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Adolf Hitler (німецька) aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie - Реферат

Politik waren sein auf Ausrottung der Juden zielender Antisemitismus und sein radikaler Sozialdarwinismus. Vom Beginn seines ?ffentlichen Auftretens bis zu seinem Tod griff Hitler immer wieder die Juden und andere so genannte "rassisch Minderwertige" an, zu denen er unter anderem Roma, Sinti und Jenische (Zigeuner), Polen und Russen z?hlte. Seine sozialdarwinistischenAnschauungen traten vor allem in ?u?erungen ?ber Kranke sowie k?rperlich und geistig Behinderte zutage, deren Existenz er als "lebensunwert" bezeichnete. Hitler sah in der Weltgeschichte einen permanenten Kampf, in dem die "Starken" die "Schwachen", die "h?herwertigen" die "minderwertigen Rassen" auszumerzen h?tten. So sagte er z. B. auf dem Parteitag der NSDAP in N?rnberg 1929: "W?rde Deutschland j?hrlich eine Million Kinder bekommen und 700.000 bis 800.000 der Schw?chsten beseitigt, dann w?rde am Ende das Ergebnis vielleicht sogar eine Kr?ftesteigerung sein."
Der Ablauf der Judenverfolgung
Der Antisemitismus Hitlers und der Nationalsozialisten zeigte sich zun?chst in der offenen Diskriminierung und Entrechtung der Juden und f?hrte w?hrend des Zweiten Weltkrieges zum Holocaust. Der so genannten "Endl?sung der Judenfrage", dem von Hitler bereits in "Mein Kampf" angedeuteten Plan, alle Juden auszurotten, fielen rund sechs Millionen Menschen in ganz Europa zum Opfer.
Die Diskriminierungen in Deutschland begannen bereits kurz nach der Machtergreifung. Im April 1933 ordnete die neue Regierung einen eint?gigen Boykott j?discher Gesch?fte als Antwort auf angebliche "j?dische Gr?uelpropaganda" aus dem Ausland an. Es folgten Verordnungen und Gesetze, die die Rechte der Juden immer weiter einschr?nkten und sie zu B?rgern 2. Klasse degradierten. Das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums beispielsweise diente der Entlassung j?discher Beamter aus dem ?ffentlichen Dienst. Auch die Aus?bung anderer Berufe wurde den Juden im Laufe der Zeit immer weiter erschwert. J?dische ?rzte oder Rechtsanw?lte etwa durften nur noch j?dische Klienten bedienen. Andere Berufe waren ihnen ganz verschlossen.
Die offen rassistischen "N?rnberger Gesetze" von 1935 beraubten die Juden endg?ltig ihrer staatsb?rgerlichen Rechte. Unter anderem wurden Ehen zwischen Juden und Nichtjuden verboten und sexuelle Beziehungen zwischen ihnen als so genannte "Rassenschande" unter Strafe gestellt. Staat und Partei f?rderten die so genannten Arisierungen, d. h. die ?bernahme j?discher Unternehmen durch Nichtjuden zu - f?r letztere - ?u?erst vorteilhaften Bedingungen. Auswanderungswilligen Juden wurde zugleich eine "Reichsfluchtsteuer" auferlegt, durch die sie die ohnehin geringen Erl?se aus Arisierungen gro?enteils wieder verloren. Vor dem Krieg fand die Judenverfolgung ihren H?hepunkt in der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938. Als angeblich "spontane ?u?erungen des Volkszorns" organisierte Joseph Goebbels im Auftrag Hitlers gewaltt?tige Ausschreitungen gegen Juden, j?dische Gemeinden, Synagogen und andere Einrichtungen im ganzen Reich.
