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Ludwig van Beethoven - Реферат

Polytechnikum. Zerm?rbt durch die andauernden emotionalen Belastungen, machte er am 30. Juli 1826 einen Selbstmordversuch, den er gl?cklicherweise ?berlebte. Beethoven war dadurch zutiefst getroffen. Er gab nun dem Wunsch seines Neffen nach und erlaubte ihm, ins Milit?r einzutreten.
Der Streit um die Vormundschaft hatte Beethoven nicht nur gro?e finanzielle Einbu?en gebracht, sondern ihn auch f?r l?ngere Zeit in seiner Schaffenskraft nahezu gel?hmt. Seine Ertaubung war nun so weit fortgeschritten, dass er sich nur noch schriftlich mit seiner Umgebungverst?ndigen konnte.
Die Konversationshefte
Beethovens Schwerh?rigkeit hatte etwa 1818 einen Grad erreicht, der den Komponisten zwang, mit seinen Gespr?chspartnern schriftlich zu kommunizieren. Zu diesem Zweck trug er st?ndig ein Notizbuch bei sich; an die 400 soll er im Laufe der Zeit vollgeschrieben haben.
Heute sind 137 dieser sogenannten Konversationshefte erhalten, sie stellen eine aufschlu?reiche Quelle f?r Beethovens Lebensjahre von 1818 bis 1827 dar. Dabei liegt die Bedeutung des Materials in erster Linie darin, dass es uns eine Vorstellung von der Lebensweise Beethovens vermittelt, eingehende Erkl?rungen ?ber seine kompositorische Arbeitsweise sind eher selten. Unter anderem geben ausf?hrliche Aufzeichnungen Aufschlu? ?ber die Vorbereitungen zur Urauff?hrung der neunten Sinfonie op. 125 am 7. Mai 1824, doch werden auch famili?re Begebenheiten, etwa Karls Selbstmordversuch, er?rtert.
Eine Vielzahl pers?nlicher Notizen, Einkaufslisten, Briefskizzen, Abschriften von Zeitungsannoncen und sogar Kompositionsskizzen finden sich unter den Eintragungen.
Die ungeheure F?lle an Informationen muss allerdings mit gewisser Vorsicht behandelt werden. Einerseits geben die Aufzeichnungen fast ausschlie?lich die ?u?erungen der Gespr?chspartner wieder, andererseits haben l?ngst nicht alle Konversationen Beethovens schriftliche Spuren hinterlassen, da sich einige seiner Freunde und Bekannten (etwa Erzherzog Rudolf) trotz seines Gebrechens nach wie vor m?ndlich mit ihm unterhielten.
Dazu kommt, dass die Hefte nach dem Tod des Komponisten in den Besitz Anton Schindlers (1795-1864) gelangten, der seit 1819 sein Adlatus war und sp?ter die erste Beethoven-Biographie verfa?te. Schindler f?gte nachtr?glich zahlreiche Eintragungen ein, um den Anschein zu erwecken, er habe in engem Kontakt zu Beethoven gestanden. W?hrend der letzten drei Jahrzehnte gelang es der Forschung jedoch, die gef?lschten Textstellen Schindlers zu identifizieren. Seit den sechziger Jahren arbeitet ein Team der Deutschen Staatsbibliothek, wo sich die meisten Konversationshefte befinden, an einer wissenschaftlich fundierten zehnb?ndigen Ausgabe des umfangreichen Materials.
Beethovens Wohnorte
Allein die Anzahl der Wiener Wohnungen des Komponisten bel?uft sich ohne die Quartiere, die er w?hrend der Sommermonate bewohnte, auf mindestens drei?ig.
Beethoven galt als schwieriger Mieter. Einerseits f?hrte sein ungest?mes Wesen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den benachbarten Mietern, andererseits hatte er oft Sonderw?nsche. So bevorzugte er vor allem s?dseitig gelegene Wohnungen, die eine gute Aussicht hatten und sich in ruhiger Lage befanden; in Wien war es ihm wichtig, in der N?he der Innenstadt zu wohnen. Oft hatte er bald nach seinem Einzug an der Wohnung etwas auszusetzen und suchte sofort eine neue Bleibe.
