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Ukraine (німецька) - Реферат

(ukrainisch Lwiw), Luhansk, Odessa, Poltawa, Saporischschja, Sewastopol, Simferopol, Tschernihiw und Uschhorod.
Siehe auch: Liste der St?dte in der Ukraine, Liste der Namen ukrainischer St?dte
Bev?lkerung
Lebenserwartung bei Geburt 1930-2003 (Deutschland: M?nner: 74,01; Frauen: 80,5 Jahre)
Nationalit?ten
Nach der offiziellen Volksz?hlung von 2001 leben in der Ukraine 77,8 % Ukrainer und ?ber 100 weitere Nationalit?ten, darunter rund 8,3 Mill. Russen, 410.000 Rum?nen (davon gaben 259.000 Personen ihre Nationalit?t als "moldauisch" an), 276.000 Wei?russen, 358.000 Tataren (davon 248.000 Krimtataren), 205.000 Bulgaren, 157.000 Ungarn, 144.000 Polen, 100.000 Armenier, 92.000 Juden , 92.000 Griechen, 48.000 Roma, 45.000 Aserbaidschaner, 34.000 Georgier, 33.000 Deutsche und 32.000 Gagausen. Die in der Karpatoukraine lebenden Russinen werden manchmal als eigenes Volk angesehen.
Sprache
73 % der ethnischen Ukrainer sprechen Ukrainisch als Muttersprache, 74,4 % beherrschen Russisch. Die russische Sprache dominiert im Osten und S?den der Ukraine bis heute, und auch in Kiew hat sie noch einen relativ hohen Stellenwert. Der Westen des Landes ist dagegen rein ukrainischsprachig. In der Gegend um Lemberg (Lwiw) sprechen auch noch viele Menschen Polnisch. Seit der Unabh?ngigkeit verschieben sich diese Verh?ltnisse aber in begrenztem Ma?e zugunsten des Ukrainischen, da es nun im ganzen Land Pflichtfach ist und zunehmend Unterrichtssprache an den Schulen wird. An vielen ukrainischen Hochschulen, insbesondere im technischen Bereich, findet der Unterricht jedoch mangels ukrainischer Fachliteratur ?berwiegend in russischer Sprache statt. Eine weit verbreitete m?ndliche Mischform mit dem Russischen ist der Surschyk.
Literatur und Buchkultur
Das erste, im Jahre 1483 in der Ukraine erschienene Buch wurde von Jurij Drohobytsch verfasst. Der in der Stadt Poltawa lebende Iwan Kotljarewskyj gilt als Erneuerer der ukrainischen Schriftsprache.
Bedeutende ukrainische Schriftsteller sind:
" Taras Schewtschenko
" Iwan Franko
" Lesja Ukrajinka
" Juri Andruchowytsch
Zum gegenw?rtigen Buchmarkt siehe zum Beispiel Buchmesse Lemberg.
Religion
Die Ukraine ist traditionell ein konfessionell gemischtes Land. Dominierend sind die orthodoxen Kirchen, 46% der Ukrainer sind Anh?nger der Ukrainisch-orthodoxen Kirche und der Ukrainisch-orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats. Erstere untersteht einem Patriarchen in Kiew, w?hrend letztere der Russisch-orthodoxen Kirche in Moskau zugeh?rt. Zwischen beiden Konfessionen tobt ein erbitterter Streit um Legitimit?t und um Besitzanspr?che an Immobilien. Dem orthodoxen Ritus folgt auch die 1596 entstandene griechisch-katholische Kirche, die allerdings die Suprematie des Papstes anerkennt und mit Rom uniert ist. Ihr geh?ren ca. 5,5 Mio. Gl?ubige an. Daneben gibt es in der Ukraine ca. 1,1 Mio. r?misch-katholische Christen (Polen, Deutsche), au?erdem einige Pfingstlergruppen, Baptisten, sowie kleine evangelische und islamische Minderheiten (Tataren).
Historische Entwicklung
Vor dem ersten Weltkrieg lebten eine deutschsprachige Minderheit, bestehend aus mehrere hunderttausend Personen, auf dem Staatsgebiet der heutigen Ukraine (Galizien, Bukowina, Wolhynien, Schwarzmeerk?ste); heute sind es noch etwa 30.000 bis 40.000.
Bis 1944 lebten mehrere Millionen Polen auf dem Gebiet der heutigen Ukraine (Galizien, Bukowina und Wolhynien). 1944 kam es vor allem in Wolhynien zu Massakern an der polnischen Bev?lkerung, der ?ber 40.000 Polen zum Opfer fielen. Nach dem Krieg und der Annexion der ehemals polnischen Gebiete ?stlich des Bugs wurde die polnische Bev?lkerung vertrieben.
