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Theodor Fontane - Реферат

Etappen auf den Weg nach Paris. In Domr?my wird er von einer Gruppe von sogenannten Franctireurs, einer Art von Partisanen, verhaftet und beinahe wegen Spionage angeklagt. Man wei? heute nicht mit absoluter Sicherheit, auf wessen Intervention hin es zur Freilassung Fontanes kommt eine Hypothese besagt, dass Bismarck pers?nlich interveniert habe jedenfalls wird die Anklage gegen Fontane fallengelassen und er ist, nach einigen Wochen Ehrenhaft zu Offiziersbedingungen, im Dezember 1870 wieder frei. Unter dem Titel Kriegsgefangen ver?ffentlicht Fontane die Tageb?cher, die in seiner Gefangenschaft entstanden.
Noch w?hrend des Krieges, am 18. Januar 1871, wird der preu?ische K?nig Wilhelm I. im Spiegelsaal von Versailles zum deutschen Kaiser proklamiert der Traum des liberalen Deutschland ist wahr geworden, die Kleinstaaterei ist beendet.
Nach Kriegsende, im April und Mai 1871, bereist Fontane noch einmal das besetzte Frankreich und ver?ffentlicht seine Beobachtungen Ende November unter dem Titel Aus den Tagen der Okkupation. ?ber den Krieg von 1870/71 schreibt er ein Buch mit dem Titel Der Krieg gegen Frankreich, dessen erster Band 1873, der zweite 1875/76 erscheint.
Zur?ck in Berlin, nimmt Fontane die Arbeit an den Wanderungen und seine T?tigkeit als Theaterkritiker wieder auf. Am 3. Oktober 1872 bezieht die Familie Fontane eine neue Wohnung die letzte nach einer langen Reihe von Umz?gen. Bis zu seinem Tod wird Fontanes Adresse nun "Potsdamer Stra?e 134 c" lauten.
Das Jahr 1876 bringt noch einmal eine berufliche Ver?nderung: Wieder verschafft ihm ein "Tunnel"-Freund einen Posten, n?mlich den des Sekret?rs der Akademie der K?nste, der nicht nur ein Beamtengehalt, sondern auch eine entsprechende Alterspension eintragen w?rde. Doch schon nach wenigen Monaten bittet Fontane um seine Entlassung, da er mit der T?tigkeit ?berhaupt nicht zurechtkommt.
Das j?he Ende des Gastspiels als Akademiesekret?r hat vor allem f?r Fontanes ohnehin von Krisen gezeichnete Ehe schlimme Folgen. Emilie f?hlt sich pers?nlich gekr?nkt durch das mangelnde Bem?hen um eine Sicherung des Lebensstandards, und sie hat wohl auch ernstlich Angst vor der Armut. Die Tochter Mete w?chst in eine schwierige Rolle hinein: Sie ist die Vertraute des Vaters und muss oft genug zwischen den Ehepartnern vermitteln. Sie ist in noch h?herem Ma? als ihre Eltern mit psychischen Problemen belastet, die man damals noch als "Nervosit?t" bezeichnet, und wird nicht nur die St?tze, sondern auch das Sorgenkind Fontanes bleiben.
Erst jetzt, ab dem 57. Lebensjahr, widmet sich Fontane mit voller Energie seiner eigentlichen Berufung. Er arbeitet an dem schon seit langem geplanten Roman Vor dem Sturm, der im Oktober 1878 in vier B?nden erscheint. Der Roman liegt ganz auf der Linie, die Fontane bereits mit seinen Balladen eingeschlagen hat; die preu?ische Geschichte und das m?rkische Junkertum geben auch hier den Stoff ab. Sehr erfolgreich wird dieser Roman nicht, die meisten Leser empfinden ihn als langatmig und allzu reich mit Anekdoten ausgeschm?ckt.
Das n?chste Buch, die historische Erz?hlung Grete Minde, wird erheblich k?rzer. Noch vor deren Erscheinen im Jahr 1880 beginnt Fontane mit Pl?nen zu den Romanen L'Adultera, Schach von Wuthenow und Graf Pet?fy. Mit L'Adultera (zu deutsch: ,Die Ehebrecherin') erscheint der erste Berliner Ehe-Roman, in dem wir den heute als typisch angesehenen Fontane-Stil finden. Der Roman wird nicht sehr g?nstig aufgenommen, viele Leser empfinden die Darstellung als skandal?s, und nach dem Vorabdruck von 1880 dauert es zwei Jahre, bis Fontane einen Verleger f?r die Buchausgabe gefunden hat.
