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Ukraine (німецька) - Реферат

initiierte Verteuerung von Erd?lprodukten, vor allem Benzin, zu Druck auf die ukrainische Regierung.
In verschiedenen Ministerien wie dem Innenministerium und auf regionaler Ebene wurden seit dem Machtwechsel bis zu 30 % der Mitarbeiter entlassen.
Am 8. September 2005 entlie? Pr?sident Juschtschenko ?berraschend Ministerpr?sidentin Julija Tymoschenko und ihre Regierung im Zusammenhang mit Korruptionsvorw?rfen und Konflikten innerhalb des Kabinetts. Zum Interimspremier wurde der Wirtschaftspolitiker Jurij Jechanurow ernannt.
Jechanurow wurde sp?ter zum Ministerpr?sidenten ernannt, und zwar mit 60 Stimmen mehr als er brauchte, die er ?berraschenderweise von der Opposition bekam.
Im August 2006 wurde der pro-russische Janukowitsch zum neuen Premierminister gew?hlt und von Pr?sident Juschtschenko best?tigt. Seither versucht Janukowitsch das pr?sidiale System der Ukraine durch Gesetzesbeschl?sse so umzubauen, dass der Pr?sident in seinen Befugnissen deutlich eingeschr?nkt wird. Hinter den Kulissen findet daher ein Machtkampf zwischen Janukowitsch und Juschtschenko statt. Als letzter Vertreter des pro-westlichen Kurses von Juschtschenko in der Regierung gab Boris Tarassjuk im Januar 2007 sein Amt auf.
Verwaltungsgliederung
Die Ukraine ist in 24 Oblaste (ukr. область/oblast, Pl. області/oblasti; Bezirke, w?rtl. Gebiete), die Autonome Republik Krim und zwei St?dte mit Sonderstatus gegliedert.
Siehe auch: Liste der Oblaste der Ukraine.
Unter Liste der St?dte in der Ukraine sind die wichtigsten St?dte jeder Oblast aufgez?hlt.
Infrastruktur
Die Ukraine besitzt aus Zeiten der Sowjetunion vor allem eine Nord-S?d-Verkehrsorientierung (Moskau-Kiew-Odessa, Moskau-Charkiw-Krim). Man versucht aber seit der Unabh?ngigkeit des Landes, die Infrastruktur in eine West-Ost-Orientierung zu reorganisieren und die Verbindungen zu Polen, der Slowakei und Ungarn zu intensivieren (Anbindung an den Paneurop?ischen Korridor III: Stra?enverbindung und Bahnstrecke Berlin/Dresden - Breslau - Krakau - Lwiw - Kiew und V: Ko?ice - Tschop - Lwiw und Budapest - Tschop - Lwiw).
Die Ukraine ist heute vor allem ein Transitland zwischen Mitteleuropa und dem Kaukasus und zwischen S?deuropa und Russland. Hauptverkehrstr?ger in der Ukraine ist die Eisenbahn, gefolgt vom Stra?enverkehr und der Binnenschifffahrt auf dem Dnepr (Dnipro). In allen wichtigen gro?en St?dten befinden sich internationale Flugh?fen; in Odessa, Mykolajiw, Cherson, Sewastopol und Kertsch befinden sich Seeh?fen.
Wirtschaft
Die Ukraine ist ein ehemals kommunistisches Land, das in den 1990er Jahren einen Privatisierungsprozess eingeleitet hat. Das Jahr 2004 steht im Zeichen eines relativ starken wirtschaftlichen Aufschwungs.
Die wichtigsten Au?enhandelspartner sind Russland (28 %), Deutschland (8 %) und Italien (4,2 %), gefolgt von Turkmenistan (3,8 %), Polen (3,4 %) und der Volksrepublik China (3,3 %) (Zahlen 2003). Zu Zeiten der Sowjetunion galt die Ukraine als Kornkammer des Landes. Hinzu kommen im Osten des Landes Bergbau und Industrie. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukt (BIP) betrug im 1. Quartal 2004 gegen?ber dem Vorjahreszeitraum 10,8 %.
Im n?rdlichen Teil des Landes gab es einst eine ausgedehnte Waldsteppe mit sehr fruchtbarem L??boden. Bis auf einen kleinen Restbestand wurden diese W?lder jedoch abgeholzt und in Ackerland umgewandelt. Das Land verf?gt heute nur noch ?ber etwa 5 % Waldanteil an der Gesamtfl?che. Bekannt sind die Birkenw?lder um Kiew.