Bis zum Zweiten Weltkrieg lebten in der Ukraine sehr viele Juden - die Ukraine war eines der Hauptverbreitungsgebiete der jiddischen Sprache - die jedoch zu gro?en Teilen w?hrend der Besatzung durch das Deutsche Reich von SS-Einsatzgruppen ermordet wurden. Die ?berlebenden wandern seitdem in die USA, nach Israel und nach Deutschland aus. Heute leben noch ungef?hr 500.000 Juden in der Ukraine. Ihre Zahl nimmt wegen der erw?hnten Auswanderung und des allgemeinen Geburtenr?ckgangs weiterhin ab.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte der Ukraine
Die Ukraine ist, wie ihre Nachbarl?nder Russland und Wei?russland, ein Nachfolgestaat der Kiewer Rus. Nach der Zersplitterung des Kiewer Reiches in unabh?ngige F?rstent?mer, der Invasion der Mongolen und dem Einverleiben der westlichen Teile des ostslawischen Territoriums durch das Gro?f?rstentum Litauen und das sp?tere Polen-Litauen war die Ukraine meist ein umstrittenes Gebiet zwischen den Gro?m?chten Polen, Russland, dem Osmanischen Reich und ?sterreich-Ungarn. Im 17. und fr?hen 18. Jahrhundert ?bte auch Schweden, im 20. Jahrhundert zeitweise Deutschland Einfluss auf die Ukraine aus.
1917 gelang es der ?berwiegend b?uerlichen Machno-Bewegung eine anarchistische Revolution durchzuf?hren, welche zun?chst den sowjetischen Bolschewisten gegen die "Wei?en" half, dann 1921 jedoch von diesen verraten wurde, so dass die Ukraine von der Roten Armee unter Trotzki in einem blutigen Krieg an die SU angeschlossen wurde. Tiefe Spuren hinterlie?en die durch die zwangsweise Kollektivierung unter Stalin in den Jahren 1932-33 hervorgerufenen Hungersn?te (Holodomor), bei denen sch?tzungsweise 6-10 Millionen Menschen umkamen.
W?hrend der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg stand das Land als Reichskommissariat Ukraine und Generalgouvernement zum gr??eren Teil unter deutscher Zivilverwaltung. Die Ukraine war Schauplatz zahlreicher Massenmorde an Juden und sowjetischen Kriegsgefangenen (z. B. Massaker von Babi Jar). Zwischen 1943 und 1947 tobte nicht nur ein Partisanenkrieg gegen die deutschen Besatzer, sondern es gab auch eine Unabh?ngigkeitsbewegung (Ukrajinska Powstanska Armija, "Ukrainische Aufst?ndischenarmee"), die gegen die Sowjetherrschaft und die polnische Bev?lkerung k?mpfte, die letztendlich vom NKWD niedergeschlagen wurde.
Im Zuge der "Westverschiebung" Polens wurde die gesamte polnische Bev?lkerung aus den ehemals polnischen Gebieten der heutigen Westukraine ausgesiedelt, teilweise auch gewaltsam vertrieben. Im Gegenzug wurde die ukrainische Minderheit Polens in die Ukraine zwangsumgesiedelt ("Operation Weichsel"). Danach war die Ukraine - wie zuvor - Teil der Sowjetunion.
Die Ukraine ist seit 1991 unabh?ngig. 2004 erlebte die Ukraine einen demokratischen Umschwung -die "Orangene Revolution" - ausgel?st durch die Pr?sidentschaftswahlen, aus denen Wiktor Juschtschenko als Sieger hervorging.
Politik
Aktuelle Politik
siehe: Pr?sidentschaftswahlen in der Ukraine 2004, Liste der Parteien der Ukraine
Nach der Amtseinf?hrung von Pr?sident Wiktor Juschtschenko im Januar 2005 best?tigte das ukrainische Parlament (Werchowna Rada) am 4. Februar 2005 die neue Regierung unter Premierministerin Julija Tymoschenko.
W?hrend der ersten 100 Tage der Regierung Tymoschenko wurden die Privatisierungen einiger gro?er Unternehmen (Kryworisch Stal) aus der Zeit des fr?heren Pr?sidenten Kutschma ?berpr?ft. Es zeigte sich auch, wie schon im Wahlkampf, dass die Positionen von Pr?sident Juschtschenko und Ministerpr?sidentin Tymoschenko in der Wahl der Mittel teilweise differieren.
Gleichzeitig f?hrte die durch russische Unternehmen
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