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Ukraine (німецька) - Реферат

Abh?ngigkeit der Ukraine von russischen Energielieferungen zwar kaum verringern, sie d?rfte aber die ausl?ndischen Investitionen steigen lassen und so den wirtschaftlichen Aufschwung st?rken.
Januar 2006: Russisch-ukrainischer Gasstreit.
Bankwesen
Im Bankwesen fand die erste ?bernahme durch ein ausl?ndisches Kreditinstitut erst im Oktober 2005 statt. Damals ?bernahm die ?sterreichische Raiffeisen International die zweitgr??te Bank des Landes, die Bank Aval. Gemeinsam mit der 1998 gegr?ndeten Raiffeisenbank Ukraine halten diese 12 % Marktanteil am ukrainischen Bankensektor. Die Verkaufsverhandlungen wurden von ukrainischer Seite bewusst in die L?nge gezogen, da sich rasch weitere Interessanten an der Bank fanden, und sich der Kaufpreis somit St?ck f?r St?ck auf letztendlich 836 Millionen Euro (f?r 93,5 %) erh?hte.
Von da an gab es pl?tzlich gro?es Interesse von zahlreichen ausl?ndischen Banken, die ebenfalls in der Ukraine Fu? fassen wollten. Innerhalb von nur 5 Monaten schnellte der Anteil ausl?ndischer Banken am ukrainischen Bankensektor von knapp ?ber 0 % auf rund 25 %. Die teuerste ?bernahme bisher t?tigte die italienische Banca Intesa, welche f?r rund eine Milliarde Euro 88 % der viertgr??ten ukrainischen Bank "Ukrsotsbank" ?bernahm, und ihren bisherigen Marktanteil in GUS-Staaten auf einen Schlag von rund 0,1 % auf ein Vielfaches erh?hte. Der deutlich h?here Kaufpreis, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass die "Ukrsotsbank" deutlich weniger Marktanteil (5,3 % per 2005) als die "Bank Aval" besa?, ist durch den steigenden Buchwertmultiplikator zu erkl?ren. Wie in allen mittel- und osteurop?ischen L?ndern, die erst seit wenigen Jahren f?r ausl?ndische Kreditinstitute zug?nglich sind, stieg auch in der Ukraine der zu bezahlende Preis im Vergleich zum Buchwert der ?bernommenen Bank mit steigender Nachfrage.
Eine weitere der f?nf ukrainischen Gro?banken, die "Ukrssibbank", wurde im Dezember 2005 von der gr??ten franz?sischen Bank, BNP Paribas, ?bernommen. 51 % wechselten f?r knapp 300 Millionen Euro ihren Besitzer. Sowohl bei der "Ukrsotsbank" als auch bei der "Ukrssibbank" hatte die ungarische "OTP Bank" mitgeboten, die jedoch beide Male das Nachsehen hatte.
Auch von den kleineren der 158 (per Ende 2005) ukrainischen Banken wurden bereits mehrere ?bernommen. So ?bernahm beispielsweise der russische Marktf?hrer, die staatliche "Sberbank", die ukrainische "NRB-Ukraina", und die russische Nummer zwei, die ebenfalls staatliche "Vneschtorgbank" (VTB) ?bernahm die ukrainische "Mrija" f?r umgerechnet knapp 60 Millionen Euro. Die ukrainische Regierung vermutet hinter den ?bernahmen der staatlichen russischen Banken politische Motive, wie diese auch bereits im Januar 2006 in der pl?tzlichen Vervielfachung des Gaspreises von russischer Seite (siehe Russisch-ukrainischer Gasstreit) gesehen wurden.
Wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der Europ?ischen Union
(siehe auch: Ukrainischer EU-Beitritt)
Die Europ?ische Union hat im Dezember 2004 einen "Aktionsplan" f?r eine engere Zusammenarbeit mit der Ukraine im Rahmen ihrer sogenannten "Nachbarschaftspolitik" gebilligt. Als Priorit?ten werden im Aktionsplan unter anderem folgende Punkte genannt:
" F?rderung des Beitritts der Ukraine zur Welthandelsorganisation (WTO); stetiger Abbau von Hemmnissen im bilateralen Handel.
" Ukrainische Gesetze, Normen und Standards werden schrittweise an die der EU angeglichen.
" Verhandlungen ?ber Besch?ftigungsfragen, zum Beispiel M?glichkeiten f?r B?rger der Ukraine, in der EU zu arbeiten.
" Verhandlungen ?ber Erleichterungen bei der Erteilung von Reisevisa.
" Erf?llung der Vereinbarungen zwischen der EU und der Ukraine ?ber die Schlie?ung des Kernkraftwerkes in Tschernobyl.
