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Althochdeutsch (750\770 — 1050) (Лекція з історії німецької мови ) - Реферат

des Vaters Hildebrand und seines Sohns Hadubrand, der den Vater nicht erkennt und ihn f?r einen lustigen Hunnen h?lt. Das Ende des Streites ist nicht ?berliefert. Das Gedicht ist in alliterierendem Vers gedichtet.
"Notker" (alemannisch). Notker Labeo (10.-11), auch der Deutsche genannt, war der M?nch und Klosterlehrer in St. Gallen. Er?bersetzte f?r Unterrichtszwecke viele lehrhafte Texte und zahlreiche Psalmen ins Deutsche. Von besonderem Wert sind seine ?bersetztungen philosophischen Schriften u.a. "Vom Trost der Philosophie" von Boethius und zwei Abhandlungen von Aristoteles. Notker schuf eine gro?e Anzahl philosophischer Termini.
"Ludwigslied" (rheinfr?nkisch). Ein Lobgedicht eines unbekannten Dichters auf den Sieg Ludwig des Deutschen ?ber die Normannen. Obgleich das Lied ein weltliches Thema schildert, hat es doch einen ausgepr?gt religi?sen Charakter, weil der Dichter im Sieger einen Gottesstreicher erblickt. Das Gedicht ist in einer Handschrift des 9. Jhs. ?berliefert.
"Heliand" (alts?chsisch). Das bedeutendste Denkmal des Alts?chsischen, eine Zusammenfassung der vier Evangelien in einem laufenden Bericht entstand um 830. Im Auftrag Ludwigs des Frommen, des Sohnes Karl des Gro?en, schildert ein unbekannter M?nch das Leben Jesu. Der "Heliand" ist in Stabreimen, in der Form eines altgermanischen Heldenliedes geschrieben.
"Stra?burger Eide" (rheinfr?nkisch) stellt den feierlichen Schwur dar, den die Enkel Karl des Gro?en - Ludwig der Deutsche und Karl der Kahle - ablegten, als sie 842 zu Stra?burg einen Bundesvertrag gegen ihren ?lteren Bruder Lothar schlossen. Der erste Teil enth?lt den Eid, den die K?nige einander leisteten. Um beiden Heeren verst?ndlich zu sein, legte ihn Karl in deutscher, Ludwig in romanischen Sprache ab.
"Merigarto" (bairisch) ist ein Bruchst?ck aus einer gereimter Weltbeschrei-bung, das in einer Handschrift der 11./12. Jh. ?berliefert ist.
DAS PHONOLOGISCHE SYSTEM DES ALTHOCHDEUTSCHEN
Die Hauptcharakterz?ge des althochdeutschen phonologischen Systems
Das Althochdeutsche erbte vom Altgermanischen:
1. den festen Wortakzent auf der Stammsilbe: 'geban 'geben', 'ar'slahan 'erschlagen';
2. den Ablaut, der die Formenbildung der starken Verben pr?gt:
ahd. ziohan - z?h - zugum - gizogan 'ziehen'
3. den auf dem Vernerschen Gesetz beruhenden grammatischen Wechsel dit, h/g, flb, s/r in der Flexion der starken Verben:
ahd. sn?dan - sneid - snitum - gisnitan 'schneiden'.
ahd. farliosan - farl?s - farlurum - farloran 'verlieren'
(auch die Wortbildung: ahd. sn?dan 'schneiden ' - ahd. snit?ri 'Schnitter ).
Das Althochdeutsche ist durch folgende Neuerungen vom rekonstruierten Germanischen unterschieden:
1. die 2. (hochdeutsche) Lautverschiebung Diese 4 Wandelerscheinungen waren f?r die Entwicklung des deutschen phonologischen Systems von besonders weittragenden Bedeutung
2. die Monophthongierung.
3. die Diphthongierung
4. der i-Umlaut
5.die Verschiebung von germ. ? > ahd. d
Vokalismus
Der Lautbestand der althochdeutschen Sprache sah so aus:
kurze Vokale a e i o fehlt u ? ? ?
lange Vokale fehlt ? ? ? ? ? ? iu
Diphthonge ei ou io ie iu ia uo
Lautwandel in der vorliterarischen Zeit.
