WWW.REFERATCENTRAL.ORG.UA - Я ТУТ НАВЧАЮСЬ

... відкритий, безкоштовний архів рефератів, курсових, дипломних робіт

ГоловнаІноземна мова - Англійська, Німецька та інші → Myokardinfarkt - Реферат

Myokardinfarkt - Реферат

zum Verschluss eines Kranzgef??es und damit zum Herzinfarkt f?hren.
Wenn seine Blutzufuhr komplett unterbrochen ist, beginnt der Herzmuskel nach 15-30 Minuten abzusterben. Dieser Vorgang der Infarzierung beginnt innen, in der den Herzkammern zugewandten Schicht, und setzt sich zeitabh?ngig nach au?en, zum Herzbeutel hin, fort.
Risikofaktoren
Hauptrisikofaktoren f?r Herzinfarkte sind Alter, Nikotinkonsum, Fettstoffwechselst?rungen (insbesondere erniedrigtes HDL- und erh?htes LDL-Cholesterin), Diabetesmellitus (Zuckerkrankheit), Bluthochdruck sowie eine erbliche Veranlagung.
Weitere Risikofaktoren sind ?bergewicht, Fehlern?hrung und Bewegungsmangel. Ein erh?hter Blutspiegel von Homocystein (Hyperhomocystein?mie) ist ebenfalls ein unabh?ngiger Risikofaktor, die verf?gbaren Therapieans?tze zur Senkung des Homocysteinspiegels f?hren allerdings nicht zu einer Senkung des kardiovaskul?ren Risikos.
Ob der regelm??ige Konsum von wenig Alkohol das Herzinfarktrisiko senkt, ist umstritten. Beim reichlichen Alkoholkonsum jedenfalls steigt das Risiko von Herzinfarkten und anderen schweren Erkrankungen.
Ausl?sende Faktoren f?r einen Infarkt k?nnen pl?tzliche Belastungen und Stress-Situationen mit starken Blutdruckschwankungen sein, 40 % aller Infarkte ereignen sich in den fr?hen Morgenstunden (zwischen 6 und 10 Uhr). Die meisten Infarkte treten montags auf, erstaunlicherweise auch bei Rentnern nach dem 60. Lebensjahr.
Die meisten Patienten klagen ?ber Brustschmerzen unterschiedlicher St?rke und Qualit?t. Typisch ist ein starkes Druckgef?hl hinter dem Brustbein (retrosternal) oder Engegef?hl im ganzen Brustkorb (als ob "jemand auf einem sitzen w?rde"). Auch stechende oder rei?ende Schmerzen werden beschrieben. Die Schmerzen k?nnen in die Arme (h?ufiger links), den Hals, die Schulter, den Oberbauch oder den R?cken ausstrahlen. Oft wird von einem "Vernichtungsschmerz" gesprochen, der mit Atemnot, ?belkeit und Angstgef?hl ("Todesangst") einher geht.
Im Gegensatz zum Angina-pectoris-Anfall bessern sich diese Beschwerden nicht durch Anwendung von Nitroglycerin.
Klinische Zeichen
Die Befunde der k?rperlichen Untersuchung sind variabel, sie reichen vom Normalbefund eines unbeeintr?chtigten Patienten bis hin zum bewusstlosen Patienten mit einem Herz-Kreislauf-Stillstand. Eindeutige klinische Zeichen des Herzinfarktes gibt es zwar nicht, typisch aber ist der Gesamteindruck eines schmerzgeplagten Patienten mit Bl?sse, ?ngstlich wirkendem Gesichtsausdruck, Erbrechen und Schwei?neigung.
Andere Befunde weisen bereits auf eingetretene Komplikationen hin:
" Pulsunregelm??igkeiten auf die beim Infarkt h?ufigen Extrasystolen,
" Pulsbeschleunigung, beim Abh?ren (Auskultation) neben den zwei normalen ein dritter Herzton und Rasselger?usche ?ber der Lunge sowie Halsvenenstauung auf eine Pumpschw?che des Herzens (Herzinsuffizienz),
" Herzger?usche auf eine Mitralklappeninsuffizienz, eine Herzbeutelentz?ndung (Perikarditis) oder eine Ventrikelruptur (Herzkammerriss) und
