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Einleitung in die deutsche sprachgeschichte (Лекція з історії німецької мови ) - Реферат

Indoeurop?ischen durch das Urgermanische ?berliefert worden. Dazu geh?ren Pronomen, Zahlw?rter, Verwandschaftsbenennungen, einige Verben der Ruhelage, Benennungen von K?rperteilen, von V?geln und Tieren, von Naturerscheinungen.
z.B. lat. ego > got. ik > nhd. Ich
Zu den wichtigsten Neuerungen der germanischen Sprachen geh?rt die Entwicklung jenes 1/3 des germanischen Wortschatzes. Diese W?rter bezeichnen jene Begriffe, die das Leben der Urgermanen in ihren neuen Wohnsitzen widerspiegeln. Dazu geh?ren die W?rter aus Schifffahrt (See, Schiff, Strand, Mast), aus Viehhaltung und Jagd (Rind, Kalb, B?r, Reh, Rabe), aus Kriegf?hrung (Bogen, Helm, Krieg, Schild, Schwert), aus Gemeinschaftsleben (Adel, Frieden, Volk).
Das morphologische System des Germanischen
Das Germanisch erbte vom Indoeurop?ischen die wichtigsten Charakterz?ge der morphologischen Struktur.
Das Substantiv besa? im Indoeurop?ischen die grammatischen Kategorien des Genus, des Numerus und des Kasus. Die Struktur des Wortes bestand im Indoeurop?ischen aus 3 Morphemen. Schematisch sah das so aus:
Wurzel + stammbildendes Suffix + Kasusendung
Je nach dem Stammbildenden Suffix unterscheidet man:
Vokalische St?mme:
o-St?mme lat. lupus
a-St?mme lat. equa, lit. asva
u-St?mme got. sunus
Konsonantische St?mme:
n-St?mme lat. nomen, ukr. ім'я
r-St?mme lat. mater, ukr. мати - матері
Das Urgermanisch besa? dieselben grammatischen Kategorien und dieselbe Struktur des Wortes.
Zu den Neuerungen geh?rt im Urgermanischen die starke und die schwache Deklination auf n-St?mme. Das f?hrte zur starken Polarisierung der "schwachen" und "starken" Deklination.
Das urgermanische Verb erbte vom Indoeurop?ischen die grammatischen Kategorien der Person, des Numerus, des Tempus, des Genera verbi und des Modus.
Wesentliche Charakterz?ge der Formenbildung des Verbs im Ide:
a) die Stammbildung mit Hilfe der stammbildenden Sufixen;
b) die Flexion;
c) der Ablaut;
d) die Reduplikation.
Neuerungen: die Herausbildung der der "schwachen" und "starken" Konjugation der Verben. Die starke Konjugation entstand auf der Grundlage der indoeurop?ischen Verbalflexion durch den Ausbau des Ablauts zum regelm??igen Bildungsmittel der Tempusst?mme. Die schwache Konjugation ist eine absolute Neuerung des Germanischen.
Pronomen. Adjektiv Auch Adjektive und Pronomen haben im Urgermanischen ebenso wie im Indoeurop?ischen eine reich entwickelte Flexion. Das urgermanische Pronomen stimmt mit dem indoeurop?ischen Pronomen auch darin ?berein, dass in der Kasusbildung vieler Pronomen der Suppletivismus eine betr?chtliche Rolle spielt.
Das Adjektiv, dessen Flexion im Indoeurop?ischen mit der Flexion der vokalischen Substantivst?mme ?bereinstimmte (vgl. lat. terra bona 'gute Erde'), entwickelte zwei f?r das Germanische eigent?mliche Flexionstypen: die "starke" und die "schwache" Deklination. Die "starke" Deklination entstand auf der Grundlage der alten nominalen Adjektivdeklination, indem viele Kasusformen sich pronominale Endungen aneigneten (vgl. ahd. N. Sg. mask. ther 'der' und guoter 'guter'; N. Sg. neutr. thas 'das' und guothas 'gutes'). Die "schwache" Adjektivdeklination entstand durch die Ausdehnung der substantivischen n-Deklination auf die Adjektive.
Ungeachtet dieser Neuerungen im morphologischen System bewahrte das Urgermanische als eine flektierende Sprache die wesentlichen Z?ge der ide. Morphologie. Die Erhaltung von Kongruenz und Rektion als wichtigste syntaktische Mittel der Wortf?gung setzten auch weitgehende ?bereinstimmung zwischen dem Urgermanischen und dem Indoeurop?ischen im Bereich des syntaktischen Baus voraus.
Das phonologische System
Das phonologische System des Urgermanischen ist ?hnlich dem phonologischen System des Indoeurop?ischen.