Es fehlen der kurze Vokal o und der lange Vokal ?. Diese Asymmetrie kann man durch folgende Vokalwandel erkl?ren.
1) Den kurzen ide. o und a entsprach im Germanischen das kurze a
ide. o > germ. a
ide. a
lat. gostis > got. gasts, ahd. gast
lat. ager > got. akrs
2) Den langen ide. ? und ? entsprach im Germanischen das lange ?
ide. ? > germ. ?
ide. ?
lat. fl?rele > got. ahd. bl?ma
lat. fr?ter > got. br??ar
3) Dem ide. Diphthong ei entsprach im Germanischen das lange ?
Ide. ei >germ. ?
lat. steigo > got. ahd. st?gu
lat. swinus > got. ahd. swin
4) In den nord- und westgermanischen Sprachen entwickelte sich das altgermanische e (e1) (durch die Zwischenstufe ?) zu ?:
e1 > ?
got. slepan - as. 'sl?pan, ahd. slafan 'schlafen'
got. jer - as., ahd. j?r 'Jahr'
5) In allen germanischen Sprachen entwickelte sich ein neues Phonem e2. Es ist anzunehmen, da? sich e2, dem Charakter des Klanges nach von e1 unterschieden hat.
Althochdeutsche Monophthongierung
Die germanischen Diphthonge ai und au wurden im Alts?chsischen allgemein, im Althochdeutschen vor bestimmten Konsonanten zu ? und ?.
a) der Diphthong ai wurde zu ?, wenn h, r, oder w folgte; sonst ai > ei:
germ. ai > ahd. ? (vor h, r, w )
sonst ahd. ei
got. laisjan - as l?rian, ahd. lerem 'lehren'
got. stain - ?s. steil - ahd. stein 'Stein'
b) der Diphthong au, wurde zu ? vor h und den Dentalen (d, t, s, n, r, l); sonst au > ou:
germ. au > ahd. ? (vor Dentalen und h)
sonst ahd. ei
got. hauhs - ?s. h?h, ahd. h?h 'hoch'
got. augo - as. ?ga - ahd. ouga 'Auge'
Althochdeutsche Diphthongierung.
a) germanisches e (e2, ide. a) wurde im Althochdeutschen zu ia diphthongiert.
germ. ? > ia
got. r?d - ahd. riat
In den Schriftdenkm?lern der zweiten H?lfte des 8. Jh. steht noch e oder der Diphthong ea, z.B. her, hear 'hier'. Anfang des 9. Jh. wird e, ea > ia: hiar; in der zweiten H?lfte des 9. Jh. ia > ie: hier;
b) germanisches ? wurde im Fr?nkischen zu uo diphthongiert: .
germ. ? > ahd. uo
got. br?par - ahd. bruodar
Im Bairischen blieb im 9. Jh. noch ?: for, das Alemannische hatte ua: fuar. Erst am Ausgang des 9. Jh. breitete sich das uo ?ber den gesamten hochdeutschen Sprachraum aus.
Im Alts?chsischen blieb die Diphthongierung von ? und ? aus.
Eine gro?e Rolle spielte im Althochdeutschen der Vokalwandel im Wort- und Formenbildung. Mit diesem Vokalwandel sind folgende phonetische Erscheinungen verbunden:
1) Ablaut;
2) Brechung (Vokalharmonie);
3) Umlaut.
1. Ablaut
Von drei Arten des Vokalwandels der deutschen Gegenwartssprache ist der Ablaut die ?lteste.
Der Ablaut ist der Wandel des Stammvokals bei der Wort- und Formenbildung in den W?rtern, die sich in der ethymologischen Zusammenhang befinden. Die Ursache des Ablauts sucht man in den Qualit?tsver?nderungen der Betonnung. Er ist allen germanischen Sprachen eigen und hat seinen Ursprung im Indoeurop?ischen, vgl. im Ukrainischen нести - ніс - ноша , везти-віз-возити).
Man unterscheidet zwei Arten des Ablauts:
a) Qualitativer Ablaut (Abt?nung)
Hierbei ?ndert sich die Qualit?t eines Vokals. Die
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