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Roald Amundsen Robert Falcon Scott - Реферат

rechts: Edgar Evans; Dr.Edward Wilson; Scott; Henry Robertson Bowers; Lawrence Edward Grace Oates )
Scott war ein sehr willensstarker und zielstrebiger Mensch. Man muss die beiden Fotos von nur Scott vergleichen um nachzuempfinden was Scott und seine Expeditionsmitglieder auf dieser monatelangen Tortur durchmachen mussten. Das Unfassbare ist, dass Amundsen noch h?tte helfen k?nnen, aber die Beiden waren so verfeindet, dass die nicht mal wussten ob und wo die andere Expedition ?berhaupt war.
Ich habe Scotts Gesicht auf der folgenden Seite noch einmal vergr??ert,
weil es die Dramatik dieser Geschichte widerspiegelt und die tiefe Entt?uschung
und Ersch?pfung in Scotts Gesicht zeigt.
Sie verbrachten eine Nacht am Pol ohne ein Wort untereinander zu wechseln, aber in sein Tagebuch schreibt Scott mit zittriger Hand:
"Gro?er Gott! Dies ist ein f?rchterlicher Platz. Der Gedanke Erster zu sein trieb uns an, weckte unsere letzten Lebensgeister, brachte uns Hoffnung. Nun geht es heimzu und zu einem verzweifelten Kampf. Ich zweifle ob wir es schaffen k?nnen."
Der R?ckweg artete in eine Folter aus, schon nach einigen Tagen verschlimmerte sich der Skorbut und auch schwere Erfrierungen k?ndigten sich an. Am 25.Januar war das n?chste Depot nur noch 143 km entfernt, aber Oates eines der Expeditionsmitglieder erlitt extrem schwere Erfrierungen am Fu? dienicht behandelt werden konnten, Wilson zeigte deutliche Anzeichen von starker Schneeblindheit und Evan hatte Erfrierungen an der Nase und an den Fingern. Als sie den Beardmore Gletscher hinabstiegen st?rzte Edgar Evans zweimal und zog sich schwere Sch?delverletzungen zu, in Folge dessen war er stark geistesgest?rt und Scott schrieb in seinem Tagebuch das in seinen Augen kein Mensch zu sehen war sondern ein wildes Tier. In der Nacht vom 17. auf den 18.Februar fiel Evans in eine tiefe Bewusstlosigkeit und starb am Morgen. Am 18.M?rz war auch Oates so ersch?pft, dass er seine Kollegen bat ihn zur?ckzulassen, da er sie nur behindern w?rde. Nat?rlich lehnten sie ab. In der Nacht vom 15. auf den 16. M?rz ?berzeugte er seine Kollegen, dass er nur f?r f?nf Minuten rausm?sse .... seitdem ist er verschwunden, wahrscheinlich wollte er seinen Freunden eine Chance zum ?berleben geben und opferte sich. Am 21.M?rz ging der lebenswichtige Brennspiritus zur Neige, dann kam auch noch ein Schneesturm auf und so fl?chteten die M?nner in das Zelt. Das n?chste Vorratsdepot war nur 18 km entfernt aber das Wetter war gnadenlos. Trotz der unm?glichen Bedingungen schrieb er bis zum letzten Moment in sein Tagebuch.
Seine letzte Tagebucheintragung ohne Datum lautete:
" Jeden Tag waren wir bereit, nach unserem elf Meilen ( 18 km ) entfernten
Depot aufzubrechen, aber da drau?en vor unserem Zelt ist die Landschaft ein einziges wirbelndes Schneegest?ber. Wir haben die Hoffnung auf Besserung aufgegeben. Wir werden es bis zum Ende ertragen, aber nat?rlich werden wir jeden Tag schw?cher, und unser Tod kann nicht mehr sehr weit sein.
Es ist ein Jammer, aber ich glaube kaum, dass ich nicht weiter schreiben kann.
R. Scott
Um Gottes Willen, sorgt f?r unsere Hinterbliebenen! "
Die Terra Nova sein Schiff wartete vergeblich auf Scott. Acht Monate sp?ter fand eine Rettungsmannschaft die Toten. Wilson und Bauers lagen in ihren Schlafs?cken sie waren erfroren. Scott hatte den Schlafsack ge?ffnet und seinen Arm um seinen besten Freund Wilson gelegt. Au?erdem fanden die Suchmannschaften 18 kg gesammeltes Gestein, das f?r geologische Untersuchungen in England gedacht war. Trotz der absoluten Ersch?pfung hatten die M?nner diese Steine auf ihrer gesamten Reise mitgenommen. Einige dieser Steine wurden auf den Gr?bern der Verstorbenen in England gelegt, um den eisernen Willen den diese tapferen M?nner bis zu letzt hatten zu demonstrieren.
Amundsen erreichte am 30. Januar 1912 die Fram und segelte unbeschadet nach Norwegen wo er am 7.M?rz 1912 geb?hrend empfangen wurde. Erst hier erfuhr er, dass Scott vermisst wurde. Als ihm einige Monate sp?ter von Scotts Tod berichtet wurde, traf sich die gesamten S?dpolexpedition um bei seiner Beerdigung anwesend zu sein.
Amundsen bekam wegen seiner Verdienste den Ehrenprofessortitel, und zog noch jahrelang durch Universit?ten um den Studenten ein Einblick in seine Expeditionen zu geben. Schlie?lich ging er in den Ruhestand, wurde aber 1928 wieder zur?ckgerufen, denn ein guter Freund ein Italiener namens war mit seinem Zeppelin Italia ?ber dem Nordpol verschollen. Er begleitete den Zeppelin Latham 47 zu einer Eisscholle auf der Nobile gestrandet war. Kurz nachdem der Zeppelin gestartet war beobachtete ein Fischer folgendes:
"Das Schiff flog ?ber mich hinweg als am Horizont eine Nebelwand auftauchte. Dann stieg die Maschine wieder h?her, vermutlich um ?ber Nebel zu kommen, doch mir kam es so vor, als ob sie danach zu schwanken anfing und dann flog sie in den Nebel und verschwand vor meinen Augen."
Monate sp?ter fand man einige Tr?mmer die wohl als Rettungsflo? benutzt worden waren. Es gab keine Spur von Amundsen oder eines anderen Passagiers. Kurz danach wurde er f?r tot erkl?rt, seine Leiche wurde nie gefunden. Kurz vor seinem Abflug interviewte ihn ein Reporter:
"Ach, wenn sie w?ssten , wie herrlich es da oben ist, da m?chte ich wohl sterben. Und ich w?nsche nur, dass ich bei der Erf?llung einer gro?en Mission sterbe, schnell und ohne langes Leiden."
1936 wurde die Fram in ein Museum nach Oslo gebracht. Wilson eines der Expeditionsmitglieder bat darum eine Nacht in der Fram zu schlafen und die Bitte wurde ihm auch gew?hrt ... Am n?chsten Morgen wurde er tot aufgefunden.
Die beiden Anderen, Hanssen und Bjaaland, lebten noch lange, und starben schlie?lich im Greisenalter an Altersschw?che.
Ein Engl?nder namens Byrd leitete Jahre sp?ter eine Expedition zum S?dpol, als sie ihn erreichten schrieb er in sein Tagebuch:
"Ein Schauder erfasste uns alle, als wir da standen, wo Amundsen einst gestanden hatte, und die Schneepyramide v?llig unversehrt fanden, die er achtzehn Jahre vorher errichtet hatte. Wir mussten einfach mit entbl??tem Haupt Haltung annehmen in Bewunderung und Hochachtung vor diesem ungew?hnlichen Menschen
Edgar Byrd"
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