei bis sechs Stunden an, so dass eine verl?ssliche Diagnose bisher erst nach vier bis sechs Stunden m?glich war.
Neuesten Studien zufolge kann nun eine schnellere und spezifischere Diagnose mittels des neu entdeckten Herzmarkers Glykogenphosphorylase BB (GPBB) zeitnah erfolgen. Bereits ab der ersten Stunde kann durch GPBB ein Herzinfarkt diagnostiziert werden, so dass die Gefahr der irreversiblen Sch?digung des Herzgewebes einged?mmt werden kann.[9]
In dieser Akutphase ist das wichtigste Untersuchungsverfahren ein so schnell wie m?glich angefertigtes EKG. Beim Nachweis von ST-Strecken-Hebungen wird mit einer diagnostischen Sicherheit von ?ber 95 % von einem Infarkt ausgegangen und die entsprechende Behandlung m?glichst unverz?glich eingeleitet.[10]
Zeigt das EKG hingegen ST-Strecken-Senkungen oder keine Ver?nderungen, so kann ein Infarkt anhand der Biomarker erst sechs Stunden nach Beginn der Symptome mit Sicherheit ausgeschlossen oder best?tigt werden. Bei diagnostischer Unsicherheit in dieser Phase kann der Nachweis einer Wandbewegungsst?rung in der Echokardiografie helfen, die Wahrscheinlichkeit und das Ausma? eines Infarktes besser einzusch?tzen.
Differentialdiagnose
Wegen der m?glicherweise weitreichenden Konsequenzen, wurde die Verdachtsdiagnose Herzinfarkt fr?her oft gestellt, in der Akutsituation mussten dann die Differentialdiagnosen Pneumothorax, Lungenembolie, Aortendissektion, Lungen?dem anderer Ursache, Stress-Kardiomyopathie, Roemheld-Syndrom, Herzneurose oder auch Gallenkolik ber?cksichtigt werden. Nur bei etwa 32 % der Patienten mit Infarktverdacht fand sich tats?chlich ein Herzinfarkt. Heute wird der Begriff Infarkt bis zu seinem definitiven Nachweis meist vermieden und stattdessen vom akuten Koronarsyndrom gesprochen, um der h?ufigen diagnostischen Unsicherheit in den ersten Stunden Ausdruck zu verleihen.
Auch die Infarktdiagnostik ist mit m?glichen Fehlern behaftet: Bei einigen Patienten (in einer Untersuchung 0,8 %), vor allem bei ?lteren Patienten und solchen mit Diabetes mellitus, wird auch im Krankenhaus der Infarkt nicht richtig erkannt.
Therapie
Erste Hilfe
Die ersten Minuten und Stunden eines Herzinfarktes sind f?r den Patienten von entscheidender Bedeutung. Die Gefahr des Herzstillstandes durch Kammerflimmern ist in der ersten Stunde am gr??ten. Nur ein schnell bereitstehender Defibrillator kann dann den Tod des Patienten verhindern. Innerhalb der ersten Stunde (der so genannten goldenen Stunde oder golden hour) bestehen gute Aussichten, den Infarkt durch eine Lysetherapie oder Herzkatheterbehandlung fast vollst?ndig zu verhindern. Daher steht die unverz?gliche Alarmierung des Rettungsdienstes an erster Stelle der f?r Laien sinnvollen Ma?nahmen. Die Deutsche Herzstiftung empfiehlt f?r diese Situation[11]:
" Nicht warten
" Rettungsdienst ?ber die Rufnummer 112 (oder die ?rtliche Notrufnummer) alarmieren und Verdacht auf Herzinfarkt ?u?ern
" Nicht selbst mit dem Auto in die Klinik fahren
Medizinische Erstversorgung
Das Rettungsfachpersonal des Rettungsdienstes konzentriert sich zun?chst auf eine m?glichst rasche Erkennung von Akutgef?hrdung und Komplikationen. Dazu geh?rt eine z?gige klinische Untersuchung mit Blutdruckmessung und Auskultation von Herz und Lunge. Nur ein schnell angefertigtes 12-Kanal-EKG l?sst den ST-Hebungsinfarkt erkennen und erlaubt die Einleitung der dann dringlichen Lysetherapie oder Katheterbehandlung. Um Herzrhythmusst?rungen sofort erkennen zu k?nnen, wird eine kontinuierliche EKG-?berwachung (Rhythmusmonitoring) begonnen und zur Medikamentengabe eine periphere Verweilkan?le angelegt.
Die medikament?se Therapie zielt in der Akutsituation auf eine m?glichst optimale Sauerstoffversorgung des Herzens, die Schmerzbek?mpfung und eine Vermeidung weiterer Blutgerinnselbildung. Verabreicht werden in der Regel Sauerstoff (O2) ?ber eine Nasensonde oder Maske, Nitroglyzerin-Spray oder -Kapseln sublingual und Morphinpr?parate, Acetylsalicyls?ure sowie Heparin intraven?s.
In speziellen Situationen und bei Komplikationen k?nnen weitere Medikamente erforderlich sein. Zur Beruhigung (Sedierung) beispielsweise Benzodiazepin wie Diazepam (beispielsweise Valium®) oder Midazolam (beispielsweise Dormicum®), bei vagaler Reaktion Atropin, bei ?belkeit oder Erbrechen Antiemetika (beispielsweise Metoclopramid), bei Tachykardie trotz Schmerzfreiheit und fehlenden Zeichen der Linksherzinsuffizienz Betablocker (beispielsweise Metoprolol) und bei kardiogenem Schock die Gabe von Katecholaminen.
Reperfusionstherapie
Angiografie der rechten Herzkranzarterie (RCA) bei akutem Hinterwandinfarkt. Li.: RCA verschlossen, Re.: RCA nach Ballondilatation offen
Vordringliches Therapieziel beim ST-Hebungsinfarkt ist die m?glichst rasche Er?ffnung des betroffenen und in dieser Situation meist verschlossenen Herzkranzgef??es. Diese Wiederherstellung der Durchblutung im Infarktgebiet wird Reperfusionstherapie genannt. Je fr?her diese erfolgt, um so besser kann eine Infarktausdehnung verhindert werden. Gelingt es, die Reperfusionstherapie bereits in der ersten Stunde nach Infarkteintritt anzuwenden, so k?nnen viele dieser Infarkte sogar verhindert werden.
Als Reperfusionstherapie sind zwei Behandlungsverfahren etabliert:
" Prim?r-PCI (auch Direkt-PTCA oder Prim?r-PTCA): mechanische ?ffnung (Rekanalisation) des Gef??es mit anschlie?ender Ballondilatation und Stentimplantation mittels Herzkatheter.
" Lysetherapie oder Thrombolyse:
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