" Verbesserung des Investitionsklimas, unter anderem durch Herstellung diskriminierungsfreier, transparenter Wirtschaftsbedingungen, B?rokratieabbau sowie Bek?mpfung der Korruption.
Benita Ferrero-Waldner, EU-Kommissarin f?r ausw?rtige Beziehungen und europ?ische Nachbarschaftspolitik, nannte dar?ber hinaus u. a. folgende Ma?nahmen, um die Wirtschaftsbeziehungen zur Ukraine zu st?rken:
" Die Einfuhr von Textilien und Stahl aus der Ukraine sollen erleichtert werden.
" Die Vergabe von Krediten der Europ?ischen Investitionsbank an die Ukraine soll erleichtert werden.
" Die Finanzhilfen f?r eine Angleichung des ukrainischen Rechtssystems an das Rechtssystem der EU sollen erh?ht werden.
" In den Bereichen Energie, Umwelt und Verkehr ist eine engere Zusammenarbeit vorgesehen.
Grundlagen der Beziehungen der Ukraine zur EU sind:
" das Partnerschafts- und Kooperationsabkommen (in Kraft seit 1. M?rz 1998),
" die vom Europ?ischen Rat am 14. Dezember 1999 in Helsinki verabschiedete "Gemeinsame Strategie EU-Ukraine",
" das von der EU-Kommission im M?rz 2003 vorgelegte und von den EU-Mitgliedstaaten gebilligte Konzept f?r eine "Europ?ische Nachbarschaftspolitik" ("Gr??eres Europa - Nachbarschaft: ein neuer Rahmen f?r die Beziehungen der EU zu ihren ?stlichen und s?dlichen Nachbarn").
Seit 1994 leistet die EU au?erdem im Rahmen des TACIS-Programms Beratungs- und Ausstattungshilfe in der Ukraine. Deutschland hat einen Anteil von fast 30 % an der Finanzierung dieses Programms.
Ziel der "Europ?ischen Nachbarschaftspolitik" der EU ist lediglich eine verst?rkte Zusammenarbeit mit den EU-Nachbarstaaten, die durch "Aktionspl?ne" konkretisiert wird. F?r osteurop?ische Nachbarstaaten wurde bisher neben dem Aktionsplan f?r die Ukraine im Dezember 2004 auch ein Aktionsplan f?r das Nachbarland Moldawien beschlossen.
Im Bereich derwirtschaftlichen Zusammenarbeit soll den Nachbarstaaten langfristig eine Beteiligung am EU-Binnenmarkt und an einigen Gemeinschaftsprogrammen er?ffnet werden. Eine Beitrittsperspektive, so EU-Kommissarin Ferrero-Waldner in einem Interview mit der Deutschen Welle am 21. Januar 2005, er?ffnet die Nachbarschaftspolitik nicht.
Demgegen?ber hat der ukrainische Staatspr?sident Juschtschenko wiederholt betont, beispielsweise am 25. Januar 2005 vor dem Europarat in Stra?burg, er strebe als "strategisches Ziel" einen Beitritt der Ukraine zur EU an.
Medienlandschaft
Liste der ukrainischen Zeitschriften
Telekommunikation
In der Ukraine wurden neben dem herk?mmlichen ?ffentlichen Telefonnetz moderne GSM-Netze aufgebaut. Die gr??ten Mobilfunknetze sind:
" UMC
" Kyivstar
" Astelit
Literatur
" Landeszentrale f?r politische Bildung Baden-W?rttemberg: Nach der "Orangenen Revolution"; Der B?rger im Staat, Heft 4 2005; Aufs?tze zur Entwicklung von Politik und Wirtschaft in der Ukraine, Russland und Wei?russland
" Britta B?hme: Grenzland zwischen Mythos und Realit?t. Real- und Ideengeschichte des ukrainischen Territoriums. Lemberg 1999. ISBN 3-931703-33-9
" Andrew Wilson: The Ukrainians. Unexpected Nation. 2002. ISBN 0-300-09309-8
" Gerhard Simon: Die neue Ukraine. 2002. ISBN 3-412-12401-X
" Andreas Kappeler: Kleine Geschichte der Ukraine. M?nchen (Beck) 1994. ISBN 3-406-37449-2
" Robert Kravchuk: Ukrainian Political Economy. The First Ten Years. 2002. New York: Palgrave Macmillan.
" Weltpolitik.net: Reformweg oder Rolle r?ckw?rts? Die Ukraine im Vorfeld der Parlamentswahlen am 26. M?rz 2006 (Tim Z?werink)
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