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Einleitung in die deutsche sprachgeschichte (Лекція з історії німецької мови ) - Реферат


Лекція з історії німецької мови на тему:
Einleitung in die deutsche sprachgeschichte
GEGENSTAND UND GRUNDBEGRIFFE DER SPRACHGESCHICHTE
Der Sprachwandel
Jede Sprache ist ein dynamisches System. Sie ?ndert, entwickelt und vervollkommnet sich. Nur ihre soziale Funktion bleibt konstant.
Wenn wir die Sprache verschiedener Perioden vergleichen, so ergibt sich, dass zwischen diesen Sprachen gro?e Unterschied besteht. Die Sprache ver?ndert sich also im Laufe der Zeit.
Die Sprachver?nderung l??t sich am leichtesten am Wortschatz erkennen. Der Wortschatz einer Sprache ist ?beraus empfindlich f?r alle Ereignisse und Wandlungen im sozialen Leben und in der Ideologie, f?r den Fortschritt in Wissenschaft und Technik, auch f?r die Mode u. a. m. Neue W?rter bereichern den Wortschatz fortw?hrend; andere W?rter veralten oder kommen ganz aus dem Gebrauch. Wenn man die Sprachen verschiedener Generation vergleicht, wird wahrscheinlich feststellen, dass Unterschiede bestehen, nicht nur was den Wortschatz, sondern auch was System betrifft.
Sprachgeschichte ist f?r das Erlernen einer Sprache insofern von Bedeutung, weil sie die Regeln und Ausnahmen des sprachlichen Systems weniger undurchsichtig macht und uns den Hintergrund f?r die Ver?nderungen und die Weiterentwicklung der Sprache von heute erl?utert.
Sprachgeschichte ist auch die Geschichte der W?rter und damit auch kulturellen Entwicklung. Die Sprache ist eine soziale Erscheinung, ein Mittel der Menschen, sich untereinander zu verst?ndigen. Das Entstehen und Verschwinden der W?rter spiegelt immer die Zeit, die Sitten, und Gebr?uche, die geistigen Str?mungen, die Ver?nderungen der Lebensbedingungen und den Wandel der gesellschaftlichen Struktur wider.
Gegenstand und Aufgaben der Sprachgeschichte
Die Hauptaufgabe des Lehrgangs ist die Betrachtung der Entwicklung der Sprache im engen Zusammenhang mit der Entwicklung des deutschen Volkes und der Geschichte.
Gegenstand Die Geschichte der deutschen Sprache ist ein Teil der Germanistik. Sie erforscht und beschreibt aus diachronischer1 Sicht das phonologische System, den grammatischen Bau, den Wortschatz und das System der Stile der deutschen Sprache. Ihr Forschungsgebiet sind einerseits die konstanten Charakteristiken des Sprachsystems, andererseits die Dynamik und die Haupttendenzen der Sprachver?nderung. Gegenstand der Sprachgeschichte sind au?erdem die Existenzformen der deutschen Sprache, ihr sozialhistorisch bedingter Wandel und das Werden der modernen deutschen Nationalsprache.
1Diachronie - [dia - durch]; [chronos - Zeit] - Darstellung der geschichtlichen Entwicklung einer Sprache
DIE DEUTSCHE SPRACHE
Die deutsche Gegenwartssprache
Die deutsche Sprache ist die Staatssprache der Bundesrepublik Deutschland, ?sterreichs, eine der Staatssprachen der Schweiz (neben Franz?sisch, Italienisch und R?toromanisch), Luxemburgs (neben Franz?sisch, Deutsch und Luxemburgisch) und die Staatssprache des F?rstentums Liechtenstein.
F?r ca. 110 Millionen Menschen ist Deutsch die Muttersprache. Etwa 110 Mio. Menschen sprechen Deutsch als Amts- und Verkehrssprache.
Die Existenzformen der deutschen Gegenwartssprache
Die deutsche Gegenwartssprache hat einige historisch bedingte Existenzformen.
Die gemeindeutsche nationale Literatursprache. Die wichtigste Existenzform der deutschen Gegenwartssprache ist die deutsche nationale Literatursprache (die deutsche Gemeinsprache / Einheitssprache, Hochsprache, Hochdeutsch).
Die deutsche nationale Literatursprache ist wie jede Existenzform der Sprache eine historische Kategorie. Ihr Aufkommen h?ngt mit der Herausbildung der Nationen in der Epoche des sich entwickelnden Kapitalismus zusammen; ihre Weiterentwicklung geht im Rahmen der modernen Nation vor sich. Heute ist die deutsche nationale Literatursprache in den deutschsprachigen Staaten die Sprache der sch?nen Literatur und Kultur der Wissenschaft, der Presse und des Rundfunks, die Amtssprache und Schulsprache, die Sprache des ?ffentlichen Umgangs und auch die gepflegte Sprache des privaten Umgangs (die literatursprachliche Alltagssprache). Ihr Wortschatz, ihr Satzbau, ihre Ausdrucksmittel, ihr Reichtum an funktional bedingten Stilarten, ihre einheitliche grammatische, lexikalische und Aussprachenorm sind das Ergebnis eines ununterbrochenen Bem?hens um die Sprache vieler Generationen von Sprachk?nstlern und Sprachpflegern.
