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Die Entstehung des Rittertums - Реферат

wichtige K?rperpartien zus?tzlich sch?tzen sollten: die Schultern, die Knie und andere Stellen.
Der heilige Mauritius als Ritter im Kettenhemd mit dar?bergeschnalltem Brustpanzer (Statue im Magdeburger Dom, Mitte des. 13. Jahrhunderts). Solche Brustpanzer zur Verst?rkung der R?stung hat man unter anderem in einem Massengrab auf der Ostseeinsel Gotland gefunden.
5. Stufe (ende 14. Jahrhunderts)
Auf dieser Stufe war die vollst?ndige Plattenr?stung fast erreicht. Vom alten Kettenhemd war nur noch eine Art Halskragen ?briggeblieben, der bis zum Helm hinaufreichte. Dieser war nach wie vor geschlossen, hatte jetzt aber eine elegantere Form als der traditionelle Topfhelm und konnte durch ein aufklappbares Visier vor dem Gesicht ge?ffnet werden.
So lebten die Ritter
Selbstverst?ndlich wohnte ein richtiger Ritter auf einer richtigen Burg - so glauben die meisten. Doch das stimmt nicht. Denn um eine Burg bauen und unterhalten zu k?nnen, musste man ?ber sehr viel Geld verf?gen. Sehr viel Geld aber hatten nur der Hochadel und vielleicht noch ein paar reich gewordene Ministerialen. Dagegen lebten die meisten Ritter in bescheidenen Verh?ltnissen, hatten also nicht die geringste Aussicht, jemals Burgherr zu werden. Wo dennoch Ritter ohne Verm?gen auf Burgen wohnten, da taten sie es als Angestellte ihres Dienstherrn: als Burgv?gte, Verwalter, Waffenmeister, Jagdaufseher und so weiter.
Die Mehrzahl der einfach Ritter aber lebte drau?en auf dem Lande, meist in einem Dorf, das zu ihrem Leben geh?rte, umgeben von den Bauern und Leibeigenen. ?ber ihre eigenen H?user wei? man nicht allzu viel. Vermutlich waren die meisten aus Stein gebaut, besa?en an den Ecken kleine Erker, aus denen man ein freies Schussfeld hatte, und wurden durch einen schmalen Wassergraben gesch?tzt.
Im Inneren gab es gew?hnlich zwei R?ume: ein Wohn- und Empfangszimmer, indem auch gekocht und gegessen wurde, und ein Schlafzimmer f?r die ganze Familie. Eingerichtet war ein solches Ritterhaus nur mit dem Allern?tigsten: mit Tischen, B?nken, Schemeln, Betten, Truhen, viel Stroh und wenig Stoffen. Alles in allem also nicht gerade das, was man sich im allgemeinen unter einem ritterlichen Haushalt vorstellt.
Das Frauenleben in der
Ritterzeit
Auch die T?chter der Ritter wurden durch eine besondere Erziehung auf ihre zuk?nftigen Aufgaben vorbereitet. Auf der v?terlichen Burg oder bei einem benachbarten Ritter erlernten die M?dchen, neben den in den hinten stehenden Bildern dargestellten F?higkeiten, vor allem das h?fische Benehmen. Manchmal sogar Fremdsprachen, wie Franz?sisch und Latein. Doch die Rolle der k?nftigen Hausfrau musste erlernt werden. Alle Kleidungsst?cke mussten von der Burgherrin und ihre M?gden selbst gen?ht werden. Frauen hatten kaum Rechte in der Ritterzeit.
ein schachspielendes Paar Frauen im Garten. Gem?lde eines unbekannten Meisters, um
1410.
Frau beim Hanfschlagen. Ein H?ndler bietet der Burgherrin seine Waren an.
Herstellung von Leinen: Flachs b?ndeln, Schreiberin (rechts im Bild) des Minne-
raufen, k?mmen und spinnen, s?ngers Reinmar von Zweter.
Im Hintergrund ein Handwebstuhl.
So besch?ftigten sich Ritter
im Frieden
Wenn ein Ritter nicht k?mpfen konnte, war seine Lieblingsbesch?ftigung die Jagd. Ritter sein und jagen - das waren zwei Seiten derselben Medaille.
Um ihrer Jagdleidenschaft zu fr?nen, kannten die Ritter keine R?cksichten. Manche Bauernaufst?nde wurden dadurch ausgel?st, dass die vom Jagdfieber Getriebenen bei der Hatz auf Hirsche, Rehe oder Wildschweine mitten durch die Saaten preschten, das reife Korn zertraten, Z?une niederrissen und auch sonst keine R?cksichten kannten. Das alles war tausendmal best?tigtes Herrenrecht.
