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Forschungsgebiet, Gegenstand und Aufgaben der Stilistik (Лекція з історії німецької мови ) - Реферат

bedeutend entstandenen W?rter behuts, zweks, vermittels u.a. als typische Amtspr?positionen.
F?r die funktionale F?rbung des Kenzleistils ist ferner starker Gebrauch von Substantiven auf -ung, -heit, -keit, -schaft gekennzeichnet. Stilistisch neutral klingt der Satz: Der Fall kann in einigen Tagen erledigt werden.
Die Erledigung des Falles kann erst in einigen Tagen erfolgen.(Das Verb erledigen ist zum abstrakten Subjekt geworden).
Funktionale F?rbung des Kanzleistils bewirken auch gewisse grammatische Konstruktionen, wie etwa die Genitivketten in folgenden F?gungen:
Unter Vorwegnahme der Einw?nde des Angeklagten sagte der Vorsitzende...
Selbstverst?ndlich ziehen solche schwerf?llige Konstruktionen auch die entsprechende Intonation nach sich.
Unter "semantisch-expressiver Stilf?rbung" verstehen wir Ausdrucksschattirungen innerhalb eines funktionalen Stils, die durch zwei Momente gekennzeichnet werden: durch ihr Verh?ltnis zur literarischen Norm und durch ihren emotionalen Gehalt.
Demnach lassen sich zwei Komponenten der semantisch-expressiven Stilf?rbung unterscheiden, die sich aber wieder in der Sprachwirklichkeit ?berkreuzen und kombinieren:
1. die Stilf?rbung nach der literarischen Qualit?t der Rede (d. h. nach ihrem Verh?ltnis zur literarischen Norm);
2. die Stilf?rbung nach der Expressivit?t der Rede.
Betrachten wir zun?chst die erste Komponente, d.h. die semantisch-expressive Stilf?rbung. Nulpunkt dieser Stilf?rbung ist die einfach- literarische Stilf?rbung (neutraler Stil).
Der ?bergang von der einfach-literarischen zur gew?hlten (gehobenen) Stilf?rbung setzt ein, sobald eine besondres sorgf?ltige Auswahl der Sprachmittel stattfindet, eine Auswahl, gekennzeichnet durch Ablehnen all dessen, was Alltagscharakter tr?gt (Vermeidung der sog. Alltagslexik sowie gewisser nur umgangsprachlich gestatteter morfologischen und syntaktischen Besonderheiten). Gew?hlte Stilf?rbung fordern einige funktionale Gattungsstile: publizistische Jubileumsartikel oder offizielle Festrede bei feierlichen Anl?ssen ...
Literarisch-umgangsprachliche Stilf?rbung ist gekennzeichnet durch Vorherrschen der Alltagslexik, durch gelegentliche Entlehnungen aus Ortsdialekten und bei emotionaler Erregung auch durch Entlehnungen aus der grober Lexik. Die literarisch-umgangsprachliche F?rbung ist kennzeichnet f?r den des Alltagsverkehrs. Literarisch-umgangsprachliche F?rbung geht in - famili?r umgangsprachliche und vulg?re ?ber, sobald sich in ihrer Lexik und Phraseologie die Zahl der Vulgarismen verst?rkt. Sie steht auch au?erhalb der Norm.
Geshcwollene (geschraubte) Stilf?rbung ist in erster Linie den sozialen Jargons und der Sonderlexik gewisser Gesellschaftschichten eigen. Ohne Zweifel steht sie au?erhalb der gemeinsprachlichen Norm.
Wie sie sehen, ist die stilistische Charakteristik der sprachlichen Erscheinungen mit gro?en Schwierigkeiten verbunden. Das Sprachgef?hl ist bei allen Manschen nicht gleich, so das es zu Schwankungen in der stilistischen Beurteilung des Wortschatzes kommen mu?.
Niemand war gekommen (einfach-literarisch, Nulf?rbung)
Kein Mensch, keine Seele war gekommen (literarisch-umgangsprachlich).
Kein Teufel, kein Hund war gekommen (famili?r (solop)- umgangsprachlich).
Kein Aas war gekommen (grob (vulg?r)-umgangsprachlich).
Die zweite Komponente der semantisch-expressiven Stilf?rbung betrifft den Grad und die Beschaffenheit der Expressivit?t, die dieser oder jener konkreter Aussage anhaftet, bestimmte Gef?hlswertung - pers?nliche Einstelung des Sptechenden zum Gegenstand der Rede. Falls aber die Haltung des Sprechenden neutral bleibt, falls die Aussage ruhig und sachlich geschieht, spricht man ?ber sog. expressive Nullf?rbung. Die entsprechende Rede bezeichnet man als nichtexpressiv. Die expressive Stilf?rbung wird unmittelbar diktiert durch Inhalt und Thematik des Gro?zusammenhanges.Der Grad und die Beschaffenheit der Expressivit?t l??t sich nur schwehr an einzelnen W?rtern und Wendungen, an einzelnen grammatischen Formen und Konstruktionen bestimmen. Ihre Zahl ist fast un?bersehbar und l??t sich kaum mit bestimmten Fachbezeichnungen wiedergeben.
Die beiden Komponenten der semantisch-exspressiven Stilf?rbung treten sowohl in der Grammatik (Morphologie und Syntax) als insbesondere in Lexik und Phraseologie zutage. Sie k?nnen dem Wort oder der Redewendung, der morphologischen Form oder syntaktischen Konstruktion selbst anhaften. In diesem Fall sprechen wir von absoluter Stilf?rbung, als eine Einheit des Sprachsystems selbst.
Gestatten(gew?hlt), die Fresse, das Maulwerk (grob), Antlitz(gew?hlt)..
Sehr oft nehmen W?rter und Wendungen, die einfach-literarische Stilf?rbung mit Nullexspressivit?t haben, im Zusammenhang der Rede eine neue - kontextuele- Stilf?rbung an.
Nehmen wir z.B. das Wort fressen. In seiner Grundbedeutung (Nahrungsaufnahme von Tieren) besitzt es absolute einfach-literarische Stilf?rbung. In Bezug auf den Menschen gebraucht, gewinnt dieses Verb aber kontextuelle Stilf?rbung. "so fri? schon endlich deinen Brei auf !" (klingt famili?r-umgangsprachlich, nachl?ssig in einem Familienkreis); derselbe Satz klingt Grob, ver?chtlich, wenn er von einem Gef?ngnisw?rter an den H?ftling gerichtet ist). Das Feuer fra? die letzten Reste ihrer Habe"(einfach-literarische Stilf?rbung).
Die geschwollene Stilf?rbung ist meist auf den Kontext zur?ckzuf?hren: Schreiten Sie zur Tafel!
Welche Stilf?rbung dieser oder jener Aussage gegeben wird, h?ngt von den verschiedenen Umst?nden ab: in erster Linie vom Inhalt und Zweck der Rede, d. h. von ihrer funktionalen Zugeh?rigkeit (funktionale Stilf?rbung), ferner von der Einstellung des Sprechers zum Gegenstand seiner Rede, von seiner sozialen Zugeh?rigkeit und seinen individuellen Eigenheiten, von der Grad der Sprachbeherrschung usw.
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