" Kollaps, Bewusstlosigkeit und Herz-Kreislaufstillstand auf schwerwiegende Rhythmusst?rungen wie Kammerflimmern, ventrikul?re Tachykardien oder Asystolien.
Technische Befunde
Elektrokardiogramm
EKG bei akutem Hinterwandinfarkt. Die Pfeile weisen auf deutliche ST-Strecken-Hebungen in den Ableitungen II, III und aVF.
Das wichtigste Untersuchungsverfahren bei Infarktverdacht ist das EKG. Im Akutstadium treten gelegentlich ?berh?hungen der T-Wellen (vgl. EKG-Nomenklatur) und h?ufig Ver?nderungen der ST-Strecke auf, wobei ST-Strecken-Hebungen auf den kompletten Verschluss eines Herzkranzgef??es hinweisen. Im weiteren Verlauf kommt es nach etwa einem Tag oft zu einer "Negativierung" (Ausschlag unterhalb der sogenannten Nulllinie) von T-Wellen. Ver?nderungen des QRS-Komplexes weisen in dieser Phase auf eine transmurale Infarzierung hin, einen Gewebsuntergang, der alle Wandschichten des Herzmuskels betrifft. Diese QRS-Ver?nderungen bleiben in der Regel lebenslang sichtbar und werden oft als "Infarktnarbe" bezeichnet.
Auch f?r die Erkennung und Beurteilung von Herzrhythmusst?rungen als h?ufige Komplikationen eines Infarktes ist das EKG von entscheidender Bedeutung. Um Extrasystolen, Kammerflimmern und AV-Blockierungen in der Akutphase so rasch wie m?glich erkennen und ggf. behandeln zu k?nnen, wird in der Akutphase eine kontinuierliche EKG-?berwachung (EKG-Monitoring) durchgef?hrt.
Im Anschluss an die Akutphase dient ein Belastungs-EKG der Beurteilung der Belastbarkeit und Erkennung fortbestehender Durchblutungsst?rungen des Herzmuskels, ein Langzeit-EKG der Aufdeckung anderweitig unbemerkter Herzrhythmusst?rungen.
Laboruntersuchungen
Typischer Verlauf der Blutkonzentration von kardialem Troponin und CK-MB nach einem ST-Hebungsinfarkt[5]
Als so genannte Biomarker werden Enzyme und andere Eiwei?e bezeichnet, die von absterbenden Herzmuskelzellen freigesetzt werden. Sie sind im Blut nach einem Herzinfarkt in erh?hter Konzentration messbar.
Die klassischen und bis Anfang der 1990er-Jahre einzigen Biomarker sind die Creatinkinase (CK), deren Isoenzym CK-MB, die Aspartat-Aminotransferase (AST, meist noch als GOT abgek?rzt) und die Laktatdehydrogenase (LDH). Hinzugekommen sind seither das Myoglobin und das Troponin (Troponin T und Troponin I, oft abgek?rzt als "Trop"). Der neueste Biomarker ist die Glykogenphosphorylase BB (GPBB). Dieser Biomarker ist herzspezifisch und ein Fr?hmarker.[8]
Die Messung der Blutkonzentrationen dieser Biomarker wird meist in regelm??igen Abst?nden wiederholt, da Anstieg, h?chster Wert und Abfall der Konzentration R?ckschl?sse auf den Zeitpunkt des Infarktbeginns, die Gr??e des Herzinfarktes und den Erfolg der Therapie erlauben.
Bildgebende Verfahren
Die Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiografie) zeigt beim Herzinfarkt eine Wandbewegungsst?rung im betroffenen Herzmuskelbereich. Da das Ausma? dieser Wandbewegungsst?rung f?r die Prognose des Patienten sehr wichtig ist, wird die Untersuchung bei fast allen Infarktpatienten durchgef?hrt. In der Akutphase liefert die Echokardiografie bei diagnostischen Unsicherheiten und Komplikationen wichtige Zusatzinformationen, weil sie hilft, die Pumpfunktion und evtl. Einrisse (Ruptur) des Herzmuskels, Schlussunf?higkeiten der Mitralklappe (Mitralklappeninsuffizienz) und Fl?ssigkeitsansammlungen im Herzbeutel
Loading...

 
 

Цікаве