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Hermann Hesse - Реферат

Paar Freunden zu 'versaufen'. Hans betrinkt sich das erste Mal in seinem Leben und macht sich dann alleine von der Wirtschaft auf den Nachhauseweg. Am n?chsten Morgen wird seine Leiche im Fluss gefunden. Er ist ertrunken.
Hesses Zeit im Klosterseminar im Vergleich zu seinem Roman 'Unterm Rad'
Zwischen Hermann Hesse und Hans Giebenrath lassen sich einige Parallelen ziehen. Hermann Hesse, der Mustersch?ler, scheint am Anfang seiner Zeit in Maulbronn ein zufriedener und gl?cklicher Seminarist zu sein, dem das Lernen Spa? macht und der sich in seine neue Umgebung gut eingelebt hat. Neben seinen schulischen Aufgaben besch?ftigt er sich zus?tzlich mit Schiller.
Im Januar 1892 schreibt er in einem Brief an seine Eltern:
"Mit einem Kameraden habe ich ein kleines , klassisches Museum gegr?ndet, wir haben gegenw?rtig zehn Mitglieder. Wir lesen klassische Schillerst?cke mit verteilten Rollen, deklamieren eigene und andere Gedichte, versuchen uns in kritischen Vortr?gen etc. (...) Es geht mir in Schule und Leben ganz ordentlich, hoffentlich auch Euch."
Doch kurz darauf flieht Hesse unerwartet aus dem Kloster.
Was bringt ihn so weit, dass er es in dem vor kurzem noch so geliebten Kloster nicht mehr aushielt?
Die Gr?nde daf?r kann man mit den Problemen von Hans Giebenrath und Heilner aus dem Roman 'Unterm Rad' gut vergleichen: Hans ist ein sehr strebsamer und intelligenter Junge, dem das Lernen leicht f?llt. Aber seine Begabungen werden von Vater, Stadtpfarrer und Rektor ausgenutzt, die nur 'das Beste' f?r Hans wollen. In Wirklichkeit wollen sie aber, dass Hans das erreicht, was sie nicht erreicht haben. Hans' Vater ist nur ein einfacher Zwischenh?ndler. Er will, dass sein Sohn 'etwas Besseres' wird. Doch es war zu viel des Guten. Hans und auch Hesse erfahren zu viel Druck, religi?se Erwartungen und sind Zw?ngen ausgesetzt, die irgendwann nicht mehr ausgehalten werden k?nnen. Doch es wird nicht nur Druck von Fremden ausge?bt, auch Hans Giebenrath selbst ist sehr streng mit sich und sehr ehrgeizig, was dazu f?hrt, dass er sich keine Pause g?nnt und immer unter den Besten sein m?chte. Hesse war schon von fr?her Kindheit an ein eigenwilliger Mensch und wollte sich in seine vorbestimmte Zukunft nicht einf?gen.
"Die Sache war so: von meinem dreizehnten Jahr an war mir das eine klar, dass ich entweder ein Dichter oder gar nichts werden wolle. Zu dieser Klarheit kam aber allm?hlich eine andre, peinliche Einsicht. Man konnte Lehrer, Pfarrer, Arzt, Handwerker, Kaufmann, Postbeamter werden, auch Musiker, auch Maler oder Architekt, zu allen Berufen der Welt gab es einen Weg, gab es Vorbedingungen, gab es eine Schule, einen Unterricht f?r den Anf?nger. Blo? f?r den Dichter gab es das nicht! Es war erlaubt und galt sogar f?r eine Ehre, ein Dichter zu sein: das hei?t als Dichter erfolgreich und bekannt zu sein, meistens war man leider dann schon tot. Ein Dichter zu werden aber, das war unm?glich, es werden zu wollen war eine L?cherlichkeit und Schande, wie ich sehr bald erfuhr."
So scheitert Hesse im Kloster Maulbronn bei dem Versuch, ein Dichter zu werden. ?hnlich ergeht es Heilner. Er ist auch sehr begabt und manche nennen ihn ein Genie. Doch f?r solch au?ergew?hnlich Begabte gibt es in einer Einrichtung wie dem Seminar keinen Platz.
"Ein Schulmeister hat lieber einige Esel als ein Genie in seiner Klasse, und genau betrachtet hat er ja recht, denn seine Aufgabe ist es nicht extravagante Geister heranzubilden, sondern gute Lateiner, Rechner und Biederm?nner."