An der n?rdlichen Grenze des Landes zu Wei?russland kann in einem Radius von 50 Kilometern um den Ort Pripjat seit der Reaktorkatastrophe von Tschornobyl 1986 (russisch Tschernobyl) wegen der anhaltenden Verseuchung keine Landwirtschaft mehr betrieben werden. Unabh?ngig davon leidet die Landwirtschaft seit einigen Jahrzehnten zus?tzlich unter starker Bodenerosion. Durch die damit verbundene Versteppung des Landes hat die Ukraine schon rund ein Achtel ihrer landwirtschaftlichen Nutzfl?che eingeb??t.
Im S?den der Ukraine an der K?ste und auf der Krim wird Wein- und Obstanbau betrieben, im Rest des Landes wird vorwiegend Weizen angebaut. Bei Krywyj Rih, Dnipropetrowsk und Saporischja befinden sich Eisenerzlagerst?tten mit entsprechender Verarbeitung. Hinzu kommen Maschinenbau, Bau von Elektroger?ten sowie eine umfangreiche Werftenindustrie. Ausgef?hrt werden vor allem Kohle, Stahl, Elektroger?te und Nahrungsmittel, eingef?hrt werden vor allem Energietr?ger (Gas und Erd?l) aus Russland. Im Donezkbecken befinden sich viele Bergwerke, die stark sanierungsbed?rftig sind und in denen es immer wieder zu schweren Grubenungl?cken kommt.
Wirtschaftliche Entwicklung
Die Ukraine war die "Kornkammer" der Sowjetunion. Zum Zeitpunkt der Unabh?ngigkeit wurden 55% des ukrainischen Territoriums f?r Ackerbau genutzt und insgesamt 70% der Fl?che f?r die Landwirtschaft. Der Agroindustrielle Komplex trug 1991 ca. 40% des produzierten Nationaleinkommens bei. Die Rohstoffbasis der Ukraine umfasst verschiedene Metalle und Kohle. 5% der weltweiten Eisenerzvorkommen liegen in der Ukraine. Dazu kommen Bauxit, Blei, Chrom, Gold, Quecksilber, Nickel, Titan, Uran und Zink. Der Anteil der Schwerindustrie ?bertraf selbst das ebenfalls schwerindustriell gepr?gte Polen um mehr als das Doppelte. 70% der Industrieproduktion erfolgte 1991 in den Sektoren Maschinenbau, Schwarzmetallurgie (Eisen und Stahl), Energie, Chemie, Papier und Baumaterialien.
Nach dem Zerfall der Sowjetunion 1990/1991 konnte die Ukraine das Produktionsniveau von 1991 noch nicht wieder erreichen. Dies wird insbesondere der IWF-Schocktherapie zugeschrieben, die von 1992 bis 1995 einen R?ckgang des Bruttoinlandsproduktes von 60% zur Folge hatte. Derzeit liegt das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf bei 1.000 Euro. Es ist damit nur geringf?gig h?her als in China.
Viele Einwohner auf dem Land betreiben Subsistenzwirtschaft, da L?hne und Rente versp?tet und unvollst?ndig ausbezahlt wurden und das Lohnniveau mit den gestiegenen Lebenshaltungskosten (in den 1990er Jahren Hyperinflation)nicht mithalten konnte.
Seit 1998 hat sich die ukrainische Wirtschaft aber stabilisiert. Vermehrt dr?ngen ausl?ndische Firmen in das Land und ?bernehmen Betriebe oder gr?nden Auslandsfilialen, einerseits wegen der im internationalen Vergleich sehr g?nstigen Lohnsituation bei guter Qualifikation und andererseits, um Marktanteile in der Ukraine zu besetzen. Die Ukraine erzielt inzwischen einen Leistungsbilanz?berschuss. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts ist im Jahr 2004 auf etwa 12 % gestiegen. Der Ende des Jahres 2004 erfolgte Machtwechsel, der nicht nur den Pr?sidenten betraf, sondern auch f?r neue Mehrheiten im Parlament sorgte, l?sst tiefgreifende Reformen erwarten. Sie d?rften die Voraussetzungen f?r einen wirtschaftlichen Aufschwung zumindest langfristig verbessern.
Allerdings k?nnten sich k?nftig auch neue Belastungen ergeben: Der bislang sehr g?nstige Preis f?r Gas (etwa 35 bis 40 % der Preise in Westeuropa) k?nnte sich drastisch erh?hen. Mit 3,3 Milliarden Euro machen die Gasimporte 14 % der ukrainischen Importe aus. Die ukrainische Wirtschaft ist an dieser Stelle besonders empfindlich und in hohem Ma?e von Russland abh?ngig.
Die von der neuen Regierung angestrebte st?rkere wirtschaftliche Ausrichtung der Ukraine in Richtung Europ?ische Union kann die
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