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Theodor Fontane - Реферат

Staatsexamen in Pharmazie und wird zum "Apotheker erster Klasse" ernannt. Da an den Kauf einer eigenen Apotheke nicht zu denken ist, tritt Fontane im Oktober desselben Jahres in die Apotheke "Zum Schwarzen Adler" ein. Fontane lenkt nun sein schriftstellerisches Talent in neue Bahnen, die f?r lange Zeit die wichtigsten, weil ertragreichsten bleiben werden: Er wird Journalist. Einige Artikel erscheinen in der liberalen Zeitungshalle, die kurze Zeit sp?ter verboten wird Fontane ger?t in den Ruf, ein radikaler Linker zu sein, und tats?chlich begeistert er sich eine Zeitlang f?r die deutsche Einheit.1848, im Jahr der misslungenen Revolution, beteiligt sich Fontane sogar an Barrikadenk?mpfen allerdings nur kurz und ohne sonderlichen Elan. Ab 15. September kommt es zu einer Anstellung im Krankenhaus Bethanien, wo er zwei Krankenschwestern in Pharmazie unterrichtet. Dort arbeitet er an einigen Balladen und dem Drama Karl Stuart, das er jedoch nie vollenden wird.
Ein sehr viel bedeutenderes Werk beginnt Fontane ebenfalls zu dieser Zeit: seine Briefe. Fontane ist in seiner Korrespondenz nicht nur ein brillanter Stilist, er wird auch einer der flei?igsten Briefeschreiber seiner Zeit werden man sch?tzt das Briefwerk, das heute noch immer nicht vollst?ndig ediert ist, auf ?ber 5000 Druckseiten. Jeder Brief beginnt mit einer kalligraphisch verzierten Anrede und ist, wie alles von Fontanes Hand, mit einer Schwanenfeder geschrieben.
Ende September 1849 ist die Arbeit in Bethanien beendet. Fontanes berufliche und finanzielle Situation ist alles andere als rosig, als er einen ebenso mutigen wie einschneidenden Entschlusss fasst: Er gibt die pharmazeutische Karriere auf und k?ndigt sogar der Dresdner Zeitung, die ihm f?r seine Berichte immerhin noch ein schmales Honorar zahlte. In einem kleinen m?blierten Zimmer konzentriert er sich ausschlie?lich auf seine literarische Arbeit und produziert vor allem die bew?hrten Balladen. Hin und wieder erreicht er einen Abdruck in einer Zeitung. Im Dezember 1849 erscheinen seine ersten beiden B?cher M?nner und Helden. Acht Preu?enlieder sowie der Romanzenzyklus Von der sch?nen Rosamunde. Im folgenden Jahr ver?ffentlicht er einen Band Gedichte.
Das Jahr 1850 bringt eine weitere Wende: Ein "Tunnel"-Freund verhilft Fontane zu einer Anstellung im "Literarischen Kabinett", das sp?ter "Centralstelle f?r Preu?enangelegenheiten" hei?t, einer Art Propagandaabteilung des preu?ischen Innenministers, die der Presse die ,richtigen' Artikel liefern soll. Am 16. Oktober 1850 heiratet Fontane Emilie Rouanet-Kummer, und am 14. August 1851 wird sein erster (legitimer) Sohn George Emile geboren. Anfang 1852 f?hrt sein Freund Bernhard von Lepel ihn in den Salon der Mathilde von Rohr ein. Sie wurde f?r Fontane zur Vertrauten in allen schwierigen Situationen des Lebens und zur wichtigsten Briefpartnerin.
Die berufliche Situation sieht Fontane ganz und gar nicht positiv: "Ich habe mich heute der Reaction f?r monatlich 30 Silberlinge verkauft [...]. Man kann nun mal als anst?ndiger Mensch nicht durchkommen." Seine T?tigkeit besteht darin, f?r die Preu?ische Zeitung, genannt "Adler-Zeitung", die englische Presse auszuwerten. Fontane erreicht es, dass er diese T?tigkeit ab April 1852 in London fortsetzen darf allerdings ohne Gehalt vom Ministerium, obwohl er offizieller Presseberichterstatter ist. In London macht er die Bekanntschaft einer ganzen Reihe von fl?chtigen Aktivisten der gescheiterten 48er Revolution, die hier Asyl gefunden haben. Einige Zeit ist Fontane am Tavistock Square sogar unmittelbarer Nachbar von Charles Dickens, den er jedoch nicht aufzusuchen wagt.