Als besonders vornehm galt die Falkenjagd. Die Abrichtung eines Greifvogels war ein m?heseliges Gesch?ft und dauerte Jahre. Das Ziel war das das Tier in sekundenschnelle auf seine Beute gest?rzt ist: tollk?hn und todbringend wie ein Ritter in der Schlacht.
Der Niedergang des
Rittertums
Gegen Ende des 15. Jahrhunderts hatten die Ritter ihre Rolle im Alltagsleben der europ?ischen Staaten und V?lker endg?ltig ausgespielt. Sie hatten sich ?berlebt - auf dem Schlachtfeld ebenso wie als gesellschaftliche Klasse. Doch bevor die Erinnerung an sie verblasste, erlebten die ritterlichen Ideale noch einmal eine kurze, aber glanzvolle Bl?tezeit.
Der Ansto? dazu ging vom Hochadel aus. W?hrend sich ringsum die ritterliche Welt von einst aufl?ste, blieb bei Baronen, Grafen, F?rsten und K?nigen eine starke Sehnsucht nach der guten alten Zeit lebendig - nach einer Zeit, in der das Ideal vom "Ritter ohne Furcht und Tadel" das Leben aufregend und zugleich sinnvoll gemacht hatte. Dieses Ideal einer glanzvollen Vergangenheit wiederzubeleben. Schien ihnen auch ein wirksames Mittel zu sein gegen die geistigen Umw?lzungen in einer Zeit, die im Begriffe stand, zu neuen Horizonten aufzubrechen und deshalb vielen nicht geheuer war.
Eine hektische Betriebsamkeit setzte ein. ?berall in Europa entstanden neue Ritterorden und Ritterbruderschaften, die ihre Mitglieder auf eine ritterliche Lebensweise einschworen. Doch f?r eine neue Ritterschaft gab es schon l?ngst keine wirklich Aufgaben mehr. So ersch?pfte sich dieses ganze Tun und Treiben rasch in einer Art Gesellschaftsspiel: in bedeutungsschweren Aufnahmezeremonien, feierlichen Gel?bnissen, festlichen Auftritten und allerlei "Kulissenzauber", wie ein bekannter Historiker das zutreffend genannt hat.
Ihren weithin sichtbaren Ausdruck aber fand die neue Ritterbegeisterung vor allem in den phantastisch herausgeputzten Turnieren, wie sie an den gro?en europ?ischen F?rstenh?fen, aber auch in vielen St?dten in Mode kamen. Um die gr??te Prachtentfaltung bei diesen s?ndhaft teuren Veranstaltungen wetteiferten miteinander der englische K?nig Heinrich VIII. (1515-1547), die selbst erfolgreich an solchen Turnieren teilnahmen. An Begeisterung und Glanz weit ?bertroffen aber wurden beide von ihrem strahlenden Konkurrenten, dem deutschen K?nig und sp?teren Kaiser Maximilian I. (1486-1519), den schon seine Zeitgenossen den "letzten Ritter" nannten.
Zu Recht! Denn Maximilian, der in seiner Person Wirklichkeitssinn und romantischeSchw?rmerei vereinte, meinte es mit der Wiederbelebung der ritterlichen Ideale ernst. Redlich bem?hte er sich darum, als Ritter zu leben und seiner Umgebung und seiner Zeit ein ritterliches Vorbild zu geben. Seine Turniere waren in ihrer prunkvollen Ausstattung einzigartig. An ihnen teilnehmen zu d?rfen, galt als eine hohe Ehre. Der Kaiser selbst war ein leidenschaftlicher Turnierreiter und einer der besten: ihn zu besiegen, gelang nur wenigen.
Doch der Zauber, wie es von Maximilian und seinesgleichen ausging, konnte auf Dauer nicht dar?ber hinwegt?uschen, das der sp?ten Ritterbegeisterung etwas K?nstliches und Theatralisches anhaftete. So hielt denn auch die Hochstimmung nicht lange an. Als im Jahre 1559 der franz?sische K?nig Heinrich II. durch den splitternden Schaft einer Turnierlanze umkam, verbot sein Nachfolger solche Veranstaltungen f?r immer. Und bald darauf stellte man auch im ?brigen Europa den Turnierbetrieb ein.
Am Ende des Mittelalters versuchten viele Ritter die finanzielle Notlage, in die sie geraten waren, mit Gewalt zu bessern, indem sie als "Raubritter" Kaufleute und andere Reisende auspl?nderten. Schlie?lich mussten die Landesherren gegen die Verbrecher einschreiten und ihre Burgen zerst?ren.
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