Seine erste Unterkunft in Wien befand sich im Stadtpalais des F?rsten Lichnowsky (heute Alserstra?e 30), der ihn seit seiner Ankunft in Wien unterst?tzte und f?rderte. Dort wohnte er zun?chst in der Mansarde, dann im Erdgescho? und schlie?lich im ersten Stock als Gast des Hauses.
Lange Zeit lebte er im vierten Stock des Hauses eines anderen adeligen G?nners, des Barons Johann Baptist von Pasqualati (1777-1830), in der heutigen M?lkerbastei Nr. 8.
Das Wappen am Pasqualatihaus
Manchmal hatte er auch gleichzeitig zwei Wohnungen, z.B. die Unterkunft in der M?lkerbastei und eine Dienstwohnung im Theater an der Wien (heute Linke Wienzeile 6).
Die Sommermonate verbrachte er oft au?erhalb der Stadt. Bevorzugte Orte in der Umgebung Wiens waren M?dling und Baden.
Beethovenhaus in M?dling
Eine besonders schwierige Zeit seines Lebens verbrachte er in Heiligenstadt (von Mai bis Oktober 1802), das damals ein Dorf au?erhalb Wiens war. Dort schrieb er in der heutigen Probusgasse Nr. 6 das "Heiligenst?dter Testament" nieder.
Beethoven starb 1827 im zweiten Stock des Alten Schwarzspanier-hauses (heute Schwarzspanierstra?e 15).
Beethovens finanzielle Verh?ltnisse
Als einer der ersten K?nstler konnte Ludwig van Beethoven von den Ertr?gen aus Konzerten, Ver?ffentlichungen seiner Werke und immer wieder gro?z?gigen finanziellen Zuwendungen seiner G?nner seinen Lebensunterhalt bestreiten.
Beethoven wuchs in Bonn in bescheidenen finanziellen Verh?ltnissen auf. Als 1789 sein Vater in den Ruhestand trat, ?bernahm er es, f?r den Unterhalt seiner Br?der zu sorgen. Er erreichte, dass ihm die H?lfte der v?terlichen Pension f?r diese Aufgabe zugesprochen wurde. An der Entscheidung, f?r die beiden j?ngeren Br?der zu sorgen, hielt er auch nach seinem Umzug nach Wien fest. Im M?rz 1794 stellte der Bonner Hof die Zahlungen an Beethoven ein. Er hatte seinen Unterhalt in der Zwischenzeit durch Unterrichtsstunden, Auff?hrungen und Ver?ffentlichungen gesichert. Au?erdem konnte er mit der Unterst?tzung des Wiener Adels rechnen. Einflu?reiche Familien wie die Lichnowsky und die Lobkowitz f?rderten ihn immer wieder durch finanzielle Zuwendungen.
Von 1800 an bezahlte F?rst Karl Lichnowsky Beethoven ein j?hrliches Gehalt von 600 Gulden. Im Sommer des Jahres 1806 kam es zu einer gro?en Auseinandersetzung zwischen den beiden M?nnern, und wir wissen nicht, ob Beethoven dieses Gehalt noch weiter bezog.
Immerhin verf?gte er damals ?ber ein j?hrliches Einkommen von mindestens 600 Gulden, im Vergleich dazu hatte sich sein Bruder Caspar Anton, der mittlerweile nach Wien gezogen war und im ?ffentlichen Dienst stand, mit einem j?hrlichen Lohn von 250 Gulden zu begn?gen.
Beethoven war sich der unsicheren Lage bewu?t, in der sich ein freischaffender, von der Gunst der M?zene abh?ngiger K?nstler befand. Deshalb unterzog er Angebote einer h?fischen Anstellung einer sorgf?ltigen Pr?fung. Ein solches Angebot verhalf ihm auf indirektem Wege zu einem lebenslangen "Stipendium". Ende 1808 wurde die Stelle des zust?ndigen Generaldirektors f?r Theater und Orchester am Kasseler Hof frei. Der angesehene Komponist Johann Friedrich Reichardt (1752-1814), der sie innegehabt hatte, war beim K?nig in Ungnade gefallen,
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