Zu den Neuerungen geh?ren:
1. Die 1. (germanische) Lautverschiebung.
2. Das Vernersche Gesetz.
3. Der grammatische Wechsel.
1. Die erste oder germanische Lautverschiebung. Die erste oder germanische Lautverschiebung (das Grimmsche Gesetz) ist ein durchgreifender Wandel im Konsonantensystem, der sich im Urgermanischen vermutlich im Zeitraum von 2000-1000 v. u. Z. vollzogen hatte. Diese phonetische Erscheinung wurde 1882 von dem deutschen Wissenschaftler Jakob Grimm erforscht. Unter dem Terminus "Verschiebung" verstand J. Grimm die teilweise Ver?nderung der Artikulationsstelle der indoeurop?ischen stimmlosen und stimmhaften Konsonanten(Explosivlaute). Man unterscheidet drei Akte in der I. germanischen Lautverschiebung:
1. Die ide stimmlosen Explosivlaute p, t, k wurden im Urgermanischen zu stimmlosen Frikativlauten f, p, h:
p > f
t > ?
k > h
sanskr. = ai. pitar, griech. pater, lat. pater - got. fadar,ae. father, ahd. fater.
griech. treis, lat. tres, ukr.три - got. preis, as. thria, ae. three.
griech. kardia, lat. cor - got. hairto, as. herta, ahd. herza.
aber in anderen F?llen (s. Vernersche Gesetz)
p > b
t > d
k > g
aber in den Verbindungen sp, st, sk findet die Verschiebung nicht statt
2. Die ide. stimmhaften Explosivlaute b, d, g wurden im Urgermanischen zu stimmlosen Verschlu?lauten p, t, k:
b > p
d > t
g > k
ukr. яблуко - engl. apple; ukr.слабий - nieddt. slap.
lat. duo, ukr. два - got. twai, e. two
lat. jugum, russ. иго - got. juk, aisl. ok "Joch "
3. Die ide. stimmhaften behauchten Explosivlaute bh, dh, gh wurden im Urgermanischen zu stimmlosen unbehauchten Frikativlauten (b, d, g.) oder zu stimmhaften unbehauchten Explosivlauten b, d, g
bh > b
dh > d
gh > g
sanskrit=ai. bhratar, ukr. брат - got. bropar, as. brothar, e. brother, ahd. bruodar
ai. rudhiras, tschech. rudy ( rot) , ukr. рудий - got. raups, Gen. raudis, ahd. rot.
2. Das Vernersche Gesetz.
Die ide. stimmlosen Explosivlaute p, t, k wurden zu stimmlosen f, ?, h, nur wenn der Wortakzent unmittelbar auf dem Vokal vor diesen Explosivlauten lag:
p, t, k > `___ f ___, `___ ? ___ , `___ h ___
In allen anderen F?llen wurden sie stimmhaft:
p, t, k > ___ b `___ , ___ d `___ , __ g `___
p, t, k > `__ __ b __ , `__ __ d __ , `__ __ g __
Diese Gesetzm??igkeit formulierte 1877 (1875) der d?nische Gelehrte Karl Verner und sie wird das Vernersche Gesetz genannt.
russ. `свёкор - ahd.`swehur, aber
russ. cве`кровь - ahd. swi`gar
So kam Karl Verner zu der Schlu?folgerung, dass w?hrend der I. Lautverschiebung der Wortakzent im Urgermanischen noch frei wie im Indoeurop?ischen war.
Rhotazismus Derselbe akzentbedingte Wandel betraf das urgermanische S, das zum stimmhaften [Z] wurde, wenn nicht der unmittelbar vorausgehende Vokal den Akzent trug, also `___ s,
aber `__ __ z; ___z `___
Sp?ter wurde z zu r. Diesen Wandel nennt man den Rhotazismus (vom griech. ro = r), und so wechseln s und r, z.B.
ahd. wesan - was - warum vgl.. Андрiй - Анджей
nhd (wesen) - war - waren
ide. s > germ. ?//z > wg. r
got. mai?a > ahd. mera "mehr"
got. bati?a > ahd. be??er "besser"
3. Der grammatische Wechsel. Da der Akzent im Indoeurop?ischen und im fr?hesten Urgermanisch = frei, beweglich war, lag er (der Wortakzent) bald auf dem Wurzelmorphem, bald auf dem Flexionsmorphem bzw. auf dem affixalen Morphem. Deshalb wirkte das Vernersche Gesetz nur auf einen Teil der Wortformen bzw. der W?rter einer Wortfamilie. Dadurch entstand der sog. grammatische (Konsonanten) -Wechsel, d.h. der Wechsel stimmloser und stimmhafter Frikativlaute f, ?, h, s / b, d, g, z.
Dieser Wechsel blieb auch in den germanischen Einzelsprachen nach der Festlegung des Akzents auf der ersten (Wurzel)silbe erhalten. So hat z.B. das Deutsche den grammatischen Wechsel:
f / b > :
die Hefe - heben
ahd. hefe - heffen - huob - um - gehoben
darben - bed?rfen
p > d > d / d > t :
schneiden - schnitt - geschnitten
der Schneider - der Schnitter
h / g > g :
ziehen - zog - gezogen
s / z > r :
war - gewesen; verlieren - der Verlust,
frieren - der Frost.
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