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Althochdeutsch (750\770 — 1050) (Лекція з історії німецької мови ) - Реферат

stl. Reibelauten ff/f, zz/z, hh/h
p > ff/f
t > ?? /?
k > hh/h
got. slepan - ahd. slafan
got. scip - ahd. skif (Schiff)
as. fot - ahd. fuoz (Fu?)
as. etan - ahd. ezzan (essen)
got. makon - ahd. mahhon
Diese Lautverschiebung umfa?te alle ahd. Territorialdialekte. Die Grenze zwischen den Hochdeutschen und Niederdeutschen geht von D?sseldorf am Rhein durch Magdeburg an der Elbe bis Frankfurt an der Oder. Diese Grenze ist die sogenannte Benrather Linie und wurde nach dem Ort Benrath genannt.
2) Die germ. stl. Verschlu?laute (Tenues) p, t, k wurden im Anlaut des Wortes, in der Gemination (Verdoppelung) von Konsonanten, im In- und Auslaut nach l, r, m, n zu pf, (t)z, kch
p > pf
t > (t)z
k > (k)ch
Diese Lautverschiebung umfa?t nicht alle ahd. Territorialdialekte. Sie bildet einige Stufen in der Verbreitung vom S?den nach Norden.
t > (t)z
as. tunga - ahd. tzunga (Zunge)
as. herta - ahd. hertza (Herz)
Diese Erscheinung umfa?t alle ahd Territorialdialekte.
Unverschoben bleibt t in den Verbindungen tr, ht, ft, st)
p > pf
lat. piper - ahd. pfeffar
as. appul - ahd. apful
as. pund - ahd. pfund
Diese Erscheinung kann man nur im Alemannischen, Bairischen und Ostfr?nkischen finden.
k > (k)ch
as. korn - ahd. kchorn (Korn)
as. wekkian - ahd. wekchen
Dieser ?bergang fand nur im oberdeutschen Gebiet statt: Alemannisch, Bairisch und Ostfr?nkisch.
3) Die germ. sth. Reibelaute (Medien) wurden zu den Verschlu?lauten b, d, g im Oberdeutschen aber verh?rten sie sich zu den stl. Verschlu?lauten p, t, k.
vorahd. b > p (Bair., Alem)
as. burg - bair. purc (Burg)
vorahd. g > k (Bair., Alem)
as. geban - bair. kepan (geben)
Die Verschiebung b, d > p, t war nur dem Bairischen und Alemannischen eigen.
Nur die Verschiebung von d > t fand auch im Ostfr?nkischen statt.
as. drinkan - ahd. trinkan (trinken)
as. biddian - ahd. bitten
Der Ausgangspunkt der ahd. Lautverschiebung ist immer noch nicht vollst?ndig gekl?rt. Betr?chtliche Schwierigkeiten stellt auch die Datierung der ahd. Lautverschiebung dar. Jedenfalls neigt man dazu, das 6. Jh. als Beginn der ahd. Lautverschiebung anzusetzen.
Entwicklung des germanischen p im Althochdeutschen
Germ. ? (got. ?, as. th, d) wandelt sich im Laufe des Althochdeutschen zu d (?ber ?). Die Verschiebung von p >d (?ber ?) ist auf dem gesamten deutschen Sprachgebiet erfolgt, auch im Norddeutschen.
germ. ? > thdh > ahd. d
got. ?reis - as.thri, engl. tree - ahd. dhri, dr? (drei)
got. air?a - as. ertha, ahd. ertha, erda (Erde)
Der Lautbestand in der deutschen Literatursprache. Die deutsche Literatursprache hat die 2.Lautverschiebung in folgendem Umfang aufgenommen:
p, t, k > ff/f, ??/? , hh/h im In- und Auslaut nach einem Vokal
p, t > pf, (t)z im Auslaut nach einem Konsonanten und bei der Konsonantenverdoppelung
(k > kch) bleibt aus
d > t
(b, g > p, k) bleiben aus
Die 2. Lautverschiebung hatte nachhaltige Bedeutung f?r die Herauskristalisierung des Althochdeutschen. Sie vertiefte die Unterschiede in den phonologischen Systemen des Oberdeutschen und des Niederdeutschen. Das Niederdeutsche bewahrt somit den alten gemeingermanischen Konsonantenbestand, wie auch das Englische, Niederl?ndische u.a. germ. Sprachen.
