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Einleitung in die deutsche sprachgeschichte (Лекція з історії німецької мови ) - Реферат

existieren parallel zur literatursprachlichen Alltagssprache und unterscheiden sich von ihr durch gr??ere oder geringere landschaftliche F?rbung. Die Umgangssprache weist je nach dem Grad der lokalen F?rbung mannigfache Abstufungen auf je nach Alter und Bildungsgrad der Sprecher und je nach der Sprechsituation (Familienumgang, Alltagsverkehr, Gro?betrieb oder LPG, ?ffentliches Leben).
Beziehungen zwischen den einzelnen Existenzformen der deutschen Sprache. Die st?ndige Wechselwirkung zwischen Mundart, den mehrfachen Abstufungen der Umgangssprache und der Literatursprache finden ihren Ausdruck in der sog. Zweisprachigkeit der meisten Deutschsprecher, f?r die Deutsch die Muttersprache ist und die je nach der sozialen Sprechsituation verschiedene Sprachformen verwenden oder wenigstens verstehen. Die Wechselwirkung zwischen den einzelnen Existenzformen der deutschen Sprache findet ihren Ausdruck auch in deren st?ndiger gegenseitiger Beeinflussung. Aus der Literatursprache kommen in die Umgangssprache immer mehr Berufsw?rter und Termini, die von der letzteren assimiliert werden, sowie weitere Ausgleichs- und Angleichungsimpulse nicht nur im Bereich des Wortschatzes, sondern auch im Bereich der Aussprache und der "grammatischen Richtigkeit". Dem Einflu? landschaftlicher Umgangssprachen verdankt aber die Literatursprache zahlreiche territoriale Dubletten, z. B. Junge - Bube, Tasse - Schale, Tischler - Schreiner, Treppe - Stiege, Schl?chter - Fleischer - Metzger, klingeln - lauten - schellen u.a.m.
VERWANDTSCHAFTSBEZIEHUNGEN DER DEUTSCHEN SPRACHE
Die germanische Sprachgruppe. Die deutsche Sprache geh?rt zum germanischen Sprachzweig der indoeurop?ischen Sprachfamilie.
Die Verwandtschaft der germanischen Sprachen beruht auf gemeinsamer Abstammung von den Stammesdialekten der alten Germanen, die um die Mitte des I. Jahrtausends v. u. Z. rund um die westliche Ostsee, zwischen der Oder und der Elbe, in J?tland und in Skandinavien lebten und in einige gro?e Stammesverb?nde zusammengeschlossen waren. Mit dem Wachstum der St?mme und der dadurch bedingten Aufspaltung vollzog sich noch vor Beginn unserer Zeitrechnung die sprachliche Aufspaltung, die zur eigenst?ndigen Entwicklung der germanischen Stammesdialekte und zur Herausbildung mehrerer germanischer Sprachen f?hrte.
Zeitskala und Verzweigung des Germanischen
aus: Keller, Rudolf E. (1986): Die deutsche Sprache und ihre Entwicklung. S. 48.
Gliederung der germanischen Sprachen der Gegenwart.
Die germanischen Sprachen der Gegenwart gliedern sich in:
nordgermanische Sprachen: Schwedisch, D?nisch, Norwegisch, Isl?ndisch und F?r?ern.
westgermanische Sprachen: Deutsch, Englisch, Niederl?ndisch, Friesisch und Afrikaans.
(ostgermanische Sprachen - Gotisch, Burgundisch, Vandalisch sind schon Ausgestorben)
?bereinstimmungen im Wortbestand, Lautbestand und in der Wort- und Formenbildung. Die Verwandtschaft der germanischen Sprachen ist auch heute trotz jahrhundertelanger eigenst?ndiger Entwicklung unverkennbar. Sie kommt im gemeingermanischen Wortschatz, in der ?hnlichkeit vieler grundlegender Elemente der morphologischen Struktur, in gemeinsamen Wortbildungsmitteln zum Ausdruck.
Die ?hnlichkeit in Formenbau und Wortbildung sollen folgende Beispiele veranschaulichen:
a) Der Ablaut in den Grundformen der starken Verben:
b) Bildung der analytischen Formen des Verbs:
c) Bildung der Steigerungsstufen der Adjektive
d) Wortbildungssuffixe:
Verwandtschaftsbeziehungen der germanischen Sprachen zum Indoeurop?ischen.
Auf Grund ihrer grammatischen Strukturen und der ?hnlichkeit vieler Worte, kann man die Verwandtschaft vieler Sprachen schon als Laie erkennen. Diese Sprachen kann man dann in einer Sprachfamilie zusammenfassen.
