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Adolf Hitler (німецька) aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie - Реферат

gesinnten Generalstaatskommissar Gustav Ritter von Kahr regiert, der keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen die Demokratie und die angebliche "rote Reichsregierung" machte. Hitler und der fr?hereGeneralquartiermeister der Obersten Heeresleitung (OHL) Erich Ludendorff, der inzwischen zu den Sympathisanten der NSDAP geh?rte, sahen in Kahr daher einen Verb?ndeten in ihrem Plan, nach dem Vorbild von Mussolinis Marsch auf Rom vom Oktober 1922 die Regierung in Berlin gewaltsam zu st?rzen. Aufgrund der franz?sischen Ruhrbesetzung, der enormen Inflation und heftiger innerer Unruhen in Deutschland glaubte er, auch bei breiten Bev?lkerungsschichten Unterst?tzung zu finden.
Am Abend des 8. November 1923 st?rmten Hitler und einige Bewaffnete den M?nchner B?rgerbr?ukeller, in dem Kahr eine Rede hielt. Doch nur unter vorgehaltener Waffe ging dieser zum Schein auf Hitlers Angebot ein. Am n?chsten Morgen jagte die Polizei den Marsch Hitlers und seiner Anh?nger schon an der Feldherrnhalle auseinander. Ludendorff wurde noch am 9. November verhaftet, Hitler einige Tage sp?ter. Der Prozess gegen die Teilnehmer am Hitler-Ludendorff-Putsch begann am 26. Februar 1924. Er h?tte nach Gesetzeslage mit langen Haftstrafen und zumindest mit der Ausweisung Hitlers enden m?ssen, der damals noch immer ?sterreichischer Staatsb?rger war. Aber wie in der Weimarer Republik ?blich, wurden die rechtsextremen T?ter mit ?u?erster Milde behandelt. Der Gerichtspr?sident nahm es sogar hin, von Hitler wegen seiner j?dischen Herkunft angegriffen zu werden. Ludendorff redete seine Beteiligung an dem damals so genannten Bierkellerputsch m?glichst klein und erreichte einen Freispruch. Hitler, der wusste, wie wenig er riskierte, ergriff die Chance, sich selbst als alleinigen Initiator des ganzen Unternehmens darzustellen.
Die Richter taten sich schwer, Hitler ?berhaupt zu verurteilen und attestierten ihm, w?hrend des Aufstands vom "edelsten selbstlosen Willen geleitet" worden zu sein. Er wurde wegen Hochverrat zur Mindeststrafe von f?nf Jahren Festungshaft verurteilt. Das Gericht verzichtete darauf, Hitler als ?sterreichischen Staatsb?rger aus Deutschland auszuweisen. Eigentlich schrieb dies das Gesetz zum Schutz der Republik in solchen F?llen vor. Nur etwa ein Jahr verbrachte er in Haft, am 20. Dezember 1924 wurde der prominente Haftinsasse wieder freigelassen. W?hrend seiner Haft in der Festung von Landsberg besuchten ihn viele "M?nner der ersten Stunde", Personen, denen Hitler sp?ter wichtige ?mter zugeteilt hat [4].