In den einzelnen deutschsprachigen Staaten weist die deutsche Literatursprache gewisse Eigenheiten im Wortschatz, in der Aussprache, in Wort- und Formenbildung auf. Da sich der deutschen Sprache mehrere Nationen bedienen, handelt es sich um nationale Varianten der deutschen Literatursprache, und zwar um die deutsche Literatursprache Deutschlands (h?ufig als das "Binnendeutsch" bezeichnet), um die deutsche Literatursprache ?sterreichs und die der Schweiz.
Deutsche Territorialdialekte. Den Gegenpol zur deutschen nationalen Literatursprache bilden die sogenannten Territorialdialekte. Das ist die ?lteste Existenzform der deutschen Sprache. Die Territorialdialekte haben sich im mittelalterlichen Deutschland im Rahmen der feudalen Grafschaften, Kleinf?rstent?mer und Bist?mer herausgebildet, und ihre Grenzen entsprechen noch heute, wie die Mundartforschung erwiesen hat, im wesentlichen den politischen Grenzen jener Zeit. Die jahrhundertelange feudale Zersplitterung Deutschlands trug zur Erhaltung der Territorialdialekte bis zur neuen Zeit bei; sie bedingte auch die ?u?erste territoriale Zersplitterung der deutschen Dialekte und die tiefgehenden Unterschiede zwischen den einzelnen Lokalmundarten im Rahmen von Dialekten. So verzeichnet zum Beispiel der Deutsche Sprachatlas 67 verschiedene mundartliche Aussprachevarianten f?r was: was, wos, waas, woos, was, wes, w?s, wus, waos, waus, wa?s, waus, woas, woes, wois, wous; bas, b?s, b?s, bais, bous; wat, wot, w?t, waot, woat; wa; bat u.a. Neben dem literatursprachlichen Kartoffel und dem umgangssprachlichen Erd?pfel existieren regionale Bezeichnungen Erdbirne, Grundbirne, Bodenbirne, Gummel und ihre mundartlichen Formen: zu Kartoffel - Tartoffel, Artoffel, Artuffel. Art?ffel, ?rtoffel, Art?ffels, Ertoffel; in Anlehnung an Erdapfel - Erdappel, Erpel, Erdtoffel; zu Grundbirne - Gromber, Grumber, Grunbir u.a.
Man teilt die deutschen Territorialdialekte in Niederdeutsch (Plattdeutsch, benannt nach dem Bodenrelief des n?rdlichen Teils Deutschlands) und Hochdeutsch ein, letzteres gliedert sich in Mitteldeutsch und Oberdeutsch unter.
"Reine Mundart" ist heute infolge der Erziehung zum m?ndlichen und schriftlichen Gebrauch der Literatursprache in der Schule, infolge des wachsenden Einflusses von Rundfunk, Film, Fernsehen, Literatur und Presse, der fortschreitenden Industrialisierung ganzer Gebiete und der Entfaltung verschiedener Formen des ?ffentlichen Lebens nur noch eine Relikterscheinung. Aber in einigen Bundesl?ndern("Reliktlandschaften", wo die Mundart noch lebendig ist, erhalten sich nur noch vereinzelt, und nur im m?ndlichen Alltagsgebrauch) gibt es noch wirkliche Mundartsprecher, Menschen also, die nur Mundart sprechen. Nach Angaben einiger Sprachforscher geht die Aufl?sung der Lokalmundarten im niederdeutschen Sprachraum schneller als im mittel- und oberdeutschen Sprachraum vor sich.
St?dtische Halbmundarten und Umgangssprache. Zwischen der nationalen Literatursprache und den Lokalmundarten steht eine dritte Erscheinungsform der deutschen Gegenwartssprache, die verschiedenartig abgestuften Abarten von Umgangssprache, die im Gegensatz zu den in Aufl?sung begriffenen Lokalmundarten eine weitverbreitete Sprachform sind. Die Umgangssprache unterscheidet sich von den Lokalmundarten grunds?tzlich als eine ?bermundartliche bzw. intermundartliche Sprachform mit mehr oder weniger gro?fl?chigem Geltungsbereich. Heutzutage sind gro?landschaftliche Umgangssprachen bzw. Ausgleichssprachen (z. B. Obers?chsisch, Berlinisch, Pf?lzisch, Bairisch-Schw?bisch, W?rttembergisch u.a.m.) die Hauptart von Umgangssprache nicht nur in den St?dten und Industriegebieten, sondern auch auf dem Lande. Sie
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