Nach Kriegsausbruch ging das Hitler-Regime von der Verdr?ngung und Vertreibung zur Vernichtung der Juden ?ber. Die Auswanderung war bald nicht mehr m?glich, und die Juden in allen von Deutschland kontrollierten Gebieten wurden nun ebenfalls verfolgt. Seit dem 1. September 1941 wurden alle Juden, die ?lter als 6 Jahre waren, gezwungen, einen Gelben Stern gut sichtbar an ihrer Kleidung zu tragen. Dazu kamen zahllose weitere Diskriminierungen und Schikanen, wie die Verbote, ?ffentliche Verkehrsmittel zu benutzen sowie Autos, Radios oder Haustiere zu besitzen. Nach und nach wurden die Juden im deutschen Machtbereich in Ghettos oder Konzentrationslager eingewiesen. Von 1942 an wurden im besetzten Polen schlie?lich mehrere Vernichtungslager wie Auschwitz-Birkenau oder Majdanek eingerichtet, die dem industriell betriebenen Massenmord vor allem an Juden, aber auch an polnischen Intellektuellen, Russen, Sinti, Jenischen und Roma und anderen dienten.
Hitlers unmittelbare Verantwortung f?r diese Taten ist nach dem Krieg von Holocaustleugnern und anderen immer wieder mit dem Argument bestritten worden, es gebe kein entsprechendes, von Hitlers eigener Hand unterzeichnetes Dokument zur Judenvernichtung. Dem stehen aber die erw?hnten, ?ffentlichen und klar dokumentierten ?u?erungen Hitlers entgegen, die zeigen, dass die von seiner Regierung zu verantwortende Rassenpolitik ganz seinen pers?nlichen Ansichten und Zielen entsprach. Dies begann nicht erst mit den ?u?erungen in "Mein Kampf" und endete nicht mit seiner Reichstagsrede vom 30. Januar 1939, in der er f?r den Fall eines Krieges die "Vernichtung der j?dischen Rasse in Europa" androhte. Sp?testens im Fr?hjahr 1941, auf dem H?hepunkt seiner Macht, und nicht erst als vermeintliche Verzweiflungstat im Sp?therbst desselben Jahres, als die milit?rische Niederlage gegen die Sowjetunion bereits absehbar war, verf?gte Hitler laut Heinrich Himmler pers?nlich die restlose physische Vernichtung der Juden; letzterer ?u?erte sich im Fr?hling 1941, noch vor dem Angriff auf die Sowjetunion, gegen?ber seinem Leibarzt Felix Kersten dahingehend, dass "die Juden bis Kriegsende bis auf den letzten Menschen ausgerottet werden [m?ssen]. Das ist der eindeutige Wunsch und Befehl des F?hrers."[7] 1943, anl?sslich Hitlers Geburtstag, hielt Himmler im polnischen Posen vor den SS-Reichsleitern eine auf Wachsschallplatten aufgezeichnete Rede, in der er die physische Ausrottung der Juden im Klartext schilderte. Beides h?tte er ohne ausdr?ckliche Billigung seines F?hrers kaum gewagt.
Dar?berhinaus existieren Augenzeugenberichte, die Hitler auch mit den Details des Judenmordes in Verbindung bringen. So sagten sein Kammerdiener Heinz Linge und sein Adjutant Otto G?nsche unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in sowjetischer Haft aus, dass sich Hitler "pers?nlich" f?r die Entwicklung von Gaskammern interessiert h?tte. Er habe sogar Modelle und Zeichnungen, die ihm Himmler vorlegte, begutachtet und angeordnet, den Konstrukteuren "umfassende Unterst?tzung" zu geben.
Das Euthanasieprogramm
Anders im Fall des Holocaust l?sst sich Hitlers pers?nliche Verantwortung f?r die nationalsozialistischen Verbrechen in einem anderen Fall auch mit Dokumenten belegen: Im Oktober 1939 unterschrieb er eigenh?ndig den Befehl zur sp?ter so genannten T4-Aktion[8]. Damit erm?glichte er die "Euthanasie", d. h. die Ermordung von geistig und k?rperlich Behinderten, deren Existenz in der ideologischen Sprache des Dritten Reiches als "lebensunwertes Leben" bezeichnet wurde.
Mit der Realisierung der T4-Aktion wurde die "Kanzlei des F?hrers", unter Reichsleiter Philipp Bouhler beauftragt. Er lie? Nervenheilanstalten, Krankenh?user und Heilanstalten in Vernichtungsst?tten umfunktionieren. Allein im damaligen Reichsgebiet wurden fast 190 000 geistig und k?rperlich behinderte
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