Nachdem im 19. Jahrhundert eine zuverl?ssige Methodik entwickelt worden war, konnte der wissenschaftliche Nachweis erbracht werden, dass verschiedenste Sprachen auf dem europ?ischen und asiatischen Kontinent auf eine gemeinsame Ausgangssprache zur?ckgehen. Zusammen bilden sie die indogermanische Sprachfamilie. Die zahlreichen Einzelsprachen lassen sich - abgesehen von bruchst?ckhaft ?berlieferten Sprachen - in 11 gro?e Sprachgruppen unterteilen:
Albanisch
Anatolisch† (u.a. Hethitisch, Luwisch, Lydisch, Lykisch, Palaisch)
Armenisch
baltische Sprachen (u.a. Altpreu?isch†, Lettisch, Litauisch)
germanische Sprachen (u.a. D?nisch, Deutsch, Englisch, Friesisch, Gotisch†, Isl?ndisch, Niederl?ndisch, Norwegisch, Schwedisch)
Griechisch
indoiranische Sprachen (u.a. Avestisch†, Farsi, Hindi, Kurdisch, Marathi, Pashto, Sanskrit†, Urdu)
keltische Sprachen (u.a. Bretonisch, Gallisch†, Irisch, Keltiberisch†, Kornisch†, Kymrisch/Walisisch)
romanische (u.a. Franz?sisch, Italienisch, Katalanisch, Portugiesisch, Rum?nisch, Spanisch) bzw. italische Sprachen (u.a. Latein†, Sabellisch†)
slavische Sprachen (u.a. Bulgarisch, Polnisch, Russisch, Serbokroatisch, Slovakisch, Slovenisch, Tschechisch, Ukrainisch, Wei?russisch)
Tocharisch†
Die Zugeh?rigkeit der germanischen Sprachen zur indoeurop?ischen Sprachfamilie m?gen folgende Beispiele gemeinindoeurop?ischer W?rter im Germanischen mit regelm??igen Lautkorrespondenzen veranschaulichen:
Lexikalische Gemeinsamkeiten indogermanischer Sprachen
Beispiel "MUTTER"
engl. mother
anord. m?dir
lat. m?ter idg. *m?t?r-
griech. m?t?r (Rekonstruktion)
russ. m?teri (Gen.)
aind. m?t?r-
vgl. dagegen: baskisch "hiru", ungarisch "h?rom", finnisch "kolme"
Morphologische Gemeinsamkeiten indogermanischer Sprachen
1. Person Singular "SEIN"
dt. ich b-in
ahd. b-im
engl. I am idg. *es-mi
got. im (Rekonstruktion)
anord. em
lat. s-um
aind. as-mi
Aus der ?bereinstimmungen von Form und Bedeutung der W?rter ist ganz deutlich zu erkennen, dass diese Sprachen miteinander verwandt sind und dass sie auf eine gemeinsame "Ursprache" zur?ckgef?hrt werden k?nnen.
Diese Urprache nennt man das Indoeurop?isch (Indogermanisch). Und das Urfolk. Das Indoeurop?isch gesprochen hat, nennt man die Indogermanen (Indoeurop?er). Wo dieses Volk urspr?nglich gewohnt hat, ob in Asien oder in Steppen der Ukraine, oder gar im heutigen Deutschland, ist eine noch ungekl?rte Frage. Etwa um 2500 v. Chr. Begann aus unbekannten Gr?nden die indogermanische Wanderung. Teile der Indogermanen haben verschiedene neue Territorien bewohnt und allm?hlich in verschiedene Gruppen abgezweigt.
Die indoeurop?ische Sprache ist uns nicht bekannt: keine schriftliche Urkunde ist uns ?berliefert. Aber an vielen Beispielen aus den ide. Sprachen kann man noch heute gemeinsame Wortwurzeln feststellen. Wenn die W?rter in mehreren ide. Sprachen vorkommen, dann m?ssen sie auch schon in der ide. Ursprache vorhanden gewesen sein. Mit der vergleichenden Methode kann man viele ide. Wurzelw?rter rekonstruieren.
z.B. *gel (ide.), geln (lat.), kalt (dt.), холод (ukr.)
Die rekonstruierten Formen werden immer mit dem Sternchen * gekennzeichnet. Das bedeutet, dass sie niemals schriftlich irgendwo festgehalten worden sind, dass sie also in keinem Text ?berliefert worden sind.
DIE VORGESCHICHTE DER DEUTSCHEN SPRACHE
URGERMANISCH.
Die Entwicklung des Germanischen Volkstums und auch damit der gemeinsamen Vorstufe der heutigen germ. Sprachen begann im 3. Jh. v.u.Z. Die germanischen St?mme leben in dieser Zeit zwischen Elbe und Oder, um die westliche Ostsee, im S?dskandinavien und im J?tland.
Im 1. Jh v.u.Z. hat sich hier ein besonderer Sprachtyp herausgebildet, das so genannte Urgermanisch. Urgermanisch ist die ?lteste Stufe in der Entwicklung der deutschen Sprache.
F?r die Rekonstruktion des Urgermanischen sind 2 Momente wichtig:
1. Das Urgermanisch mu? die wichtigsten Charakterz?ge des Indoeurop?ischen (Ide.) besitzen.
2. Das Urgermanisch mu? einige Neuerungen entwickelt haben.
Die Besonderheiten den Germanischen
Der Wortschatz
Was den Wortschatz anbetrifft, so sind etwa 2/3 der Gemeinheit germanischen Grundw?rter aus dem
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