Hitler, bis dahin ?sterreichischer Staatsangeh?riger, ersuchte in einem Schreiben vom 7. April 1925 [5] um Entlassung aus dieser, was ihm am 30. April 1925 auch gew?hrt wurde. In den folgenden Jahren wurde zun?chst von Hitler selbst versucht, die deutsche Staatsangeh?rigkeit zu erhalten (siehe Hauptartikel Einb?rgerung Adolf Hitlers), wobei es seinem Selbstverst?ndnis entsprach, sich diese verleihen zu lassen statt selbst um sie anzusuchen. Daher schien es ein gangbarer Weg zu sein, dass NSDAP-Mitglieder in entsprechender Stellung Hitler einen Beamtenposten verschafften, was die Einb?rgerung automatisch nach sich gezogen h?tte. Dieser zeigte sich jedoch recht w?hlerisch und lehnte 1930 beispielsweise die Position als Gendarmeriekommissar in Hildburghausen (Th?ringen) ab, da diese T?tigkeit nicht seinen Vorstellungen entsprach. Schlie?lich wurde er am 25. Februar 1932 im Freistaat Braunschweig eingeb?rgert, da er von dortigen NSDAP-Parteigenossen einen Posten als Regierungsrat im Landeskultur- und Vermessungsamt verschafft bekam, der die deutsche Staatsangeh?rigkeit automatisch nach sich zog. Er sollte als Sachbearbeiter in der Braunschweigschen Gesandtschaft in Berlin arbeiten. Hitler hatte f?r den Posten keinerlei Qualifikation und stellte zu Beginn gleich mehrere Urlaubsantr?ge. Letztendlich trat er das Amt nie an.[6]
Dank der Berichterstattung ?ber den Prozess wurde Hitler nun auch im Norden Deutschlands als der radikalste aller v?lkischen Politiker bekannt. Seine Stellung in der NSDAP war unumstrittener denn je, und in der v?lkischen Bewegung gewann seine Stimme erheblich an Gewicht. Hatte er sich bis dahin eher als Trommler der Bewegung gesehen, der den Weg f?r einen anderen Retter Deutschlands wie etwa Ludendorff frei machen sollte, so sah er sich nun zunehmend selbst in der Rolle des gro?en F?hrers. All das n?tzte ihm jedoch zun?chst wenig. Zwar wurde die NSDAP nach einem anf?nglichen Verbot wieder zugelassen, aber die wirtschaftlichen Verh?ltnisse in der Weimarer Republik stabilisierten sich. Der bis 1929 anhaltende wirtschaftliche Aufschwung bot radikalen Parteien weniger Ans?tze f?r ihre Agitation.
Neubeginn und Aufstieg der NSDAP
Nach seiner Haftentlassung begann Hitler damit, die NSDAP unter seine alleinige Kontrolle zu bringen. In Norddeutschland hatte sich unter Gregor Strasser ein starker Parteifl?gel gebildet, der Hitlers Anlehnung an die alten, monarchistischen Machteliten nicht mittragen wollte und einen sozialrevolution?ren Kurs bef?rwortete. Hitler gelang es rasch, Strasser und seine Anh?nger entweder politisch kaltzustellen oder, wie im Fall Joseph Goebbels, auf seine Seite zu ziehen.
Aus dem fehlgeschlagenen Putsch hatte er den Schluss gezogen, dass es die Macht im Staat nicht auf revolution?rem, sondern auf legalem Weg zu erobern galt. Ihm ging es darum, die Demokratie mit ihren eigenen Waffen zu schlagen und zu untergraben. Die NSDAP sollte in die Parlamente einziehen, aber ohne dort konstruktiv mitzuarbeiten. Zudem sollte die SA mit spektakul?ren Aufm?rschen, Stra?enschlachten und Krawallen die Blicke der ?ffentlichkeit auf die Partei und ihren F?hrer lenken und zugleich die Schw?che des demokratischen Systems offenbaren. F?r die sp?teren Wahlerfolge der Partei waren nicht zuletzt ihre f?r die damaligen deutschen Verh?ltnisse v?llig neuen Methoden der Werbung und Massenbeeinflussung verantwortlich.
Eine erste M?glichkeit, in ganz Deutschland propagandistisch t?tig zu werden, war das 1929 von NSDAP und DNVP gemeinsam initiierte Volksbegehren gegen den Young-Plan, der eine abschlie?ende Regelung der Reparationsfragen zwischen Deutschland und seinen ehemaligen Kriegsgegnern vorsah. Das Volksbegehren scheiterte zwar, aber Hitler und die NSDAP gewannen in den Reihen des nationalistisch-konservativen B?rgertums erheblich an Zustimmung, was sich bei den Landtagswahlen in Th?ringen im Herbst 1929 erstmals in einem deutlichen Zuwachs an W?hlerstimmen auszahlte. Vor allem konnte Hitler seither auf die publizistische Unterst?tzung durch das Presseimperium des DNVP-Vorsitzenden Alfred Hugenberg setzen. Dieser sah - wie zuvor Ludendorff und sp?ter Papen - in Hitler und der NSDAP nur willige, lenkbare Instrumente, um den deutschnationalen Kr?ften zu einer Massenbasis im Volk zu verhelfen.
Zum Durchbruch auf nationaler Ebene verhalf Hitler aber erst die
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