Die westgermanische Gemination (Konsonantenverdoppelung)
Das ist die Verdoppelung eines Konsonanten durch das folgende j. In dieser Stellung konnten alle einfachen Konsonanten (au?er r) nach dem kurzen Vokal verdoppelt werden.
got. bidjan >as. biddian, ahd. bittan
got. satjan > as. settian, ahd. sezzen
Im Ahd. ist, wie Beispiele zeigen, das j schon verschwunden. Selten ist noch j als e erhalten geblieben (in den Verben). Die Gemination tritt auch bei der Deklination der Substantive der ja- und jo-St?mme auf:
mask.ahd. hrucki (got. hrukji) R?cken
fem. Ahd. hella (got. halja) H?lle
Die Gemination konnte auch vor Nasalen m, n, vor Liquiden r, l und vor w erfolgen.
got. akrs - ahd. akkar
Gemination durch Assimilation. Damit ist die Verdoppelung der Konsonanten l, m, n, s gemeint und bereits im Urgermanischen stattfindet. Diese Geminazen werden als vorhistorische Assimilation erkl?rt:
ln > ll
nw > nn
got. namnjan > ahd. nemnen, nennen
Andere phonetische Neuerungen
1) Bereits im Germanischen verschwand der Nasal n vor h, wodurch der vorhandene kurze Vokal der Stammsilbe zun?chst nasaliert (z.B. a) und sp?ter gedehnt wurde. So entstanden die ahd. Pr?teritformen.
brahta < germ. *branhta (brachte)
dahta z > r) angenommen.
Die Spuren des grammatischen Wechsels sind besonders gut im Paradigma des ahd. starken Verbs ausgepr?gt.
heffen - huobun
werdan - wurtun
ziohan - gizogan
was - warun
Sie kommen auch in der Wortbildung vor:
snidan - snitari (schneiden - Schnitter)
Der Konsonantenbestand
Das System des ahd. Konsonantismus bietet nach der zweiten Lautverschiebung folgende Laute:
- stimmlose Verschlu?laute (Tenues) (Explosivlaute) p, t, k, k
- stimmhafte Verschlu?laute b, d, g,
- stimmlose Reibelaute (Frikativlaute) f(ff), z (zz), hh, ch (Ach-Laut)
- stimmhaften Reibelaut th
- Affrikaten pf, z [tz], kch
- Liquiden l, r
- Nasale m, n
- Halbvokale w [engl. w]
- Spirants h
DAS MORPHOLOGISCHE SYSTEM DES ALTHOCHDEUTSCHEN SUBSTANTIVS, ADJEKTIVS, PRONOMEN
Das Althochdeutsch bleibt wie das Urgermanische eine flektierende Sprache. Sein morphologisches System evoluiert ziemlich langsam und bewahrt die meisten Kennzeichnen des Urgermanischen.
DAS SUBSTANTIV
Die Kategorien des Substantivs
Das Substantiv hatte im Althochdeutschen dieselbe grammatische Kategorien wie heute - des Genus, des Numerus, des Kasus.
Genera. Man unterscheidet im Althochdeutschen:
Maskulinum
Femininum
Neutrum
Numerus. Man unterscheidet im Althochdeutschen Singular und Plural.
Kasus. Im Althochdeutschen sind 5 Kasus erhalten geblieben:
Nominativ
Genitiv
Dativ
Instrumentalis
Akkusativ
Der Gebrauch und die Bedeutung vom Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ stimmen im wesentlichen der deutschen Gegenwartssprache ?berein. Aber das Ahd-e hat auch einige Besonderheiten:
1) Der Genitiv hat im Althochdeutschen einen weitaus gr??eren Gebrauch als heutzutage.
2) Einige
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