Am 25. September kehrt Fontane nach Berlin zur?ck, wo er wieder bei der Pressestelle des Innenministeriums f?r die "Adler-Zeitung" arbeitet. Oktober 1853 verbessert er seine dortige Stellung und wird zum England-Spezialisten der Zeitung d. h. er verfasst aufgrund von Artikeln in englischen Zeitungen eigene Beitr?ge ?ber England. Nebenbei ist er Hauslehrer f?r die Kinder besserer Familien. Im Juli 1854 ver?ffentlicht Fontane ein Buch ?ber seine Englandreise, Ein Sommer in London, und gibt zusammen mit seinem Freund Franz Kugler das erste Jahrbuch des "Tunnels" namens Argo heraus, zu dem unter anderem Theodor Storm und Paul Heyse Beitr?ge liefern. Von ihm selbst erscheinen zwei Erz?hlungen: "Tuch und Locke" sowie "Goldene Hochzeit".
Anfang September 1855 tritt Fontane seinen dritten Englandaufenthalt an, der diesmal drei Jahre dauert. Zun?chst arbeitet er wieder im Auftrag der preu?ischen Regierung, wechselt aber bald, nach Schwierigkeiten mit seinem Vorgesetzten, zur preu?ischen Botschaft, wo er als Presseattach? preu?enfreundliche Artikel in englische Zeitungen lancieren soll. Zwischendurch reist er nach Berlin, wo am 2. November 1856 sein zweiter Sohn, Theodore Henry (genannt "Theo") zur Welt kommt, und besichtigt Paris. Im Sommer 1857 gelingt es ihm, ein Haus in einem Londoner Vorort zu mieten, so dass seine Frau mit den beiden S?hnen zu ihm ziehen kann. Im August 1858 tritt Fontane mit Bernhard von Lepel eine Reise nach Schottland an, ?ber die er in seinem 1860 erschienen Reisebuch Jenseits des Tweed berichten wird.
Anfang 1859 kehrt Fontane zur?ck nach Berlin er ist jetzt vierzig Jahre alt und steht wieder einmal vor dem Problem des Broterwerbs. Eine T?tigkeit in der Zentralpressestelle, an der ausgew?hlte Journalisten offiziell ?ber die Politik der preu?ischen Regierung informiert werden, ist wegen einer gut gemeinten Indiskretion Fontanes nach wenigen Monaten wieder beendet. Am 21. M?rz 1860 wird seine Tochter Martha, genannt Mete, geboren.
Erst als ein weiterer "Tunnel"-Freund, Georg Hesekiel, sich seiner annimmt, kommt es zu einer dauerhaften Stellung: Fontane wird ab 1. Juni Redakteur der erzkonservativen Neuen Preu?ischen ("Kreuz-") Zeitung. Seine Aufgabe: Er verfasst nach Lekt?re von englischen Zeitungen Artikel ?ber England, die m?glichst so aussehen sollen, als seien sie von einem Auslandskorrespondenten an Ort und Stelle verfasst worden. Knapp 10 Jahre wird Fontane Redakteur bei der Kreuzzeitung bleiben. 1860 erscheinen Jenseits des Tweed und Aus England sowie ein Band Balladen, 1861 dann der erste Band der Wanderungen durch die Mark Brandenburg mit dem Titel Die Grafschaft Ruppin, 1863 der zweite Band mit dem Titel Oderland.
Die finanzielle Lage konsolidiert sich, die Familie Fontane kann sich jetzt eine j?hrliche Sommerfrische leisten. 1864 wird der letzte Sohn Friedrich ("Friedel") geboren. Mitteder sechziger Jahre beginnt Fontane mit Entw?rfen zu seinem ersten Roman Vor dem Sturm, Ende 1865 erscheint sein Kriegsbuch Der Schleswig-Holsteinische Krieg im Jahr 1864, 1870 der erste Band von Der deutsche Krieg von 1866.
Im Fr?hjahr 1870 k?ndigt Fontane bei der Kreuzzeitung und findet im Sommer eine neue journalistische T?tigkeit, die ihm erheblich mehr zusagt und die er bis Anfang der 90er Jahre fortf?hren wird: Er wird Theaterkritiker bei der liberalen und auflagestarken Vossischen Zeitung.
Im September l?sst er sich beurlauben, um ein Buch ?ber den im Sommer ausgebrochenen Krieg gegen Frankreich zu schreiben. Das Buchprojekt geht auf die Initiative seines Verlegers zur?ck, der die Produktion der detailversessenen milit?rhistorischen W?lzer mit erheblich mehr Ehrgeiz verfolgt als der Autor selbst. Vom Elsa? aus macht sich Fontane per Eisenbahn in mehreren
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