Der Wechsel von einer journalistischen, beschreibenden Literaturform zur fiktionalen Romanliteratur f?llt Fontane nicht leicht; letztere erscheint ihm anfangs noch "so affig und laffig", dass die Arbeit an den Wanderungen f?r ihn eine Art von Zuflucht bedeutet. 1881 erscheint deren letzter Band (Spreeland), der die finanzielle Lage der Familie ein wenig verbessert. 1882 folgen die Kriminalerz?hlung Ellernklipp und Schach von Wuthenow, ein historischer Roman um die Ereignisse des preu?ischen Schicksalsjahres 1806, der einigen Erfolg erzielt.
Fontane ver?ffentlicht jetzt Jahr f?r Jahr einen neuen Roman; immer sind mehrere Projekte gleichzeitig in Arbeit. Graf Pet?fy erscheint 1884, 1885 folgt die Kriminalerz?hlung Unterm Birnbaum, 1886/87 C?cile, 1887/88 Irrungen, Wirrungen, 1889/90 Stine, 1890 wieder eine Kriminalerz?hlung mit dem Titel Quitt, 1891 Unwiederbringlich, 1892 Frau Jenny Treibel. Neben den Romanen entsteht als Auftragsarbeit die Biographie eines seiner "Tunnel"-Freunde, Christian Friedrich Scherenberg, die 1884 erscheint.
In dieser intensiven Schaffensphase gibt es in Fontanes Leben kaum ?u?ere Ereignisse, mit Ausnahme des Todes seines Sohnes George am 27. September 1887 an einem Blinddarmdurchbruch.
Fontane hat sich inzwischen einigen Ruhm als Schriftsteller erworben, und zu seinem 70. Geburtstag am 30. Dezember 1889 bleiben die Ehrungen nicht aus.
Im Fr?hjahr 1892 erkrankt Theodor Fontane. Es beginnt mit einer Erk?ltung, die sich zur schweren Grippe verschlimmert und endet mit einem totalen Nervenzusammenbruch. "Wir erwarten den Arzt, der immer dringender von einer Nervenheilanstalt spricht", schreibt Emilie Fontane an den Sohn Friedrich. Doch der Hausarzt, der die psychischen Ursachen der Krankheit erkennt, empfiehlt Fontane stattdessen, etwas Leichtes, zum Beispiel Kindheitserinnerungen zu schreiben. Diese Kur ist erfolgreich, und im April 1893 beendet Fontane Meine Kinderjahre. Als das Buch im November 1894 im Verlag seines Sohnes Friedrich erscheint, wird es ein gro?er Erfolg; auch das Buch Von, vor und nach der Reise aus demselben Jahr, eine Sammlung von kleinen Geschichten und Feuilletons, verkauft sich gut. Noch vor Jahresende beginnt Fontane mit dem n?chsten autobiographischen Buch, Von Zwanzig bis Drei?ig, das 1898 erscheinen wird.
Der gro?e Durchbruch kommt im Jahr 1895 mit dem Roman Effi Briest. Beinahe f?nf Jahre hat Fontane an diesem Werkgearbeitet, und es d?rfte einige Mitschuld an dem Zusammenbruch von 1892 tragen. Doch der Kampf wird belohnt: Es wird in k?rzester Zeit Fontanes meistgelesenes Buch; in weniger als einem Jahr kommt es auf f?nf Auflagen, und Fontane kann in sein Tagebuch notieren: "der erste wirkliche Erfolg, den ich mit einem Roman habe."
Neben Effi Briest ist noch ein zweiter Roman geradezu zum Markenzeichen Fontanes geworden: Der Stechlin. Fontane arbeitet bereits daran, w?hrend er den Roman einer Berliner Familie Die Poggenpuhls schreibt, der 1896 erscheint. Ende 1897 beginnt die Zeitschrift Nord und S?d mit dem Vorabdruck, und 1898 folgt die Buchausgabe. An den internationalen Erfolg von Effi Briest kann Fontane mit diesem Werk, in dem er noch einmal den Geist des m?rkischen Junkertums beschw?rt, nicht ankn?pfen auch wenn es heute zu den bedeutendsten Werken der deutschen Literatur gerechnet wird.
In den letzten Tagen seines Lebens gibt es noch ein erfreuliches famili?res Ereignis f?r den alten Fontane: Seine Tochter Mete, das Sorgenkind, verlobt sich wider Erwarten doch noch. Die Verlobungsfeier findet am 16. September 1898 in der elterlichen Wohnung statt, die Mutter nimmt nicht daran teil. Vier Tage danach, am 20. September, scheidet Theodor Fontane friedlich und ohne Todeskampf aus dem Leben.
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