Deshalb flieht Heilner, genau wie Hesse aus dem Seminar. Hans dagegen wird in der Schule immer schlechter und bekommt schlie?lich einen Nervenzusammenbruch. Auch Hesse verschlechtert sich immer mehr in seinen Leistungen und wird nach einem Nervenzusammenbruch nach Hause entlassen. Hesse vergleicht sich einerseits mit Heilner, dem Dichter, dem Genie, andererseits aber auch mit dem strebsamen Hans, den man durch Zw?nge um seine Jugend bringt.
"Man erinnere sich: die erste Wandlung war eingetreten in dem Augenblick, wo mir der Entschluss bewusst wurde, ein Dichter zu werden. Der vorherige Mustersch?ler Hesse wurde von da an ein schlechter Sch?ler, er wurde bestraft, er wurde hinausgeworfen, er tat nirgends gut, machte sich und seinen Eltern Sorge um Sorge - alles nur, weil er zwischen der Welt, wie sie nun einmal ist oder zu sein scheint, und der Stimme seines eigenen Herzen keine M?glichkeit einer Vers?hnung sah."
Die Zeit in den Anstalten
Nach dem misslungenen Klosterbesuch begannen f?r Hermann Hesse Jahre, in denen er immer wieder neue Versuche beginnt seinem Leben einen Sinn zu geben, jedoch immer wieder scheiterte.
"Mit der Flucht aus Maulbronn, die zun?chst nicht viel anderes als die Kurzschlussreaktion eines sensiblen, phantasievollen und leicht erregbaren jungen Menschen war, begann eine Zeit schwerer seelischer Konflikte, die sich in Nervenkrisen ?u?erten, im Grunde aber ein verzweifelter Kampf um Selbstbehauptung waren, um Verteidigung des eigenen Ichs und des fr?h bewusst gewordenen Dichtertums gegen?ber den starren religi?sen Traditionen der Familie und gegen?ber all den m?chtigen und so gesicherten Autorit?ten, von denen er sich umstellt sah."
Hesse wird in verschiedene Anstalten geschickt, um sein Nervenleiden zu behandeln, aber es zeigen sich keine Erfolge. Der erste Versuch ist die Anstalt Bad Boll. Doch auch dort kann sich Hesse nicht von seinen Depressionen befreien.
Er schreibt in einem Brief an seine Eltern:
"In meinem Kopf ist's so hei?, ich sp?re meist so einen unbestimmten, dr?ckenden Schmerz, besonders in Brust und Stirn, dass ich mich noch nicht recht hier anschlie?en konnte."
Danach wechselt Hesse in die Anstalt Stetten. Er versinkt in eine tiefe Melancholie und Hoffnungslosigkeit, die sich in einem sehr bewegenden Gedicht ?u?ert, das der vierzehnj?hrige Hesse an seinem ersten Tag in der neuen Anstalt schreibt:
Auch ich hab einst nach dem Gl?cke gestrebt,
Auch ich bin nicht l?chelnd durchs Leben geschwebt,
Doch alles ist lange verflogen,
Verflogen der Traum von Freude und Scherz,
Erfroren, erstarrt das gl?hende Herz,
Und die kindliche Unschuld betrogen.
Die Kindheit, sie ist so schnell versch?umt
Und der Traum der Liebe so schnell vertr?umt,
Verklungen die heiteren Lieder,
Und der Glaube, der frohe, hoffende Sinn,
Mit Lenz und Tugend ist lange dahin
Und nimmer kehret er wieder.
Das Leben, es war so hell und so s??
Und die bl?hende Erde ein Paradies,
Und jetzt ist alles verdorben,
Das Spiel und der Scherz und der Erde Tand
Und der wagende Mut erlosch, entschwand,
O w?r ich doch lange gestorben!
Der Sommer ging und derWinter kam
Und im Herzen wohnt mir ein ewiger Gram
Und ein ewiges, schmerzliches Sehnen,
Der Morgen kommt und der Morgen geht
Und am Abend ist alles, alles verweht
Und bleiben mir nur die Tr?nen.
Hermann Hesse, Stetten, 28. Juni 1892
Diesem Gedicht folgen noch einige dieser Art. Hermann
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